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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 3 Jahren


ISBN: 978-1500101107

Erlebnisse: Schwimmbad, Urlaub, Freizeitpark
Kinder ab 3-7 Jahren


1, Über das Buch
2, Blick ins Buch
3, Meinung
4, Links


1, Liebe Mama, / Lieber Papa, / Lieber Vorleser,

wie der Titel dieses Vorlesebuches schon verrät, handelt es sich
hierbei um kein gewöhnliches Buch, wenn es nicht sogar, in Betracht
auf seine Altersklasse, einzigartig ist. Denn:
Heute entscheidet Ihr Kind selbst!
Dieses Vorlesebuch war das erste bilderlose Buch, welches ich meinem
vierjährigen Sprössling vorgelesen habe. Seitdem ist es sein
Lieblingsbuch!
Das liegt natürlich daran, weil Papa das Buch geschrieben hat. Unter
anderem liegt es aber auch an dem simplen Wortschatz, der kindlich
formulierten Grammatik sowie an der Tatsache, dass auch Ihr Kind
gut zuhören und der Geschichte folgen muss, da es bekanntlich selbst
entscheidet, was als nächstes passieren wird.
Dabei lernt das Kind zuzuhören, sich auf eine Sache zu konzentrieren
und sich in verschiedenen Situationen richtig zu verhalten, was beim
Großwerden durchaus sinnvoll ist.

Auch Sie, lieber Vorleser, kommen hierbei nicht zu kurz und dürfen
während des Vorlesens ebenfalls mitwirken, um leichte Veränderungen
vorzunehmen:

Ersetzen Sie unterstrichene Wörter, je nachdem wie Sie es für sinnvoll
halten bezüglich der Vorlieben und der Wortkenntnis Ihres
Kindes.

Graue Zeilen helfen Ihnen, unter anderem, Wiederholungen zu
vermeiden und sind lediglich Hinweise für Sie.

Somit wird es für Niemand langweilig und Sie dürfen sich zusammen
mit Ihrem Kind auf gleich 3 aufregende Erlebnisse freuen, die jedes
Mal verschieden verlaufen können und immer wieder spannend sind.
Egal ob das Erlebnis traurig oder glücklich endet, zur Aufmunterung
oder als Belohnung gibt es am Schluss noch zwei kleine Gedichte!


2, Blick ins Buch:
Seite 72:

Du hast dich entschlossen zum Strand zu gehen und freust
dich mit den Worten: „Das ist eine tolle Idee!“
Ihr zieht euch eure Badekleidung an. Mama packt noch rasch
ein paar Badesachen und frische Getränke in die Badetasche
ein. Mama zeigt dir, dass sie extra für dich Orangensaft
gekauft hat.
Zum Strand ist es auch gar nicht weit.
Ihr verlasst das Hotel und lauft über die Straße. Erst links
schauen, dann rechts schauen, dann noch einmal links schauen
und als kein Auto kommt lauft ihr drei über die Straße
hinunter zum Strand und sucht euch dort einen schönen,
schattigen Platz. „Hier können wir unsere Sachen abstellen“,
sagt Mama und zeigt mit dem Finger auf einen Sonnenschirm,
der gerade frei ist.
Papa stellt die Badetasche mit dem kühlen Orangensaft ab und
breitet die Strandtücher aus. Mama steigt schon mal mit einem
Fuß in das Wasser: „Oh das ist aber schön warm!“
Papa sieht wie ein paar Kinder im Sand Ball spielen. Was
möchtest du machen?

  • Möchtest du mit Mama schwimmen gehen? –Seite 73
  • Möchtest du mit Papa und den Kindern Ball spielen? –Seite 85

  • Oder möchtest du lieber eine Sandburg bauen? –Seite 93


Seite 98:

„Ich will aber nicht mehr laufen!“ Papa nimmt dich in den
Arm. Du drückst ihn, dann sagt er zu dir: „Wenn wir die
Fische anschauen wollen, musst du aber noch ein Stück alleine
laufen! Der Weg hier ist zu schmal, hier kann ich dich leider
nicht tragen!“
  • Glaubst du, du schaffst das und läufst weiter? –Seite 105
  • Oder wollt ihr zurück zum Auto gehen? –Seite 107


Seite 171 - Schluss-Gedichte:

Morgen passt du besser auf,
dann bist du gleich viel besser drauf.
Folge, höre, sei höflich und freundlich,
dann bist du lieb und Mama freut sich.
Auch du hast somit viel mehr Spaß,
anschnallen, losfahren, Papa gibt Gas!

Sommer, Sonne, Sonnenschein,
mag denn das so richtig sein:
Du hast das heute echt super gemacht,
zusammen habt ihr viel Spaß gehabt.
Mach weiter so, dann strahlt dein Gesicht,
und zum Abschluss gibt es auch ein schönes Gedicht!




3, MEINUNG - Zitat:
Eine tolle Idee, die ich in der Form bis jetzt noch nirgends gesehen habe. Das Buch ermöglichst dem Kind sozusagen ein interaktives Mitgestalten der Geschichte. Je nach Gefühlslage des Kindes verläuft die Geschichte jedesmal beim Vorlesen anders. Auf diese Weise lernt das Kind viel über Aktion und Reaktion im Alltag, über gesellschaftliches Verhalten und über wichtige Normen im Leben...und das spielerisch, also pädagogisch sinnvoll. Aber was noch viel wichtiger ist: Das Kind kann das Vorlesen selbst mitgestalten, bleibt dadurch mit großer Wahrscheinlichkeit aufmerksam bei der Sache und lernt damit, sich zu konzentrieren...eine gute Vorübung für die Schule.


4, Links:

Buch + Blick ins Buch
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