Ich hätte da mal eine Frage an alle Twillight-Hasser oder NICHT-Fa...

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Ich hätte da mal eine Frage an alle Twillight-Hasser oder NICHT-Fans! Findet ihr auch, dass Stephenie Meyer diese ganze Vampirwelt, die die Menschen mit Dracula und anderen Figuren ins Leben gerufen haben und wo sich Autoren wie Bram Stoker sich beteiligt haben, total verrissen hat? Ich stimme dieser Meinung zu: https://www.youtube.com/watch?v=JInmuphu_As&feature=channel_video_title
Danke ;)

GritR

vor 6 Jahren

Das Thema Vampire ist seeehr vielseitig und alles was grad so aus Amerika rüberschwappt ist nur ein winziger Teil von all den wunderbaren Geschichten die zu dem Thema existieren.
Unter diesem Gesichtspunkt wäre also auch die Interpretation von Stephanie Meyer nur ein weiterer Teil der weltweiten Vampir-Literatur - Problem ist: Diese Frau interessiert sich einen Scheißdreck (sorry aber wahr) für Vampire. Sie hat von dem Thema keine Ahnung und gibt das auch zu. Wenn man das Wort "Vampir" in ihren Büchern durch das Wort "Alien" oder "komischer Sektenanhänger" ersetzten würde, dann würde sich an der Story nichts ändern.
Was ich also so nervend an ihre Büchern finde ist nicht, dass es sich um eine kitschige Teenie-Schnulze aus der Feder einer Mormonin handelt, sondern die Tatsache, dass eine Frau in einem Genre erfolgreich ist, von dem sie keine Ahnung hat und mit dem sie nichts zu verbinden scheint.

Draco_Tenebris

vor 6 Jahren

Ich muss mich der ersten Meinung anschließen... denn GritR hat völlig Recht. Meiner Meinung nach hat Meyer sich nicht wirklich mit dem Thema befasst - es schien mir eher so, als wäre sie zu faul gewesen wenigstens mal ein bisschen über Vampire nachzuforschen. Eigeninterpretationen von bereits bestehenden Mythen sind für mich völlig okay - so lang man sich mit dem Thema auskennt und sie nicht komplett verreißt so wie Meyer. Die Twilight-Saga ist auch ein Grund warum ich mich von dem Thema "Vampire" zum Teil entfernt habe. Ohne jetzt böse klingen zu wollen oder Fans anzugreifen! Nein. Aber die Twilight-Vampire sind für mich keine richtigen Vampire mehr. Ich kann selbst nicht verstehen, warum Twilight zu so einem großen Erfolg wurde, wenn so vieles fehlerhaft oder falsch dargestellt wurde. Ich würde auch nie über etwas schreiben, über das ich keine Ahnung habe :/

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Cooles Video! Tut mir leid, aber ich kann Twillight einfach nichts abgewinnen. Ich schließe mich der letzte Meinung an und sage daher auch: Ich habe nichts gegen Eigeninterpretationen und viele sind sogar wirklich gut, aber auch mir kams sehr verissen vor.

GritR

vor 6 Jahren

@Draco_Tenebris

Lass dir von so was nicht die Freude am Vampir Genre verderben!
Aber ich habe von vielen gehört, die durch den ganzen Hype die Freude daran verloren haben. Es ist schade, aber ich kann das irgendwie verstehen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

@GritR

Das wirklich eine großartige Meinung und ich sehe es genauso! Danke!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

