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phoebe caulfield

vor 7 Jahren

Habt ihr bei manchen Büchern auch das Gefühl bereits das Drehbuch zur Romanverfilmung zu lesen? Gerade ging es mir mit dem neuen Jonathan Tropper "Sieben verdammt lange Tag"/"This is where I leave you" so. Sehr unterhaltsam, aber manche Szenen und Dialoge kamen wie fürs Kino/TV gestrickt vor. Wer kennt diese Leseerfahrung?

Autor: Jonathan Tropper
Buch: Sieben verdammt lange Tage

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Diese Erfahrung habe ich kürzlich (leider) auch gemacht - Reckless von Cornelia Funke

Autor: Cornelia Funke
Buch: Reckless - Steinernes Fleisch

JuliaKristina

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Kann ich nur zustimmen. Habe es nicht zu Ende gelesen... .

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@JuliaKristina

Ich habe es auch nur mit viel Mühe zu Ende gebracht :-)

Lilitu

vor 7 Jahren

Ich habe zwar noch nie ein Drehbuch gelesen, aber ich hatte schon öfter das Gefühl ein Buch zu lesen, das gern verfilmt werden will ;-)
Andererseits läuft die Handlung eines Buches ohnehin vor meinem inneren Auge ab, aber bei manchen ist es filmischer als bei anderen Büchern...

Huebner

vor 7 Jahren

Ist es etwas grundsätzlich Schlechtes, den Roman wie ein Drehbuch zu lesen? Vor dem geistigen Auge von Autoren läuft ja quasi der Film ab und je authentischer man diese "Filmvorlage" aufschreiben kann, desto gelungener ist doch der Roman, oder?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Romane bzw. alles geschriebene ist ja grundsätzlich ein anderes Medium als ein Film und vermittelt auf andere Weise. Daher finde ich es Schade, dass mittlerweile viele Romane sich der Film und TV Welt angepasst haben, sowohl in ihren Inhalten, Dramaturgie und explizit dem Erzähltempo. Sie verlieren dadurch ihre Eigenständigkeit. Glücklicherweise gilt dies lediglich für einen (hoffentlich noch kleineren) Teil der Romanproduktion.

LESE-ESEL

vor 7 Jahren

Mir ging es so in "Handbuch für anständige Mädchen" von Elaine di Rollo. In meinem Lesehirn lief ein Film ab 'a la Indiana Jones. Als Ursache habe ich für mich ausgemacht, dass es nicht gelingt die Figuren zu durchdringen, sondern man bleibt - leider - immer an der Oberfläche.

phoebe caulfield

vor 7 Jahren

Holger - wir verstehen uns:-), Danke!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Millie

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Gefühl hatte ich beim Lesen von Reckless auch!!!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Mir ging es bei "Sieben verdammt lange Tage" genau so. Ich hatte ständig das Gefühl, dass das im Film auch viel besser wirken würde als im Buch.

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