Frage zu Ivonne Hübner

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Claudia

vor 7 Jahren

Claudia

Hallo, mich würde ja interessieren, wo man überall als Autor seine Inspiration findet? Schreibt man sich z.B. schöne Sätze, die man liest, in ein Notizbuch? Und wie ordnet man dann seine Ideen, um sie dann für ein Buch zu verwenden? Die ganze Recherchearbeit interesiert mich sehr ... gern würde ich darüber mehr erfahren.

Autor: Ivonne Hübner

dia

vor 7 Jahren

Hmm....Also ich schreibe Notizen, damit ich die Gedanken nicht wieder vergesse. Überall, auf dem Handy, in meinem Terminkalender und manchmal sogar auf der Hand =)
Meine Ideen ordne ich nach der Zugehörigkeit bzw. nach der Beziehung zu einander und mache mir so auch Schaubilder oder Skizzen von Karten oder Personenbeziehungen. Das hilft meiner Meinung nach ungemein.

umbrellabrothers

vor 7 Jahren

Ich mache mir keine Notizen. Stattdessen haben ich eine Kerngeschichte, die ein echter Knaller sein muss und dann führe ich die Personen dorthin. Es macht Spaß sie dabei zu begleiten. Sie überraschen mich immer wieder.

Autor: Umbrella Brothers
Buch: Das Geheimnis der Zylinder

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Einen groben Plot habe ich im Kopf. Spontane Ideen, schreib ich in ein kleines Notizbuch, dass ich meist mit mir herumtrage. Sie kommen immer dran zum tragen, wenn es zur Storyline passt.
Ansonsten lese ich selber sehr viel und bin auch ein Musik und Filmfan. Das kann schon sehr motivieren und ich werde kreativ.
Hintergrundinfos finde ich entweder im Internet oder in einem meiner Bücher, die einem meiner Schränke stapeln. Manchmal hat man aber auch Glück und trifft auf Menschen die eine entsprechende Situation schon erlebt oder durchlebt haben. diesbezüglich sag ich immer, jeder Mensch hat seine Geschichte zu erzählen, man muss nur bereit sein ihm zuzuhören. ;-)

Huebner

vor 7 Jahren

Hallo Claudia,
da du meinen Roman angehängt hast, fühle ich mich angefragt, obschon sich meine Antwort ein bisschen schon mit dem, was meine Vorsprecherinnen meinten, deckt.
Also ich finde Inspiration beim Lesen von Fachbüchern. Wenn ich z.B. Unterricht vorbereite und in der Kunst- oder Literaturgeschichte herumstöbere, dann kommt manchmal dieses: "Ach wie schön" und dann entspringt meinen Synapsen schon eine kleine Romanze - in Geschichten spinnen bin ich sehr schnell, im Schreiben der ersten 50 Seiten auch, aber manchmal bleibt es dabei, dann merkt man, dass es zum großen, runden Roman nicht reicht.
Notizen aus Belletristik fertige ich mir nur von unseren großen Vorreitern Schiller, Goethe, Lessing und wie sie alle heißen an, weil die doch sehr genial mit Wörtern umgegangen sind.

An PaulundPaula schrieb ich gerade noch ein bisschen was zum Recherchieren, falls dies deine Frage zum Teil beantworten würde... ansonsten frage gerne noch mal nach

Claudia

vor 7 Jahren

Claudia

Vielen, vielen Dank für die bisherigen Antworten - ihr habt mir viele Ideen geliefert! Man sieht mal wieder, der kreative Prozess speist sich aus allerlei Quellen. Bin jedoch überrascht, dass gar nicht soviel Systematik bei der Ideenfindung stattfindet, sondern eher der Zufall eine Rolle spielt. Wahrscheinlich muss die Idee im Unterbewusstsein reifen und bedarf ab und an des Funkens, der dann die Geschichte ans Tageslicht bringt. Also vielleicht war die Geschichte schon vorher da, bevor man sich selbst darüber bewusst war. Spannende Angelegenheit, das Schreiben.

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