Hallo :) ich weiß, dass meine frage eingetlich nicht direkt etwas ...

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Hallo :)
ich weiß, dass meine frage eingetlich nicht direkt etwas mit büchern zu tun hat, aber ich weiß nicht, wo ich sie sonst stellen sollte.

und zwar muss ich mich die nächsten wochen für ein studium bewerben und wollte fragen, ob jemand von euch erfahrungen mit einem germanistik oder anglistik studium hat?

mecedora

vor 6 Jahren

ich ruf mal "hier" für Germanistik.

Was willst du denn wissen?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

eigentlich alles^^
also angefangen bei ist das studium das, was man sich darunter vorgestellt hat
über welche nebenfächer würden anbieten damit man bessere berufschancen hat
bis zu welche berufe kann man denn überhaupt danach anstreben´(lohnt sich das studium also überhaupt)?

vielen dank schonmal, dass du dich gemeldet hast :)

mecedora

vor 6 Jahren

bah, das ist schwer. Sorry, dass ich mich erst jetzt melde...

Ich weiß nicht, was du dir unter dem Fach vorstellst, deshalb ist es schwer, deine erste Frage zu beantworten. Bei mir hat es die Vorstellungen erfüllt. Was stellst du dir denn vor?Vielleicht kann ich dir dann eine konkretere Antwort geben...

Ich habe einige Nebenfächer ausprobiert, Mediävistik, Geschichte, Spanisch, Philosophie. Gelandet bin ich im Endeffekt bei Linguistik und Kommnunikationswissenschaft, im Nachhinein wünsche ich mir, bei Philosophie geblieben zu sein, da die Germanistik in vielen Bereichen Anknüpfungspunkte an die Philosophie bietet und sich das gut ergänzt. Ähnlich wäre es mit der Soziologie oder der Komparatistik. Die Berufschancen sind generell nicht die allerbesten, obwohl bisher alle meiner ehemaligen Kommilitonen einen Job gefunden haben. Kommt natürlich auch darauf an, ob du Lehramt studierst oder Magister (bzw. den heutigen Bachelor und dann den Master machst). Da sind die Nebenfächer eigentlich

mecedora

vor 6 Jahren

Fortsetzung: .... weniger ausschlaggebend für die Berufschancen. Wichtiger ist die Praktikums- und Berufserfahrung, die du "nebenbei" sammelst. Vielleicht kannst du ja schon neben dem Studium in dem Bereich jobben, der für dich in Frage kommt?
Aus meinem Fach haben die meisten eine Stelle im Verlags- oder PR-Bereich bekommen, ein paar promovieren und streben eine wissenschaftliche Laufbahn an, eine ist als Deutschlehrerin im Ausland, eine ist Lektorin, eine in einer Bibliothek gelandet. Es stehen einem aber auch noch einige andere Wege offen. Und ja, ein paar sind auch arbeitslos. Es ist sicher nicht ganz einfach als Germanist (oder überhaupt als Geisteswissenschaftler), aber durch die "Soft Skills", die man sich im Studium aneignet, ist man auch nicht total unbegehrt auf dem Arbeitsmarkt.

Zu den angestrebten Berufen siehe oben. Wenn du Lehramt studierst, bist du natürlich etwas konkreter ausgerichtet. Als Germanist kann man mehr oder minder alles oder nix machen, es gibt allerdings

mecedora

vor 6 Jahren

Fortsetzung II:

... ein paar "klassische" Branchen wie das Verlagswesen, den PR- und Marketingbereich, Journalismus etc.

Ds Studium lohnt sich auf alle Fälle. Ich habe es nie bereut, mein Fach studiert zu haben. Es ist nicht ganz einfach auf dem Arbeitsmarkt, man muss evtl. ein wenig kreativ sein und sich weitgefächert bewerben, aber es geht. Und man nimmt aus dem Studium ja nicht nur Wissen und Inhalte mit, sondern entwickelt sich, gerade im geisteswissenschaftlichen Studium, weiter. Meine Chefs haben besonders meine Organisationsfähigkeiten, die Fähigkeit, Wissen zu vernetzen, sich schnell in neue Bereiche einzuarbeiten und die Fähigkeit, sicher mit Texten und Sprache umzugehen geschätzt - und zwar auch im Wirtschaftsprüfungsbereich ;-)

Berichte mal, wofür du dich entscheidest. Und viel Erfolg und Freude für deinen Studienanfang!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

vielen dank für deine antwort!

das hört sich ja alles garnicht schlecht an :)
auf lehramt möchte ich auf keinen fall studieren, da ich am lehrer-sein nicht wirklich interessiert bin. der PR Bereich oder Verlage wären da schon interssanter...

ich hab schon gehört, dass der studiengang am anfang eher "trocken" wäre und wenn man später seine wahlen treffen kann würde er interessanter werden. aber ich denke bei allem was mit arbeit zu tun hat gibt es doch immer etwas, das nicht zu 100% spaß macht. es muss nur allgemein so viel spaß machen, dass man über soetwas drüber weg sehen kann würde ich mal meinen :)
vielleicht kannst du da ja auch anderes zu sagen :)

eine frage hätte ich aber doch noch (troz deiner ausführlichen beschriebung, die eigentlich keine wünsche offen lässt :) )
kann man sagen, dass der studiengang eher "ok" ist, wenns ums lernen geht oder ist es sehr viel arbeit?? (natürlich muss man für jedes fach viel lernen, aber auch da gibts ja unterschiede...)
liebe grüße:)

mecedora

vor 6 Jahren

Lotta, genau so ist es. Es gibt immer wieder Dinge, die langweilig sind oder sehr schwierig und komplex. Aber es gibt auch immer wieder Dinge, für die man sich begeistern kann und immer wieder "Aha-Momente", in denen du das Gefühl hast, wirklich was mitgenommen zu haben.
Der Lernaufwand hält sich in Grenzen, der Leseaufwand ist allerdings immens. Seitdem der Bachelorstudiengang eingeführt wurde, ist alles verschulter und deshalb vielleicht auch der "auswendig-lern-Aufwand" höher als zuvor. Verglichen mit anderen Fächern ist er aber immer noch niedrig. Du wirst aber trotzdem viel Zeit vor den Büchern verbringen, schließlich studiert man ja "Literatur" und die will, nebst den dazugehörigen Sekundärtexten, erst einmal gelesen und reflektiert sein.

Liebe Grüße

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