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rosencreutzer

vor 6 Jahren

Ist es korrekt, wenn Autoren ihre eigenen Werke bewerten? Wer Werbung machen will, sollte konsequenterweise Geld ausgeben und Anzeigen schalten. Es ist schon peinlich und anrüchig genug, dass der Autor seine Position als Chefredakteur von koeln.de ausnutzt, sich selbst ausgiebig zu seiner Schriftstellerei interviewen zu lassen. Andere Köln-Krimis finden in diesem Medium nicht annähernd eine solche Berücksichtigung.

Autor: Edgar Franzmann
Buch: Der Richter-Code

Aniday

vor 6 Jahren

Wer seine eigenen Werke bewerten will, bitte. Frage ist halt nur, wie glaubwürdig das ist (Vor allem wenn er alles gleichermaßen hochjubelt). Etwas unverschämt finde ich, wenn eigene Werke unter falschem Namen usw. bewertet werden, dann nimmt man anderen die Chance das ganz auch entsprechend einschätzen zu können.

esmerabelle

vor 6 Jahren

ich denke auch, wo es ersichtlich ist, dass der autor selbst das buch gerade in den himmel lobt, ist das akzeptabel. ist ja schön, wenn ihm die eigenen sachen gefallen, ist ja auch nicht immer so... muss er halt damit rechnen, dass ihm das sympathien kostet. unter falschen namen finde ich auch inakzeptabel, aber stoppen kann man das wohl kaum. da kann man sich nur wundern, dass die herren und damen sich nicht zu schade für solche schachzüge sind.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

koeln.de berichtet regelmäßig über Bücher, die mit Köln zu tun haben, natürlich auch über Köln-Krimis. Warum sollte mein Köln-Krimi da eine Ausnahme machen? koeln.de hat ein (!) Interview zum "Richter-Code" veröffentlicht, klar erkenntlich gemacht, wer hier wen interviewt, also keine Heimlichtuerei und kein Hochjubeln. Sollte koeln.de nicht über Köäln-Krimis berichten? Wohl kaum.

Insgesamt haben wir in den Medien nicht zu viel, sondern zu wenig Berichterstattung über Bücher.

thursdaynext

vor 6 Jahren

Halte es für peinlich. Ist aber schlicht eine Frage des Stils .
Erlaubt ist was gefällt und Bewertungen sind per se subjektiv.

Jeami

vor 6 Jahren

Ich hab die Bewertung bzw. die Rezi gerade gelesen. Wenn man sich schon selbst bewertet, sollte man wengigstens eine aussagekräftige Rezi verfassen und nicht nur den Klapptext abtippen. Ich find es eher peinlich, wenn ein Autor sich schon selbst bewertet.

rosencreutzer

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Es ist eine Frage der Verhältnismäßigkeit. Es geht ja auch nicht nur um den "Richter-Code", sondern auch um die "Millionenallee". Hand aufs Herz, Herr Franzmann: Sind anderen Köln-Krimi-Autoren jemals so viele Zeilen bei Koeln.de zugestanden worden? Ich werde in nächster Zeit mal beobachten, wie viel Raum die "Konkurrenten" bekommen ...

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