Frage zu Sebastian Glubrecht

Neuer Beitrag

judith_ruf

vor 7 Jahren

Wenn ich gleich noch eine Buchfrage hinterher schicken darf: Sie antworten auf eine andere Frage, dass Sie bereits an weiteren Büchern schreiben. Auch eine Nicht-Waschtl-Roni-Geschichte. Hatten Sie jemals "Angst", zu sehr in der Bayern-Ecke zu landen? So dass Verlag und Leserschaft "nur noch das eine" von Ihnen möchte?

Grüße
Judith

Autor: Sebastian Glubrecht

Sebastian Glubrecht

vor 7 Jahren

Das ist eine gute Frage.
So richtig Angst hatte ich davor nicht, aber am Anfang habe ich mich schon manchmal geärgert, wenn Leute nur das Bayern-Etikett auf dem Umschlag gesehen und nicht herein gelesen haben; oder wenn das Buch bei einem Händler unter "Reiseführer/Bayern" im Regal stand.
In "Na servus" geht es ja auch um absurde Vorurteile und wenn ein Roman am Ende selbst unter so einem Vorurteil leidet, ist das schon fast wieder komisch.
Aber tatsächlich habe ich gerade Lust, ein Buch zu schreiben, in dem Bayern gar nicht vorkommt und ich glaube, dass es ebenso sein Publikum finden wird wie "Na servus" und "Ja mei". Am Ende geht es doch immer um eine gute Geschichte - und ob da jetzt Bayern drin vorkommt oder nicht, ist wahrscheinlich auch gar nicht so wichtig.

judith_ruf

vor 7 Jahren

Vielen Dank für die Antwort. Ich drücke die Daumen, aber ich denke, das muss ich gar nicht: Aufbau und Komik von "Na Servus" waren so gut komponiert, das man es nicht nur in einem Rutsch durchlesen wollte, sondern dass das bestimmt auch mit jedem anderen Thema wunderbar klappt. Wenn dann der Verlag mitspielt, bestens. Eine schöne Schreibzeit!

Neuer Beitrag