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Jennifer Ehlert

vor 6 Jahren

Jennifer Ehlert

Mich würde interessieren: Was war das scheinbar unspektakulärste Erlebnis, das auf "dem Weg" dennoch einen Eindruck hinterlassen hat und eventuell sogar noch einmal beim Schreiben des Buches in Erinnerung geriet?

Autor: Stefan Albus
Buch: Santiago liegt gleich um die Ecke

MarcelK

vor 6 Jahren

Sprichst du von einem bestimmten Buch? Wenn ja geht das aus der Frage leider nicht hervor.

Autor: Marcel R Klapschus
Buch: Der Rote Ozean

Stefan_Albus

vor 6 Jahren

Hallo Jennifer! Also, für mich war das schon sehr spektakulär ;-) Aber das liegt daran, dass es so eine persönliche Sache war. Bei mir war es so, dass während der Wanderung immer wieder Fragen hochkamen: "Was soll das alles, man nimmt ja nix mit" und so weiter. Dafür macht man sich ja auf den Weg. Das spannende war, dass sich diese Fragen mit der Zeit alle selbst gelöst haben, und oft waren damit bestimmte Ereignisse, Orte und Menschen verknüpft. In Prüm habe ich zum Beispiel eine Dame kennengelernt, die mir "aufgetragen" hat, in Trier doch die Kapelle der "heiligen" (in Wirklichkeit ist sie "nur" selig) Blandine zu besuchen. Als ich in "meinem Santiago" Trier ankam, hatte ich das fast vergessen. Aber als ich diese Kapelle dann doch besucht hatte, habe ich da tatsächlich eine für mich sehr wichtige Antwort gefunden. Und zwar genau die, die mir noch fehlte! Ist seltsamerweise etwas zu persönlich, um das hier nochmal auszubreiten, aber im Buch steht's drin. Schöne Grüße! Stefan Albus

Jennifer Ehlert

vor 6 Jahren

Jennifer Ehlert
@MarcelK

Ich hatte eigentlich Autor und Buchtitel angehängt, aber scheinbar habe ich da was falsch gemacht... Es war meine erste Buchfrage, daher bitte ich um Verzeihung. Ich habe meine Antwort inzwischen. Dennoch vielen Dank für die Antwort.

Jennifer Ehlert

vor 6 Jahren

Jennifer Ehlert
@Stefan_Albus

Ich bedanke mich herzlich für diese ausführliche Antwort.
Es tut mir Leid, wenn meine Frage etwas zu persönlich anmutete. Ich habe eher darauf abgezielt, etwas nicht allzu spektakulär Wirkendes zu erfragen (was aber dennoch großartig sein kann) - so etwas, wie beispielsweise eine Blume am Wegrand, die einen aber so aufheiterte, dass sie doch im Gedächtnis blieb.
Alles was mit dem Weg, den sie hinter sich gelegt haben verbunden ist, ist natürlich spektakulär und zweifelslos eine große persönliche Erfahrung und Bereicherung.
Ich werde mir Ihr Buch auf jeden Fall kaufen.
Ein schönes und wundererfülltes Osterfest wünscht Ihnen
Jennifer

Stefan_Albus

vor 6 Jahren

Liebe Jennifer Ehlert, keine Sorge, die Frage war nicht zu persönlich! Ich hab' ja ein Buch drüber geschrieben ;-) Ich möchte diesen Aspekt nur hier nicht noch einmal ausbreiten; der ist im Buch gut aufgehoben. Manche Dinge wirken, isoliert betrachtet, schnell etwas deplatziert ... Und Dinge wie die "Blume am Wegrand" findet man natürlich zahllos unterwegs! Mir schießen da auf Anhieb 1.000 Bilder durch den Kopf (einige habe ich übrigens fotografiert, Sie finden die Bilder auf meiner Homepage www.deutscher-jakobsweg.de)

Das ist ja das Schöne am Pilgern – und am Wandern: Dass man Zeit hat, auf genau diese Details zu achten! Selbst auf dem Fahrrad ist man an vielen Dingen zu schnell vorbei. Das prägt natürlich auch. Schöne Ostern zurück! Stefan Albus

Jennifer Ehlert

vor 6 Jahren

Jennifer Ehlert
@Stefan_Albus

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für eine zweite Antwort genommen haben. Ich freue mich wirklich sehr darüber. Ihre Aussage bezüglich der Deplatziertheit kann ich gut verstehen. Jetzt freue ich mich erst einmal auf den Genuss ihres Buches. Gern werde ich mir auch die Fotos ansehen. Vielen Dank für den Hinweis.
Mit den besten Wünschen für einen erholsamen Abend,
Jennifer

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