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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Hat überhaupt irgendwer hier bei Lovelybooks Prousts gesamte "Suche nach der verlorenen Zeit" gelesen? Wenn ja, dann wie (in einem Rutsch, alle 7 Bände hintereinander oder über viele Jahre hinweg)?

Autor: Marcel Proust
Buch: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ganz böse und ganz provokant: die, die das getan haben (könnten), befassen sich im Zweifel eher nicht mit der Buchfrage, die sich bislang eher durch TriOlogie-Fortsetzungsfragen auszeichnete. Andere Zielgruppe.......

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Einen Versuch ist es ja wert, liebe Geologin ;)!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

CloudedLeopard und wir beweisen ja schliesslich das Gegenteil :o)

Faun

vor 7 Jahren

Die ersten vier Bände habe ich vor ca. 25 Jahren noch relativ zügig in einem Zeitraum von ca. drei Jahren (in der deutschen Übersetzung) gelesen. Danach habe ich mir die HeptiOlogie im französischen Original beschafft mit der Absicht, das ganze Werk noch einmal von vorne zu lesen... Bis jetzt ist es bei dieser Absicht geblieben. Wahrscheinlich werde ich erst dazu kommen, wenn ich mal so bettlägerig bin wie der Ich-Erzähler, also hoffentlich nie! ;-)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Faun

Scheint ja dann doch ein sehr sehr konzentriertes Lesen zu erfordern, dieses Mammutwerk.

Solaris

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Der User "Buchhomsa" hat es getan und eine Rezension geschrieben. Laut Profil steht er auch auf Bollywood.

Solaris

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Und ich bin mir sicher: Eines Tages werde ich sowohl "Die Suche nach dem verlorenen Zeit", als auch die TriOlogie gelesen haben.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Ganz ehrlich und ohne ihm zu nahe treten zu wollen, aber ich glaube nicht dass Buchhomsa den gesamten Proust gelesen hat. Die Rezension ist mir für ein reflektiertes Lesen einfach zu kurz und zu weichgespült. Nur weil er mal zwei verschiedene Ausgaben erwähnt, macht ihn das noch lange nicht zum Kenner... Auch sehr nett, wenn man die Augabe anklickt und die beiden "Rezensionen" zur Gesamtausgabe anschaut, erscheint daneben das Fenster "Die besten Bücher, um damit anzugeben, sie gelesen zu haben" Proust belegt Platz 4.

Faun

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Trifft den Nagel auf den Schädel.

Solaris

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Es ist das Angeberbuch schlechthin, wenn man mich fragt. Dachte auch, dass der Rezensent vielleicht noch nicht alle Bände gelesen hat, aber Proust und Bollywood ist trotzdem eine echt coole Kombination, denke ich.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

... aber richtig angeben kann man erst, wenn man es auch tatsächlich gelesen hat.... nur mal rasch ne Rezension schreiben von wegen, bin auf Seite drei, der Rest folgt noch und dafür Herzchen einheimsen ist doch wohl nicht das Ziel, wenn man sich die Zeit und Muße nimmt, Proust zu lesen/hören.

TheRavenking

vor 7 Jahren

Ich habe bereits zwei vergebliche Anläufe hinter mir. Irgendwann komme ich immer an den Punkt, wo mich das, was Proust erzählt überhaupt nicht mehr interessiert. Für mich zusammen mit Ulysses von Joyce und Naked Lunch vermutlich das selbstgefälligste Buch des vergangenen Jahrhunderts.

Es enthält durchaus einige interessante Gedanken, aber es ist eine ganze Menge Arbeit sie aus dieser Menge nutzloser Information herauszufiltern.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Ich habe mir vor drei Monaten das komplette Auf-der-Suche-Werk schenken lassen, nachdem ich "Eine Liebe Swanns" gelesen hatte. Und ich muss gestehen, dass man mit Proust immer wieder kämpfen muss, ob der sich hin und wieder zeigenden Langatmigkeit und Handlungsarmut. Aber die wunderschönen Beschreibungen der Umwelt, der Figuren und der Empfindungen des Erzählers machen das für mich wieder wett.

Den "Ulysses" von James Joyce habe ich vor über zwei Jahren zu lesen angefangen. Ich habe dann aber recht bald, nach etwa dreißig Seiten, wieder aufgegeben, weil mir weder Schreibstil noch Sujet wirklich zusagten und mich einfach nicht fesselten. Aber wer weiß, vielleicht habe ich die Flinte zu früh ins Korn geworfen?

Faun

vor 4 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Bücher, in die man sich nicht hineinkämpfen muss, lohnen nicht. Irgendwann löst sich der Kampf in Geniessen auf, ein ähnlicher Effekt soll sich ja angeblich auch beim Marathonlaufen einstellen ;-)

Den "Ulysses" habe ich zuerst mit ca. 14 gelesen (in einer deutschen Übersetzung). Ich fand den Stil bzw. die Erzählweise zwar faszinierend, aber Vieles habe ich nicht verstanden, zumal ich damals gar nicht wusste, dass Ulysses der englische Name für Odysseus ist, ich also auch nicht verstanden habe, dass Mr. Bloom seine persönliche Odyssee an einem Tag durchlebt, obwohl ich Ilias und Odyssee (in Prosa aufgelöst, als so eine Art Volksbuch) vorher bereits mehrmals gelesen hatte. Ungefähr 20 Jahre später habe ich den "Ulysses" im englischen Original gelesen, dann schon mit wesentlich mehr Genuss und weniger Kampf. Ich bin mal gespannt, wie lange es bis nächsten Durchgang dauert ;-)

Falls man sich noch etwas "motivieren" muss, den "Ulysses" zu lesen, empfehle ich die Lektüre von Arno Schmidts (Funk)Essays, insbesondere "Der Triton mit dem Sonnenschirm" und "Das Buch Jedermann".

Die wahre Herausforderung ist dann natürlich noch "Finnegan's Wake", auch dazu gibt es etwas von Arno Schmidt ("Das Geheimnis von Finnegans Wake"). Laut Schmidt hat das Werk von Joyce "zwei Gipfel", "Finnegans Wake" und "Ulysses", wobei hier "Gipfel" in erster Linie etwas mit Erklimmen zu tun hat!

Aber Vorsicht!: Auch in Arno Schmidt (der ja selbst mit "Zettels Traum" ein Werk von odysseeischen Ausmaßen verfasst hat) muss man sich hineinkämpfen ;-)

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