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DieBuchkolumnistin

vor 7 Jahren

Liebe Karla, ich sehe Dich auf Twitter und hier und Du schreibst, hast auch Kinder. Ich bin total unorganisiert und das merkt man leider auch an meinem Alltag. Wie organisierst Du Dich und Dein Schreiben denn, damit Du auch soviele Dinge auf die Reihe bekommst? Magst Du mal einen Beispieltag beschreiben?

Autor: Karla Schmidt
Buch: Das Kind auf der Treppe

KarlaS

vor 7 Jahren

Liebe Karla - ich war früher eher unorganisiert und chaotisch. Das ist erst mit den Kindern anders geworden. Kinder bedeuten eine Art zwangsstrukturierung. Wenn ich weiß, ich habe nur diese drei Stunden, um eine bestimmte Sache zu schaffen, dann schaffe ich sie auch. Oft sogar besser. Eine andere Zwangsstrukturierung besteht im Geldverdienenmüssen. Das war ohne Kinder auch noch nicht so viel, Studentenleben kostet weniger als Familienleben...

Ein normaler Wochentag sieht so aus: 6:30 aufstehen, Familienfrühstück (ist uns wichtig). Bis spätestns 8:30 sind dann alle aus dem Haus, bei der Arbeit, in der Schule. Dann mache ich meistens einen entspannten Spaziergang zum Büro, ziehe mir unterwegs einen Kaffee. Dann wird gearbeitet. Und nachmittags werden alle wieder eingesammelt. Wenn die Kinder abends im Bett sind, muss ich oft noch eine Runde arbeiten. Was ich bei all dem erfolgreich NICHT auf die Reihe kriege: Hausarbeit und Sport. :-)

DieBuchkolumnistin

vor 7 Jahren

@KarlaS

Naja, Hausarbeit kann man ja auch mal vernachlässigen ;-) Verstehe ich sehr gut, ist bei mir leider auch so... Und zum Sport zwinge ich mich auch, allerdings sind so 1-2 Stunden Bildschirmpause samt Hund in Feld und Wiesen dann doch oft hilfreicher als die beste Tasse Kaffee...

KarlaS

vor 7 Jahren

@DieBuchkolumnistin

Naja, mit einem Hund hast Du ja eigentlich auch eine ganz gute Zwangsstrukturierung, oder? :-)

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