Neuer Beitrag

LesleyBuch

vor 7 Jahren

Hallo Frau Baronsky,
welche Musik inspiriert Sie beim Schreiben?
Oder brauchen Sie dazu absolute Stille?

Autor: Eva Baronsky
Buch: Magnolienschlaf

Eva Baronsky

vor 7 Jahren

Liebe LesleyBuch,
das sind zwei Dinge, die ich voneinander trennen muss und daher auch getrennt beantworte.
Es gibt kaum etwas, das mich für mein Schreiben so sehr inspiriert wie Musik. Musik und Sprache gehören für mich unabdingbar zusammen und viele Texte sind mir daher auch eng mit einer Musik verknüpft. Sehr oft finde ich in der Musik Antworten auf meine Fragen oder einen speziellen Ton, der mir noch gefehlt hat.
Gerade vor ein paar Tagen bin ich über Astor Piazzolla gestolpert, über eine Aufnahme mit Gidon Kremer, der mich schon so oft bereichert hat, und wusste plötzlich: Diese Art von Melancholie ist genau das Gefühl, nach dem ich gesucht habe, und auf einmal habe ich meine Figur, die sie betrifft, in ganz neuem Licht gesehen und verstanden.

Beim Schreiben selbst aber kann ich keine Musik gebrauchen, dazu brauche ich tatsächlich absolute Stille.

Herzlich
Eva Baronsky

LesleyBuch

vor 7 Jahren

@Eva Baronsky

Vielen Dank für die ausführliche Antwort.
Astor Piazzolla ist mir ein Begriff. Ich weiß, welche Art von Melancholie Sie da ansprechen. Vielleicht sollte man das im Hinterkopf behalten oder gar einschalten, wenn man Ihr Buch genießt...
Viel Erfolg weiterhin,
Ihr LesleyBuch

Eva Baronsky

vor 7 Jahren

Liebe Lesleybuch,

lieber nicht, denn diese Musik bezieht sich auf ein aktuelles Projekt, hat mit dem Magnolienschlaf nichts zu tun. ;-)
Viele Grüße
Eva Baronsky

Neuer Beitrag