@Draco_Tenebris

Aber es ist doch so, dass durch Meyer viele Autoren diesem Bild von Vampiren nach eifern, sodass es nur NOCH MEHR zerrissen wird!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Ich finde es übredings bemerkenswert, das die Antworten alle von Frauen kamen! Danke! Ich finde, dass durch Meyer das Bild von Vampiren völlig falsch dargestellt wurde! Nehmen wir doch nur mal die Tatsache, dass die "ursprünglichen" Vampire sich in Fledermäuse verwandeln konnten! Diese Eigenschaft sucht man in Twillight vergebens! Das Bild von Vampiren hat Meyer so dargestellt: Blasse, gut aussehende (Oder kennt ihr einen fetten Vampir in Twillight?:D) Blutsauger die total friedlich und sogar traurig über ihre Fähigkeiten sind! Und sie sind ja sooooo toll, dass ihnen sofort sämtliche Mädchen verfallen! (Oder meint ihr die Alte hätte ihn auch nur mit dem Arsch angeguckt wenn er ihr nicht gesagt hätte, dass er ein Vampir ist?:D) // Dagegen das frühere Bild: Blasse, böse Blutsauger vor denen man Angst haben muss und vor denen alle schreiend weglaufen! Sie können sich in Fledermäuse verwandeln und man kann ihnen nur mit Knoblauch, Kruzifixen und Pflöcken ins Herz was anhaben! LG Sarius ;)

GritR

vor 6 Jahren

@Draco_Tenebris

Aber andere Autoren haben sich mit dem Thema vielleicht ein bisschen mehr auseinandergesetzt. Und der Vampir-Hype bringt natürlich auch viele gute Vampir-Bücher hoch. Viele Leute suchen ja auch explizit nach ernstzunehmenden Alternativen.

GritR

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Bild des Vampirs als Schaugergestalt, so wie du ihn beschreibst, kommt ursprünglich aus dem Volksglauben vieler verschiedener Länder, Vampire gibt es in allen Teilen der Welt (nicht nur in Osteuropa). Die ganze Sache mit dem Knoblauch, Senfkörner verstreuen usw. hat seinen Ursprung in diesen Sagen. Das verwandeln in Fledermäuse, Ratten oder Wölfe passt jedoch gar nicht zu ihnen, finde ich zumindest. Das ist der Part der Gestaltwandler.
Das Bild des modernen Gentleman-Vampir brachte zuerst John Polidori in einer Kurzgeschichte auf, das nahm sich dann nicht nur Bram Stoker zum Vorbild für Dracula, sondern eben auch Anne Rice, deren Chronik der Vampire für mich die beste Interpretation des Vampir-Genres ist.
Die Vorstellung, ein Vampir jagt unter ganz normalen Menschen und man kann ihn nicht erkennen ist für mich viel spannender als die eines Monsters, dass auf dem Friedhof sitzt und lauert.
Das muss aber nicht heißen, dass Vampire gleich zu super Softies werden müssen, die lieber Berglöwen jagen (die ohnehin vom Aussterben bedroht sind) statt an ein paar Menschen zu nuckeln.

thursdaynext

vor 6 Jahren

Ich denke ,dass die Autorin nette , romantische , harmlose Vampirliebesgeschichten für Teeniemädels geschrieben hat und sie hat damit wohl deren Nerv exakt getroffen.
Hauptsache sie lesen ! *g* Differenziert werden kann später . Lesen sollte Genuss sein und das ist es bei Meyer für etliche .
Da es Vampire meiner Meinung nach nicht gibt , kann sie damit niemandem auf die Füße getreten sein. Auch nicht den Klassikern .
Das Vampir Genre hat Platz für alles . Vielfalt bereichert .
Interessierte lesen dann weitere Bücher ......

Moonwishes

vor 6 Jahren

also ich mochte die bücher sehr gerne.
Doch ich muss euch recht geben, "echte" Vampire sind das nicht so wirklich.
Und "gute" Vampire, finde ich irgendwie auch nicht schlecht. Kennt jemand von euch die Serie Moonlight?
Ich habe sie so geliebt (schade dass sie abgesetzt wurde :( ) und da war der vampir in gewisser weise auch "gut". Nur hatte er einen freund der etwas....mobbelig war und blut hatte er auch getrunken. Nur halt von toten oder von Spendern.
Diese Idee finde ich auch gut, man hat noch immer dieses Blut und das Licht (bei meyer leuchten die ja :O OMG!) und das mit der fledermaus kann ja als einer der mythen abgetan werden. Genau wie knoblauch oder so.
Also in gewisser weise eine moderne geschichte der vampire.
Natürlich hat meyer sich iwie ganz aus der welt der vampire wie man sich kennt entfernt, aber es ist eingentlich eine wirklich schöne geschichte.
Nur halt....mit keinen wirklichen vampiren.
nennen wir sie öhhhh vova :D (vorgetäuschte vampire) XD
jetzt muss ich lache

