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Martina

vor 7 Jahren

via eBook

Haha, ja das nächste große Ding, aber ist das nicht immer noch so? So wirkst du auf mich in der Öffentlichkeit, immer das nächste große Ding. Jetzt die ebooks. Konnte mich beim Lesen deshalb kaum lösen davon, dass Sascha Lobo das Buch geschrieben hat. Dachte permanent, ach so tickt der, Absicht, gewollt? «Hör zu. Klingt komisch, aber ich bin gerade an einer extrem interessanten Sache dran. Das nächste große Ding, sagen alle. Müsste man eigentlich jetzt angreifen. Jetzt sofort.»
«Erzähl.»

Autor: Sascha Lobo
Buch: Strohfeuer

saschalobo

vor 7 Jahren

Eine gewisse Parallelität zwischen der Hauptfigur und mir ist ja durchaus beabsichtigt.
Stefan ist eine Art bösartiges Alter Ego, konzentriert und extremisiert. Aber tatsächlich ist das Unangenehmste an ihm vor allem, dass er rücksichtlos gegenüber der wirtschaftlichen und persönlichen Lage anderer ist, auch bei der Wahl seiner Mittel. Das Bild wird hoffentlich nicht medial transportiert. Also von mir.

Martina

vor 7 Jahren

via eBook

Jetzt bin ich platt, gerade die Antwort gesehen, du antwortest ja tatsächlich. Bösartiges Alter Ego, ja ich hatte nur das Problem, ich beschäftige mich ja nicht differenziert mit dir, sondern bekomme nur oberflächlichen Kram von dir mit und das meistens, wenn ein Shitstorm über dich niedergeht. Bei mir ist aber tatsächlich meist Negatives hängengeblieben, deshalb fühlte ich mich komischerweise in meiner Meinung über dich beim Lesen bestätigt. konnte nicht unterschieden,was ist jetzt echt, nah dran, erfunden. Echt stranges Erlebnis... Also danke für die Antwort Martina

saschalobo

vor 7 Jahren

Ja, das mit der vermeintlich überwiegend negativen Rezeption scheint mir ein Problem zu sein, das aber als Autor schwierig zu berücksichtigen ist. Ich halte es nur für schwer möglich, einen Roman zu schreiben, der vollkommen losgelöst vom Autoren rezipiert wird. Bei mir ist es vielleicht unmöglich. Also musste ich es irgendwie mitbedenken, aber dann auch wieder nicht zu stark, ich wollte jedenfalls keinen Rechtfertigungsroman schreiben oder einen, wo die Hauptfigur am Ende doch wieder sympathisch, bekehrt, lieb und überhaupt fluffig daherkommt.

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