Hallo, hab da mal eine eher praxisorientierte Frage. Ich studiere ...

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HellbillyStorm

vor 7 Jahren

Hallo,
hab da mal eine eher praxisorientierte Frage.
Ich studiere im ersten Semester Geschichte und habe auch Lektürekurse in Französisch - Übersetzung frz. Werke ins Deutsche.
Jetzt bin ich auf der Suche nach einem guten, möglichst umfangreichen Französisch-Deutsch Wörterbuch. Ein kurzer Grammatikteil im Buch wäre auch nicht schlecht.

Hab mich schon etwas schlau gemacht und die Studienausgaben von Pons und Langenscheidt sprechen mich am ehesten an - hat jemand Erfahrungen damit und kann mir eins davon empfehlen? Oder ein ganz anderes?
Wichtig ist nur, dass es sich um ein zweisprachiges Wörterbuch handelt.

lalibertad

vor 7 Jahren

Ich kann zwar kein französisch, aber ich habe ein Pons Wörterbuch für Spanisch und Latein und ich finde beide super. Von beiden habe ich die "normale" Schulauflage, aber ich weiß das es z.B. für Englisch zwei dicke Wörterbücher gibt. Ein Englisch-Deutsch und ein Deutsch-Englisch. Meine Lehrerin hat das und es steht wirklich alles drin. Also Pons kann ich wirklch empfehlen, meist stehen hinten auch noch Konjugationstabellen für alle möglischen Zeiten drin und kleine Kästchen durchs Buch verteilt, die bestimmte Themen behandeln. Ich hoffe, das hilft dir...

Lacrima_Atra

vor 7 Jahren

Das kommt drauf an, wie groß das Wörterbuch sein muss. Von den allerdicksten Wörterbüchern kann ich dir eher das Großwörterbuch von Pons (300 000 Stichwörter) empfehlen, wenn du auch einen aktuellen Wortschatz suchst. Das Großwörterbuch von Langenscheidt (310 000 Stichwörter) wurde nämlich soweit ich mich erinnere seit den 80er Jahren oder so nicht mehr aktualisiert. Einen Grammatikteil hat das Pons-Großwörterbuch auf jeden Fall, beim Langenscheidt weiß ich das jetzt nicht. Wenn du das Pons-Wörterbuch kaufst, bekommst du außerdem zusätzlich eine CD-ROM mit dem gesamten Wörterbuchinhalt, also sehr praktisch zum Übersetzen.

HellbillyStorm

vor 7 Jahren

@lalibertad

Danke :-) Von Pons hab ich ebenfalls mein Latein Wörterbuch - die Angaben zu den Wörtern sind wirklich gut, aber in meiner Ausgabe (Schule und Studium) fehlt zum Beispiel eine Tabelle mit den verschiedenen Verbkonjugationen. Ist nicht weiter schlimm, in Latein hab ich damit keine Probleme - im Französischen schauts da schon anders aus und eine solche Tabelle würde mir sehr helfen. Mal schaun, vllt steht in der Unibibliothek zufällig eine der oben genannten Ausgaben rum und ich kanns mal durchblättern.

HellbillyStorm

vor 7 Jahren

@Lacrima_Atra

Auch dir danke :-)
Auf die Aktualität kommts gar nicht so an - wir übersetzen in der Regel ältere Werke (derzeit Tocquevilles "L'ancien regime et la revolution") und die sind dann auch nicht an neue Gebrauchsformen der Sprache angepasst.

Die Großwörterbücher kommen aber nicht in Frage, die sind mir zu teuer - die kosten ja mindestens das doppelte als die Studienausgaben und so oft werd ich dieses Wörterbuch dann hoffentlich auch nicht brauchen.

