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Federchen

vor 7 Jahren

Liebe Frau Babendererde mit Freude habe ich meinen ersten Roman von Ihnen gelesen und mich dabei gewundert, warum ich bis dahin noch nichts von Ihnen gelesen habe. Ich bin, wie mein Avatar unschwer erkennen lässt, ebenfalls sehr interessiert an der Kultur der nordamerikanischen Ureinwohner. 1996 hatte ich im Rahmen eines Schüleraustausches durch meine Gastmutter die Möglichkeit ein nicht öffentliches Reservat zu besuchen. Ich wurde von den dortigen Nakota-Indianern sehr herzlich empfangen. Nun meine Frage, bei Ihrer ersten Begegnung (oder bei jeder weiteren) waren die Ureinwohner sehr überrascht, dass sich eine Europäerin für ihre Kultur interessiert? Bei mir war das so. Mich würde interessieren, wie die Ureinwohner auf Ihr Interesse reagiert haben. Haben Sie vielleicht sogar Geschenke erhalten? Ein alter Mann hat mir damals Präriegras geschenkt, welches noch heute an meiner Wand hängt. Es riecht nach all den Jahren immer noch gut.

Autor: Antje Babendererde
Buch: Rain Song

AntjeB

vor 7 Jahren

Inzwischen gibt es eine Menge Europäer, die sich für die indianische Kultur interessieren, die regelrecht eindringen in das Leben der Indianer. Deshalb ist es eher schwierig, Kontakte zu knüpfen. Schnell wird man ausgenutzt, oder man bleibt außen vor. Da bedarf es großer Geduld. Aber die bringe ich mit und so konnte ich sehr gastfreundliche und offene Menschen kennenlernen. Ja, Geschenke gibt es. Die hüte ich wie Schätze und ich vergesse auch nie den Menschen dahinter und seine Geschichte.

LG AntjeB

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