Neuer Beitrag

Mäxchen

vor 7 Jahren

Mäxchen

Fing mit "Herr der Ringe" der Phantasyboom eigentlich an, ist Tolkien der Vorreiter dieses Genres, oder gab es davor auch schon Romane dieser Art???

Autor: J. R. R. Tolkien
Buch: Der Herr der Ringe

Bri

vor 7 Jahren

Tollien ist nicht der Vorreiter, er ist der ERFINDER dieses Genres ...
LG

Lilitu

vor 7 Jahren

Die heutige Fantasy wäre undenkbar ohne die Vorarbeit von Jules Verne, Herbert George Wells, Lord Dunsany, Mary Shelley (Frankenstein), Bram Stoker (Dracula), Robert Louis Stevenson (Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und Mr. Hyde), George MacDonald (Tagjunge und Nachtmädchen), Mark Twain (Ein Yankee am Hofe des König Artus) und Oscar Wilde (Das Bildnis des Dorian Gray). Diese waren also die Vorreiter.
Auch wenn Tolkien oft als der "Begründer" der Fantasy gilt, gibt es auch noch andere „Ahnherren“ der Fantasy, wie etwa E. R. Eddison (Der Wurm Ouroboros), Fritz Leiber (Fafhrd und der Graue Mausling), C. S. Lewis (Die Chroniken von Narnia) und der amerikanische Pulp-Autor Robert E. Howard (Conan der Barbar).
Einer allein "erfindet" selten etwas in Sachen Literatur.

Bri

vor 7 Jahren

@Lilitu

Da hast Du wahrscheinlich recht, dass einer alleine das nicht in dem Sinne erfindet ... da habe ich mich wohl etwas falsch ausgedrückt. Aber die Phantastische Literatur, die Du da anführst würde ich nicht in die Sparte Fantasy - so wie ich sie verstehe - stekcken. ich mache da einen Unterscheid zwischen phantastischer Literatur (in die auch Abenteuerromen gepackt werden können): Jules Verne zum Beispiel ist für schon Science Fiction und Abenteuerliteratur gemischt.
Siehe auch Wikipedia:
"Als eigenes Literaturgenre entstand die Fantasy im 20. Jahrhundert. Als ihr Begründer wird oft J. R. R. Tolkien (Der Herr der Ringe) genannt, der mit seinen Werken vor allem in den späten 1960er Jahren einen regelrechten Boom auslöste und von vielen Autoren als Vorbild angeführt wird. Als weitere „Ahnherren“ der Fantasy gelten E. R. Eddison (Der Wurm Ouroboros), Fritz Leiber (Fafhrd und der Graue Mausling), C. S. Lewis (Die Chroniken von Narnia) und der amerikanische Pulp-Autor Robert E. Howard, dessen Geschichten über Conan den Barbaren ebenso umstritten wie berühmt sind."
So meinte ich das ... LG

Lilitu

vor 7 Jahren

@Bri

Auch wenn Tolkien als der Begründer der Fantasy gilt, hätte er das wohl aber kaum ohne die genannten Vorreiter geschafft. Die Autoren davor haben die Richtung angegeben und den Weg geebnet. So meinte ich das ;)

Neuer Beitrag