Hallo, ich bin Designstudent und aktuell haben wir als Aufgabe ein...

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Robert

vor 7 Jahren

via Bücherhütte Rocke ...

Hallo, ich bin Designstudent und aktuell haben wir als Aufgabe ein Buchcover für ein Fantasybuch zu entwerfen. Es handelt, wen wunderts von Vampiren und einer Liebesgeschichte.
Mich würde nun interessieren auf was achtet ihr bei Covern? Oder besser gesagt, was ist für euch ein gutes Cover?
Und gleich noch eine Frage hinterher: sollten Taschenbuch und HArdcover das selbe Bild haben.
Viele Grüße und danke fürs Antworten
Robert

Miserable

vor 7 Jahren

Ich finde es wichtig, dass da Cover auf der einen Seiten schon etwas über den Inhalt des Buches verrät, aber auf der anderen Seite auch nicht alles.
Das man vielleicht am Ende des Buches einen Aha-Effekt bezüglich des Covers hat.
Von mir aus können Hardcver und Taschenbuch gleiche Cover haben, wenn sie unterschiedlich sind, sollten sie aber qualitativ doch auf derselben STufe stehen.

Herz.Ist.Trumpf

vor 7 Jahren

Ich mag Fotos als Cover am liebsten :)

Volpina

vor 7 Jahren

Die leichte Frage zuerst. Ich find es gut, wenn HC und TB unterschiedliche Designs haben. Ich mag Abwechslung. Nun zur schwierigen Frage: ein gutes Cover. Man muss sehen, dass ich mit dem Inhalt beschäftigt wurde. und ich persönlich mag es nicht, wenn die Kundenaufmerksamkeit nur durch das "sex sells" erregt werden soll. Der Titel muss klar erkennbar sein und wenn das Cover ein kleines Gimick enthält, etwas, was man erst auf den zweiten Blick sieht, find ich das toll.
Als Beispiel: "Alles was du siehst" Stefen Beuse- das Buch lässt sich drehen und das Cover erschließt dem Leser eine neue Sicht der Dinge.
2. Beispiel: "die Kinder beruhigte das nicht" Alois Hotschinig (Cover ist leider nicht richtig eingepflegt hier) - die 2 farbigkeit des Titels spiegelt die Art der Kurzgeschichten wieder.
Ausserdem gibt es Studien und Statistiken mit den beliebtesten Farben. Alles andere ist eine Geschacksfrage.

Buch: Alles was du siehst

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Mich wurmt es, wenn Person oder Gebäude auf einem Cover nur ganz vage mit den Personen oder Gebäuden in der Geschichte zu tun haben, deshalb sind mir in der Regel Cover am liebsten, die keine Personen zeigen, sondern vielleicht einen Gegenstand aus dem Buch... ein rotes, fallendes Tuch, vom WInd aufgebäht zum Beispiel.
Die Masse der Vampirbücher-Cover im Moment finde ich ziemlich schlimm... ein blasses Gesicht im Vordergrund und einen heulenden Wolf, einen Mond oder eine dramatische Szene im HIntergrund...
Das Cover sollte die Stimmung des Buches vermitteln und nicht zu sehr auf den Inhalt abzielen finde ich.
Zeigst Du uns das Ergebnis Deines Entwurfs??

Volpina

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

das mit den personen kenne ich, Das Foto auf dem Cover von "heute singe ich mein Leben" hat so rein gar nichts mit der Person zu tun, die in dem Buch ihr Leben beschreibt. Noch bevor ich das wusste, hat es mich ganz wirr gemacht, dass ich den Eindruck des Gelesenen nicht mit dem Bild in Einklang bringen konnte, bis ich nach der Autorin gegoogelt habe. Damit war alles klar. Das fand ich wirklich schlimm

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Und manchmal ist weniger mehr :o) Gerade bei dem eigentlich abgenutzten Thema (jetzt sind doch Engel dran, nicht?) halte ich die überstrapazierte Wallemähne und den obligaten nackten Oberkörper für kontraproduktiv (finde ich persönlich grundsätzlich ......). Zu bunt wirkt gleich trivial, banal.... Akzente könnten (!) ein Indiz für Klasse sein...... zu gewollt ist armselig und peinlich.... so mein Geschmack :o)

Buch: Ein todsicherer Job

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Wie es der Zufall will, erscheint unter den aktuellen Rezensionen das Buch "Black Dagger. Vampirträume" von J. R. Ward.
Ohne das Buch zu werten, ich kenne weder die Reihe, hier wohl schon Bd. 12, noch den Autor, impliziert das Titelbild eine ganz bestimmtes Wertvorstellung. D.h., obwohl ich diese Bücher nicht lese, ist der Wiedererkennungswert auch bei mir sehr hoch. Dies mag etwas mit dem Schubladendenken zu tun haben, bedeutet aber für die geneigte Leserschaft, "Achtung, hier könnte was Interessantes sein", für den Verlag und den Autor die notwendige Aufmerksamkeit, und für mich, auch wenn es hart klingt, "Finger weg".
Hierbei ist es für mich egal, ob Titelbild und Inhalt in einem bestimmten Kontext stehen, das Bild ist Warnung genug. Ähnlich geht es mir mit den Liebesromanen der vorstehenden Geologenbeispiele, sie sprechen einen in der einen oder anderen Weise an. Manche Genres brauchen diese Aufmacher, speziell wohl die hier angefragten Vampirgeschichten.

