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Alexander_Christian

vor 6 Monaten

Liebe Lesehungrigen,

als kleines Ostergeschenk gibt es für euch heute ein bisher unveröffentlichtes Zitat aus einer frühen Fassung von THE BITING – ERSTER GANG: MENSCHLICHKEIT.

Ich wünsche euch ein frohes Osterfest! :)

Euer Alexander C. Christian 

„Ein Wesen streifte umher.

Es spürte die Kälte nicht, die der Winter in das Land trieb. Es bemerkte den beißenden Wind nicht, der ihm um das Haupt fegte. Es kümmerte sich nicht um die Wunden an seinem Körper, so tief sie auch sein mochten.

Es fühlte keinen Schmerz.

Es sah nicht die Schönheit der Landschaft. Es hörte nicht auf das klare Zwitschern des nach Süden ziehenden Vogelschwarms. Es interessierte sich auch nicht für das Glühen der untergehenden Sonne. Keine Emotion regte sich in ihm.

Rot.

Es roch nach… Rot. Wie konnte es möglich sein, eine Farbe zu riechen, Rot zu riechen?

Das Wesen kannte keine Farben, es unterschied sie nicht. Es wusste ihre Bedeutung nicht. Zumindest nicht mehr. Doch in der Luft lag der Geruch von Rot.

Roten Haaren.

Dies war eindeutig und nicht zu leugnen.

Die Welt war im Grauschleier. Pein und Gefühle gab es nicht. Doch waren die Sinne scharf wie nie zuvor.

Und sie waren linear.

Keine Ablenkung. Keine Verwirrung. Nur ein Ziel, ein Gedanke, der zum Instinkt geworden war. Nichts außer dem unerklärlichen, doch unerschütterlichen Drang, nach etwas zu suchen.

… oder nach jemanden.“

THE BITING – ERSTER GANG: MENSCHLICHKEIT – Der dystopische Roman als Taschenbuch und Ebook auf Amazon erhältlich!

Autor: Alexander C. Christian
Buch: The Biting - Erster Gang: Menschlichkeit
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