Eine eher allgemeine Anfrage. Habt ihr Tipps wie man seine Vorlese...

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Orgho

vor 7 Jahren

Eine eher allgemeine Anfrage. Habt ihr Tipps wie man seine Vorlesefähigkeiten verbessern kann? Ich lese ja normalerweise leise, da es deutlich schneller geht. Vorlesen von Sachtexten klappt auch ganz gut. Aber eigentlich bin ich meist zu schnell. Geht es darum etwas betont vorzulesen, ergeben sich die Schwierigkeiten. Ich würde mir beim vorlesen einer Geschichte nicht gerne zuhören. Welche Tipps gibt es um dies zu trainieren? Reicht es, das Laut lesen einfach zu üben? Worauf kommt es besonders an. Auch Buchtipps zu dem Thema sind erwünscht.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Also, es ist zum einen hilfreich, wenn du denn Text vorher in aller Ruhe schon mal gelesen hast, dann weißt du wo bestimmte Betonungen wichtig sind. Regelmäßiges Lautes lesen kann dir beim Tempo helfen, wenn es gaaaanz schlimm ist, kannst du dir einen dieser Dinger, den man auch für die Musik benutzt hinstellen. Ich glaub der heißt Chronograph? Wenn du dir Gedanken wegen der Aussprache machst (also Wörter verschlucken, nuscheln ect.), hilft der Trick mit dem Weinkorken prima. Sprechen üben, während man einen Weinkorken mit den Zähnen festhält. Wenn man dich i-wann gut verstehen kann, trotz Korken, bist du richtig gut.
Ich denke aber bei dir ist es wichtig, wenn du die Texte vorher 1-2x ganz in Ruhe liest, damit du ein Feeling dafür bekommst.

kfir

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Klugscheissermodus AN: Ein Chronograph ist eine Uhr mit Stoppuhr-Funktion. Meintest du vielleicht ein Metronom? Klugscheissermodus AUS
;)

erika_haidvogl

vor 7 Jahren

Das sind ganz gute Tipps. Desweiteren rate ich zum Blickkontakt zum "Publikum". In deren Blicken, Mimik kann man meist ablesen, ob sie folgen können oder nicht bzw. aufmerksam bleiben. Dadurch liest du automatisch langsamer. Willst du vorher alleine üben, dann stell dir einen Spiegel auf. Frage an dich zurück - da du ja schreibst, dir selber nicht gerne zuhören zu wollen - welche Anforderungen hast/hättest du an einen Vorleser?

kfir

vor 7 Jahren

Ich habe als Kind bis in die Grundschulezeit hinein ein wenig gestottert, weniger beim frei reden, mehr aber beim Vorlesen. Logopäden gab es damals in dem Ort scheinbar nicht, zui denen meine Eltern mich hätten schicken können. Also habe ich immer alle meine Kinderbücher laut gelesen und mit der Zeit wurde es in der Tat wesentlich besser. Am besten vielleicht nicht gerade mit Büchern mit vielen Dialogen anfangen, denn hier hat man ja am meisten und schwierige Betonugen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@kfir

Oh, vielen Dank. Ich hab vergessen, wie das Ding heißt! v///v

eifelmini

vor 7 Jahren

Wenn du weißt, was du vorlesen wirst, hilft es oft den Text vorher ein paar Mal leise durchzugehen und die Betonungen im Kopf durchzugehen. Oder sich in ein einsames Eckchen zurückzuziehen und sich den Text selbst laut vorzulesen.
Mit der Zeit bekommt man Übung im Vorlesen und so entwickelte sich bei mir ein gewisses Selbstbewusstsein.

erika_haidvogl

vor 7 Jahren

@erika_haidvogl

Mir ist noch was eingefallen - es kommt ja immer auch ein wenig darauf an, wem man vorliest: Kinder, Erwachsene, ältere Menschen. Lesen ist fernsehen im Kopf - Zuhören ist auch fernsehen im Kopf - dafür brauchen ihre Zuhörer Zeit und dem Inhalt angepasste Lautstärke, Betonung und Schnelligkeit. Hilft dir das?

Orgho

vor 7 Jahren

Danke für eure Antworten. Die Kronkorkenübung werde ich mal einbauen, das hab ich nun schon des Öfteren gelesen (googlesuche etc.). MIr selbst höre ich nicht so gern zu, weil es runter gelesen klingt, ohne besondere Betonungen, an entscheidender Stelle. Ein leichtes nuscheln ist wohl auch dabei. (Habe mich schon ein paar mal aufgenommen, um danach zu hören wie es klingt) Umso mehr bewundere ich dann, wenn ich jemanden Lesen höre, der genau dies besonders gut hin bekommt. Wenn die Stimme die Textaussage, einfach durch ihre wärme, aufwertet und vervielfältigt.

doceten

vor 7 Jahren

Ich würde probehalber ein paar Passagen aufnehmen und dann anhören. Denke, die Selbstwahrnehmung ist während des Lesens eine andere. Ansonsten: üben, üben, üben!

Taunusschnecke

vor 7 Jahren

Also wenn ich deinen letzten Eintrag richtig verstanden habe,kommt es dir in erster Linie auf die richtige Betonung an der entscheidenden Stelle an .Uns wurde damals in der Schule das "vor"-lesen beigebracht.Das bedeutet,das man wärend man eine Satz liest,aus dem Augenwinkel heraus die nächsten drei Wörter in Gedanken "vor"-liest und somit im Vorraus weiß wie der Satz weitergeht.Das hat den Vorteil,das du dich auf eine entsprechende Betonung vorbereiten kannst.Allerdings brauchst du schon etwas Übung darin !!

LESE-ESEL

vor 7 Jahren

Am besten ist es zu üben, wie sich der Text anhören würde, wenn man ihn einfach frei spricht. Nicht vorlesen, sondern erzählen - dabei kommt fast automatisch nicht nur die richtige Betonung, sondern das richtige Tempo und der Blickkontakt. Vielleicht ist auch das Hören von Hörbüchern oder gesprochenen Radiosendungen (zB Deutschlandradio Kultur) hilfreich - dann kriegt man ins Ohr wie's klingen soll.

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