dyabollo

vor 7 Jahren

Ich gebe zu, dass ich sehr viele Bücher anhand vom Cover kaufe. Das Cover ist also das wichtigste an dem Buch. Denn schließlich hat man in einem Buchladen nur wenig Zeit und man liest nicht jeden Klapptext. Ich bin auch sehr froh darüber, dass bestimme Genres sich an bestimmte Cover halten. Z.B. wer kennt nicht die Groschenromane? Immer schöner goldener und verschnörkerlter Schriftzug und ein kitschiges Paar voll in Fahrt ( ich finde es schrecklich aber da ich auch diese Bücher schrecklich finde passt es ) Es würde mich eher total fertig machen wenn so ein Billig Roman plötzlich ein Schwar/Weiß Foto auf dem Bild hätte und einen Titel, der einen an ein sehr lyrisches und anspruchsvolles Buch erinnert. Auch historische Romane sind sofort erkennbar. usw. Das heißt ein Buch muss für eine Zielgruppe die es ansprechen will auch gleich erkennbar sein.
Für Vamirromane fand ich die Cover von Twilight toll, aber würde man jetzt etwas ähnliches wiederholen, sieht es abgekupfert aus :/

dyabollo

vor 7 Jahren

ach und zu HC und TB. Ich bin der Meinung beide Ausgaben sollten gleich sein. Es sorgt für Wiedererkennung...

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Diese "Finger-weg"-Signale sind sehr hilfreich - ich bin dafür sehr dankbar. Bei den bonbonbunten, puppenlustigen "Frauenbüchern" genügt ein Blick.... spart viel Zeit :o)

Eule

vor 7 Jahren

Huhu,
ich finde es scheußlich, wenn der Name des Autors größer, bunter (allgemein auffälliger) gestaltet ist als der Buchtitel bzw. der Rest des Covers. Ich hab dann immer das Gefühl, dass es gar nicht um die Vermarktung des Geschriebenen geht, sondern der Person. Ich mag es also, wenn dem Käufer/Leser nicht der Autor, sondern der Inhalt durch das Cover schmackhaft gemacht wird. Dabei dürfen HC und TB auch ruhig unterschiedlich gestaltet sein, dann kann man die Auflagen auch besser unterscheiden.
Ein Cover sollte auffällig sein bzw. den schon genannten Wiedererkennungswert besitzen. Das geht auch durch den "weniger-ist-mehr"-Effekt wie der Geologe ihn erwähnt.
Besonderen Reiz haben für mich "Verzierungen" aller Art - z.B. Stoffeinschlag, Borten, Prägungen, Schimmereffekte, eine besonders auffällige Schrift etc. - dann muss ich das Buch zumindest einmal in die Hand nehmen um es näher zu betrachten. Wenn mich dann die Inhaltsangabe genauso anspricht, ist es gekauft :)

Buch: Flora Segunda

mita

vor 7 Jahren

Ich finde es wichtig, dass das Cover in einem Zusammenhang mit der Geschichte steht, nicht so dass es die Handlung verrät, aber vielleicht zum Nachdenken anregt. Das Cover muss für mich auf den ersten Blick anziehend wirken, in Farb, Form, Bild und Motiv. Denn der erste Eindruck zählt. Wirkt es aussergewöhnlich (durch ein Muster, ausdruckstarkes Foto, Schrift mit Prägung, komplementären Farben) so nehme ich es nur schon wegen dem optischen Erscheinungsbild zur Hand.
Ich finde es schön, wenn Hardcover und Taschenbuch das gleiche Cover haben und wenn nicht dasselbe, dann doch wenigstens eine optische Gemeinsamkeit.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

naja..es sollte halt neugierig machen , aber nicht zu übervoll gestopft werden....vielleicht ein paar anspielungen zu dem buch..

NCShepard

vor 7 Jahren

Ich persönlich mag es, wenn mich ein Cover überrascht. Bevor ich den Inhalt eines Buches lese bin ich dann entweder neugierig oder eher abgeschreckt. Symbolic, wie sie hier schon genannt wurde, liegt mir persönlich mehr, als Abbildungen von Menschen, Wesen und ähnlichem. Sehr gute Coverbilder finde ich unter anderem Von Dan Brown The Symbol oder auch bei Stephen Kind zu finden. Allerdings gebe ich den Vorschreibern hier Recht, dass der Inhalt des Buches wichtig ist, da es gerade dem Designer Ideen geben wird. Falls du die Chance hast: Sprech mit dem Autoren. Manche haben Ideen im Kopf, die von dem abweichen, was sich ein Verlag vielleicht darunter vorstellt. Je neuer die Perspektive ist, unter der ein Cover etwas betrachtet, desto interessanter ist es mit Sicherheit

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ich finde es gut, wenn ein Cover nicht gleich die Geschichte erzählt. Ich meine man merkt es ja erst im Nachhinein, aber dann ist es schon doof wenn man die Lösung/das Ende die ganze Zeit fast vor Augen hatte, wie z.B. bei den Harry Potter Büchern. Im Ersten, Zweiten,Vierten,Sechsten und Siebten Band sieht man gleich eine extrem wichtige Handlung dargestellt.

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