Guten Abend liebe Bücherwürmer, ich habe festgestellt, dass ich ge...

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Buchfine

vor 7 Jahren

Guten Abend liebe Bücherwürmer, ich habe festgestellt, dass ich gerne von Autoren die mir gut gefallen gleich mehrere Bücher auf einmal lese. Mittlerweile ist mir immer öfter aufgefallen, das einige Autoren bestimmte Dinge in ihren Büchern wiederholen. Der eine hat immer sehr ähnliche Charaktere, die er in immer andere Thematiken setzt, der andere hat nur männliche Protagonisten (immer andere) in seinen Büchern usw. usw. sind euch bei euren Lieblingsautoren auch Wiederholungen aufgefallen?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ja. In Jane Austens Romanen sind die Charaktere der Maedchen oft aehnlich, die "Kulisse" wird wiederholt und alles sind wunderbare Liebesgeschichten:) Gewisse Wiederholungen im Stil sind sowieso normal und notwendig fuer den Wiedererkennungswert eines Autors.

Sarii

vor 7 Jahren

Ich finde, dass es auch viele Ähnlichkeiten in den Romanen von Paulo Coelho gibt. Besonders auffällig ist dort die oft verhandene träumerische Stimmung. Aber auch der Versuch des Protagonisten sich aus seiner unglücklichen persönlichen Lage zu befreien und schließlich mehr über sich selbst bzw. zu sich selbst zu finden.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Das ist mir auch aufgefallen, ich denke da auch an die Dark Ones von Katie MacAlister. Im Prinzip ist jedes Buch gleich, männlicher Vampir, Menschenfrau, große Liebe, 7 Schritte und Happy End. Aber es ist trotzdem immer wieder anders umgesetzt. Ich finde es aber an sich nicht schlimm. solange es nicht wirklich dasselbe ist. Ein bisschen Abwechslung muss sein, aber wenn ich was anderes lesen will, dann suche ich mir einen anderen Autor. Bei Musikbands ist es auch so, jede Band hat ihren Stil und bleibt dem auch meistens treu

Autor: Katie MacAlister
Buch: Ein Vampir kommt selten allein

niquemaus

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

wie du schon sagtest meistens :)

Molks

vor 7 Jahren

Ich finde diese kleinen Details, die sich wiederholen ganz toll!
Aufgefallen ist mir Ken Folletts Liebe zu roten Sportwagen und wilden Sexszenen.

Bei Paul Cleave ist im zweiten Buch (Die Stunde des Todes) eine Szene aus dem ersten Buch (Der siebte Tod) aus der Sicht der anderen Person erzählt.

Aber besonders gut finde ich die kleinen Hinweise bei Stephen King. Ich bin kein Fan von ihm, kenne auch nur ein Buch, aber diese Liste hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Es_(Roman)#Verkn.C3.BCpfungen_zu_anderen_Werken

fand ich interessant.

Anja_Lev

vor 7 Jahren

Ich finde die immer auftretenden Bären, Motorräder und ggf. auch motorradfahrenden Bären bei John Irving immer wieder schön und ein wichtiges Element.
Bei Philip Roth ist ein Buch ohne Bezug zum Ort Newark und vielleicht auch zu Roth' Alter Ego Nathan Zuckerman fast kein "echter Roth". Bei beiden gehört das meiner Meinung nach zum Buch, zum Stil, zum Autor.
Wenn ein Krimi aber immer ähnliche Strukturen aufweist, langweilt mich das schnell, auch in den Büchern von Charlotte Link hatte ich nach 3-5 Geschichten den Eindruck, das die Inhalte nur Variationen eines Themas sind - und kein weiteres mehr gelesen.

JuliaKristina

vor 7 Jahren

Klar, sowas gibt es häufig. In Rebecca Gablés Büchern spielen eigentlich immer Pferde eine wichtige Rolle, egal ob aus der Waringham - Serie oder nicht. Und bei Andrea Schacht gibt es auch kein Buch ohne Katzen und deren Verhaltensweisen. Aber solche Dinge finde ich Liebenswert und stören mich eigentlich nicht.

JuliaKristina

vor 7 Jahren

@Anja_Lev

Das mit Charlotte Link ist wirklich so...ich habe nach 2 Büchern schon aufgegeben :)

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