Hallo zusammen, beim Buchkauf ist mir in letzter Zeit aufgefallen,...

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Hallo zusammen,
beim Buchkauf ist mir in letzter Zeit aufgefallen, dass ich eher nach Exemplaren weiblicher Autoren Ausschau halte, als nach denen männlichen Autoren. Oft habe ich das Gefühl, dass ich mich mit der Geschichte oder dem Schreibstil einer Autorin besser identifizieren kann, als dem eines Autors. Spielt dieser Punkt bei Euch eine ebenso wichtige Rolle für die Kaufentscheidung?

esmerabelle

vor 6 Jahren

bei mir überhaupt nicht, ich achte gar nicht auf den autor, sondern nur auf titel und cover und eventuell lese ich es an. manchmal weiß ich selbst während ich ein buch lese nicht, von wem es überhaupt ist :o)

Minni

vor 6 Jahren

In der Regel ist es mir ziemlich egal, ob es nun ein Mann oder eine Frau schreibt. Aber gerade, wenn der Protagonist eine Frau und ein Mann der Autor ist (oder anders herum), denke ich dann und wann mal, der hat doch keine Ahnung, wie eine Frau denkt… :D Und dann fällt es mir auch schwerer, mich mit dem Protagonisten zu identifizieren.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Eine Rolle spielt es nicht. Ich hab zwar dieses Jahr bisher und auch generell eher Bücher von weiblichen Auoren, aber die müssen auch nicht immer gut sein. Momentan lese ich eine Reihe von einer weiblichen Autorin wo mir die Reihe nach jedem Buch mehr auf den Keks geht (so ungefähr zumindest). Gott sei dank bin ich jetzt beim letzten Band. Aber ich habe auch mindestens 2 Lieblingsreihen von Männern die ich sehr gern mag. Bewusst achte ich also nicht darauf, es ist einfach vom Thema her abhängig.

Weltverbesserer

vor 6 Jahren

Ich achte auch nicht bewusst darauf, ob der Autor eines Buchs männlich oder weiblich ist. Ich freue mich aber sehr, wenn es z.B. männlichen Autoren besonders gut gelingt, die Gedanken einer Frau so zu schildern, dass ich sie (als Leser) für authentisch/ realistisch halte. Unterschiede gibt es aber schon, z.B. bei Autoren historischer Romane. Habe oft bei männlichen Autoren das Gefühl, dass sie näher an den geschichtlichen Ereignissen schreiben und Frauen mehr auf Emotionen und Liebesgeschichten wert legen (wie gesagt, ist nur ein Gefühl). Es gibt aber sicherlich auch Ausnahmen.

mecedora

vor 6 Jahren

Ich habe in meiner diesjährigen Lesestatistik einmal nachgezählt - etwa 60% der gelesenen Bücher sind von Frauen, 40% von Männern. Bei mir ist es also relativ ausgeglichen. Bei der Auswahl der Bücher achte ich nicht darauf, ich lasse mich auch von Titel, Cover, Klappentext und Leseprobe locken, weniger davon, ob der jeweilige Autor ein Mann oder eine Frau ist. Ich denke, dass mein ganz leichtes Ungleichgewicht auf die von mir präferierten Genres zurückzuführen ist. Ich lese doch häufiger mal einen historischen Roman, höchst selten hingegen mal einen Thriller. Ersteres Genre wird eher von Autorinnen verfasst, in letzterem Bereich findet man mehr Männer, habe ich den Eindruck.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Ich habe ehrlich gesagt, noch nie so darauf geachtet mich aber gerade mal vor mein Bücherregal begeben und nachgesehen. Ich habe mehr Bücher von männlichen Autoren in meinem Schrank. Nicht wesentlich mehr, aber doch etwas mehr. Im übrigen habe ich ein ähnliches Gefühl wie Weltverbesserer. Was sich auch in meiner eigenen Arbeiten wiederspiegelt. Aber es ist mir persönlich einfach wichtig so zu arbeiten.

Weltverbesserer

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Meinst Du das mit den historischen Romanen?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

bookredemption

vor 6 Jahren

bookredemption

bei mir ist das auch gar nicht der Fall. Ich habe manche "Lieblingsautoren/innen" wo ich meist sowieso weiß wann ein neues Buch von ihnen erscheint. Und ansonsten richtet sich mein Buchkauf eher danach, was mir andere empfehlen. Auf das Geschlecht der Autoren hab ich dabei noch nie geachtet und demensprechend ist mein Buchregal auch durchmischt, was diesen Punkt angeht =).

lg

Millie

vor 6 Jahren

Wenn ich meine Bücherregale betrachte sticht es eindeutig ins Auge: Ich habe wesentlich mehr Bücher von Autorinnen als von Autoren. Was wahrscheinlich damit zusammen hängt, dass ich gerne romantisches lese und auch bei Krimis bevorzuge ich die eher ruhigeren, nicht so blutigen... Also selbst in dem Genre mehr Bücher von Frauen! Wenn ich schätzen sollte: mindestens 80% meiner Bücher sind von Autorinnen, vielleicht sogar 90%. Ein Autor, der ein Buch mit einer weiblichen Hauptfigur schreibt und mir das Gefühl vermittelt, dass er sich 100%ig in sie hineinversetzen kann, hat meine Hochachtung. In dem Zusammenhang fällt mir das Buch ein von Roddy Doyle: Die Frau die gegen Türen rannte. Das konnte ich beim Lesen kaum glauben, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde!

Autor: Roddy Doyle
Buch: Die Frau, die gegen Türen rannte

SuSanne

vor 6 Jahren

Beim Kauf spielt es keine Rolle; darüber denke ich nicht nach. In der Gesamtbetrachtung muss ich aber feststellen, dass ich männliche Autoren sehr eindeutig bevorzuge.

silbereule

vor 6 Jahren

Mir persönlich ist das egal, aber es stimmt schon, es gibt Unterschiede - wobei jeder Schreibstil seinen Reiz hat.

samea

vor 6 Jahren

Ich habe darüber noch nie nachgedacht und nun mal nachgesehen. In meinem Regal befinden sich ungefähr 2x soviel Bücher von Frauen wie von Männern. Meine Leserichtung ist Krimi (Psychothriller) und Fantasy.

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