Frage zu Lea Korte

Neuer Beitrag

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 8 Jahren

Liebe Frau Korte,
eine der wohl standardmäßigsten, für mich aber immer wieder richtig interessanten Fragen, wäre, wie Sie mit dem Schreiben eines Buches angefangen haben? Lief es problemlos ab, hatten sie gleich Erfolge oder gehören Sie zu denen, die viele Absagen erhielten, bevor es gelang? Und natürlich, was Sie anderen Menschen, die in Buch schreiben möchten, dafür empfehlen? :)
Liebe Grüße

Autor: Lea Korte

Lea Korte

vor 8 Jahren

Hallo Photosphaere,
ich hatte großes Glück: gleich der erste Agent, dem ich ein Manuskript angeboten hatte, war bereit, mit mir zu arbeiten, wollte allerdings in ein anderes Genre mit mir ""gehen", was ich dann auch getan habe. Auch heute bin ich noch bei diesem Agenten, im inzwischen dritten Genre, meinem Lieblingsgenre, dem historischen Roman.
Und Neuautoren würde ich raten, nicht aufzugeben(!!!!), seine Texte immer wieder in Frage zu stellen und sich möglichst harte Kritiker zu suchen, weil man nur so vorankommen kann. Und sich unbedingt das bewusste Lesen angewöhnen!
Willst du noch mehr Details wissen?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 8 Jahren

@Lea Korte

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! :) Viel es Dir denn schwer, Dich in die anderen Genres einzufuxen? Ich wüsste gar nicht, ob ich das so gut könnte, man hört ja meistens das sich Autoren für eins fest entscheiden, was ihnen am beten liegt und dabei das ganze Leben bleiben. Aber so kann man ja auch nicht genau wissen, was einem liegt. Das macht schon Sinn, was Du sagst. :)
Was genau meinst Du denn mit dem "bewussten" lesen?
Lieben Gruß,
Pascal

lea_korte

vor 8 Jahren

Lieber Pascal,
nein, das fiel mir nicht schwer. Mir war wichtig zu schreiben und veröffentlicht zu werden OHNE dass ich dafür zahlen muss ;-) Und ich denke, wer professionnell sein will, muss vielleicht nicht in jedem Genre Höchstleistungen erbringen können, aber doch ein "sauberes" Werk schreiben können. Meine Lieblingsbereiche sind allerdings die, wo ich viel recherchieren muss und Wahres und Fiktives verbinden kann zu etwas Neuem. Das ginge ja auch bei Krimis, in dem ich wahre Fälle nehme, etc ...

Mit "bewusst lesen" meine ich, dass man vom Genussleser (ach, wie schön das noch war! ;-)) zum kritischen Leser wird. Man schaut: wie schreibt der Autor das Buch, was gefällt mir, was bremst den Lesefluss, welche Wörter benutzt er, die ich schon lange nicht mehr benutzt habe (zum Verbesserung des aktiven(!) Wortschaftzes), welche besonderen "Kniffs" hat der Autor angewandt ... eben ein Buch so zu lesen, dass man möglichst viel über das Handwerk des Schreibens dabei lernt.

lea_korte

vor 8 Jahren

du kannst gern weiterfragen, wenn du noch mehr Fragen zu dem Thema hast!
LG
Lea

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks