Hallo, mich würde mal interessieren was eigentlich hinter dem Verk...

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bogi

vor 7 Jahren

Hallo, mich würde mal interessieren was eigentlich hinter dem Verkauf von sogenannten Mängelexemplaren wirklich steckt. Ich finde diese Möglichkeit, wie wahrscheinlich jeder Büchernarr, klasse habe es aber noch nie erlebt, dass mehr als allenfalls ein Miniknick oder Riss im Umschlag war, vielleicht mal ein leichter Gilbstich am oberen oder unteren Seitenschnitt. Bei fast allen konnte zumindest ich als Laie absolut keinerlei Beeinträchtigung bemerken.

Cadiz

vor 7 Jahren

Hallo :).
Ich glaube, die Bücher werden schon aussortiert, wenn sie wirklich nur den kleinsten Knick haben. Denn auch ein kleiner Knick ist ein Knick, oder? ;). Und damit sind die Bücher eben nicht mehr sehr ansehlich (obwohl es natürlich sehr gute Mängelexemplare gibt).
Ich denke mal, dass sie schon vorneherein aussortiert werden, damit es auch keine Beklagen vom Käufer selbst gibt.
Ganz genau kenn ich mich da aber auch nicht aus.
Solche Exemplare können uns Buchliebhaber ja nur recht sein :D.
lG

Bella5

vor 7 Jahren

Ich hatte mal eins, das schon ziemlich kaputt war. Nee ,,,

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Oft ist es auch nur eine simple Methode um die Lager leer zu bekommen. Wenn die Bücher nicht zum Normalpreis weggehen, verpasst man dem Cover halt einen kleinen Kratzer oder haut ein Hardcover mit dem Buchschnitt auf die Tischkante und schon ist es ein Mängelexemplar (das Buch hat dann ja sichtbare Mängel). Mich als Käufer freut das natürlich auch, die Mängel sind meist minimal und stören beim lesen absolut nicht. Und der Handel freut sich, weil Bücher plötzlich doch gekauft werden ;)

LESE-ESEL

vor 7 Jahren

Versender wie Weltbild (evtl. auch große Verlage mit Logistikzentren) stempeln zurückgeschickte Bücher gerne als Mängelexemplar, weil sich der Aufwand nicht lohnt, das Buch an seine Stelle im riesigen Hochregallager zurückzusortieren. Solche Bücher können beschädigt sein (wenn das der Grund der Rücksendung war), können aber auch ganz neu sein, wenn die Kunden es z.B. deswegen retournieren, weil der Beschenkte das Buch bereits hatte...

Oma.Wetterwachs

vor 7 Jahren

Ich hatte mal eines, bei dem mir nur aufgefallen ist,dass viele Rechschreibfehler und auch mal falsche Sätze (von der Gramatik her) drin waren, was mich jetz nicht sooo gestört hat. Aber auch mal eines, bei dem ein Kapitel komplett fehlte, das vorhergehende jedoch doppelt drin war. Das war nicht so Klasse,aber sie haben es wieder zurück genommen...keine Ahung was da los war. Ansonsten liebe ich diese reduzierten Exemplare.

pape

vor 7 Jahren

Wenn ich das richtig im Kopf habe, darf man nach ner gewissen Zeit nach Erscheinen beliebig jedem Buch diesen Stempel aufdrücken, um es unter dem vorgegebenen Preis zu verkaufen. Meisten sind die Bücher 1 a, der einzige Mangel ist der Stempel.

Millie

vor 7 Jahren

@pape

Hi Pape, da wirfst du jetzt 2 Sachen durcheinander: Nach einer gewissen Zeit darf der VERLAG den Ladenpreis eines bestimmten Buches aufheben, d.h. die Buchpreisbindung fällt weg, und dann können diese Bücher billiger verkauft werden. Bei einem Mängelexemplar muss (eigentlich) auch immer ein Mangel am Buch vorliegen: Knick, Macke, vergilbter Schnitt... Wenn ein innerer Fehler vorliegt wie fehlende Seiten, Seiten falsch rum eingeheftet usw. dann ist das immer ein Reklamationsgrund und der Verlag muss Ersatz leisten.

pape

vor 7 Jahren

@Millie

Und die Exemplare landen bei meinen Buchhändlern mit genau der Kennzeichnung auch mit "richtigen" Mängelexemplaren auf einem Stapel. Wo soll der Kunde da dann nen Unterschied sehen?

bogi

vor 7 Jahren

Vielen Dank für die teils sehr erhellenden Infos.

JuliaKristina

vor 7 Jahren

Also ich hatte mal ein Mängelexemplar, da haben die letzten 20 Seiten gefehlt. Super sag ich euch... .

Aniday

vor 7 Jahren

@pape

Der Kunde merkt da nicht unbedingt den Unterschied. Aber Bücher mit Ladenpreiiaufhebung haben eigentlich keinen "Mängelexemplar"-Stempel, in der Regel haben sie nur einen Strich am Schnitt und sind nicht unbedingt beschädigt - was Mängelexemplare in irgendeiner Form sein müssen. Was du oben beschrieben hast ist sogar verboten, wenn das entdeckt wird gibts saftige Strafen, da allein der Stempel nicht als Mangel gilt und somit Betrug am Preisbindungsgesetz ist.

Aniday

vor 7 Jahren

@pape

Was übrigens nicht heißt, dass es den Fall oben nicht gibt. Wie vorher schon beschrieben gibt es Buchhandlungen, die so ungeliebte alte Bücher raushauen. Mal auf den Tisch gehauen, mal mit einer Schere über den Umschlag gekratzt. Wie oft hab ich sowas schon gesehen... Lesern, denen es um den Inhalt geht freuen sich natürlich. Aber es ist nicht wirklich erlaubt so zu verfahren und läuft unter der Hand.

Millie

vor 7 Jahren

@JuliaKristina

Das ist aber ein Produktionsfehler, den man reklamieren kann. Dann muss es ein anderes Exemplar als Ersatz geben oder Geld zurück.

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