Lacrima_Atra

vor 7 Jahren

@HellbillyStorm

http://www.pons.de/ - Hier findest du ein Online-Wörterbuch von Pons, das ist auch ziemlich umfangreich. Ich weiß ja nicht, ob ihr beim Übersetzen den Computer bzw. Internet verwenden dürft. Sonst könntest du zuhause ja das Onlinewörterbuch verwenden und zu einer Prüfung eines in der Bibliothek ausleihen. Falls es an eurer Uni eine Fakultät oder ein Institut für Translation (Übersetzen und Dolmetschen) gibt, schau mal in deren Fachbibliothek. Bei meiner kann man da Wörterbücher für eine Prüfung ausleihen.

SarahCatherine

vor 7 Jahren

Ich habe Französisch studiert und empfehle auf jeden Fall das große Pons-Wörterbuch. Langenscheidt hat mich persönlich nie angesprochen (ich habe erst jetzt mein erstes Fachwörterbuch von Langenscheidt gekauft), aber der Pons ist umfangreich und beinhaltet auch die von Dir gewünschten Infos zur Grammatik etc. Es ist zwar in der Printausgabe nicht ganz billig, ist aber wesentlich umfangreicher als das Online-Wörterbuch (vor allem, was Phrasen und Zusammensetzungen angeht) und ist eine lohnende Investition, denn wenn man eine Sprache studiert, schaut man ja doch öfter mal hinein.

HellbillyStorm

vor 7 Jahren

@Lacrima_Atra

Das Wörterbuch wäre in erster Linie für die Klausuren - zuhause benutzt ich meistens ohnehin den PC.
An deinen Vorschlag hab ich auch schon gedacht, aber erstens stehn in der Bib nicht so viele Wörterbücher bzw. v.a. einsprachige und zweitens weiß man leider nie, ob da nicht was reingeschrieben wurde.
Ich weiß nicht, wie eng man das an der Uni sieht mit Ergänzungen in den Wörterbüchern, aber an der Schule wäre sowas zumindest immer gleich eine 6 gewesen - natürlich muss man schon sehr großes Pech haben, damit man mit sowas erwischt wird, aber ich bin nicht grad als Glückspilz bekannt...

HellbillyStorm

vor 7 Jahren

@SarahCatherine

Ich studier ja nicht Französisch an sich, sondern hab in meinem Geschichtsstudium nur pro Semester eine Quellenübung in Französisch vorgeschrieben. So viel werd ich mein Wörterbuch hoffentlich nicht benutzen müssen und daher will ich auch nicht zur teuersten Ausgabe greifen.

Die Langenscheidt Studienausgabe habe ich heute in der Bib gefunden - verdammt großes Format, sonst aber mMn recht gut - v.a. ist der benötigte Grammatikteil drin.

Die Klausur ist zum Glück ja erst Anfang Februar, bis dahin wird mir das Pons schon noch über den Weg laufen.

Lacrima_Atra

vor 7 Jahren

Also ich finde Langenscheidt nicht schlechter als Pons, d.h. das kann man nicht generell sagen, sondern es kommt eben immer auf das jeweilige Wörterbuch an. Ich mag Langenscheidt eigentlich lieber (ich hasse die Arial-Schrift bei Pons), aber Pons ist eben bei den ganz großen Ausgaben aktueller. Wenn du eigentlich nicht Französisch studierst und das Wörterbuch nur für ein paar Prüfungen brauchst, würde ich mir an deiner Stelle auch kein Großwörterbuch kaufen. So billig sind die eben auch wieder nicht. Also wenn du in deiner Bücherei die Studienausgabe von Langenscheidt ausleihen kannst, die müsste meiner Meinung nach eigentlich ausreichen. Vor allem wenn du ältere Sachen übersetzt, ist die Aktualität des Wortschatzes ja jetzt nicht das Hauptkriterium. Und mir ist das noch nie untergekommen, dass jemand etwas in die Wörterbücher in der Unibibliothek reingekritzelt hätte. Was soll man da auch groß reinschreiben? Grammatikteil ist eh schon drinen...

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