Cheshire Cat

vor 6 Jahren

Ich kan mich da eigentlich nur meinen Vorrednern anschließen: Ich kann die Twilight-Vampire nicht ausstehen. Meine Vampir-Sozialisation begann mit Rüdiger von Schlotterstein und wurde von Lestat de Lioncourt und Louis de Pointe du Lac gekrönt. Ich hatte die Bücher weder gelesen noch die Filme gesehen, als mir schon klar war, dass Stephanie Meyer ihren romantischen Protagonisten nur einen Vampir nannte, weil so eine Gestalt etwas mythisches, geheimnisvolles und gruseliges hat. Allerdings macht sie diese Assoziationen schlicht und ergreifend zu nichte, indem sie ihre Vampire wie Diskokugeln glitzern und 'vegetarisch' leben lässt. Das sind einfach keine Vampire mehr.
Natürlich gibt es Vampire nicht, aber der mythischen Gestalt werden diverse Eigentheiten und Erkennungsmerkmale zugeordnet und genau diese verändert und pervertiert Meyer geradezu so sehr, dass man bei ihren Wesen nicht mehr von Vampiren reden kann. Sie hat sie dem beraubt, was einen Vampir überhaupt ausmacht.

GritR

vor 6 Jahren

@Moonwishes

VoVa finde ich toll ^-^

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Was sind denn überhaupt "echte" Vampire? Ich find das ist relativ. Vampire gehören alle der Fantasy an und dann kann man doch auch mal neue Ideen hinzuwerfen. Ich find die Idee von Frau Meyer nicht schlecht und mag die Vampire dort sogar lieber als die Werwölfe die so gar nicht meins sind. Ich mag Biss schon, aber nicht alles. Aber die Idee an sich schon und gute Vampire erst recht. Die Idee find ich richtig toll. Warum müssen Vampire immer schlecht sein? Nur weil irgendwer das am Anfang mal so gefunden hat? Und auch das andere find ich an den Ideen der Vampiren gut. Und da Vampire eh der Fantasie entspringen und keine wirklich "echt" sind ist es halt eine Frage inwieweit man sich auf neue Ideen einlassen kann oder möchte. Die alten Vampirgeschichten sind auch nicht unbedingt die echter nur weil sie den Anfang gemacht haben find ich. Echt Vampire gibts in dem Sinne gar nicht find ich. Es legt einfach an der Fantsie des Menschen der es liest.

Moonwishes

vor 6 Jahren

ja das stimmt :)
aber es kommt immer darauf an, was man mag. Wie gesagt, mir gefielen die Bücher auch sehr und ich weiß noch wie viel ich meinen freunden immer von den büchern vorschwärmte und sie mir nie zuhörten..bis dann die filme raus kamen. da wollte ich ihnen nicht mehr zuhören. Die filme haben alles iwie kaputt gemacht. Seitdem gibt es total viele "nachahmer" und ich habe kein buch gefunden, was mit bösen vampiren zutun hatte, oder guten vampiren, die auf gewisser weise doch noch die alten eigenschaften haben. Außer
in den älteren büchern.
Vorher war biss, noch ein "geheimtipp" und jetzt mag ich das thema gar nicht mehr XD
vorallem dieses ich bin für jacob, ich für edward HAHA
ich hoffe, bald ist der letzte film raus und sie entdecken was neues. :(

lechantsarreta

vor 6 Jahren

Ich muss ja sagen, dass ich das Video echt genial finde =D

GritR

vor 6 Jahren

Feltbeatz

vor 6 Jahren

Naja, die Definition von Fabelwesen ist nunmal immer sehr wage, jeder hat wohl das Recht, seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen und jene Wesen für sich anders zu definieren. Aber dass Stephenie Meyer das Bild des klassischen Vampires durchbrochen und jenes völlig besudelt hat, steht wohl außer Frage. Hübsche, süße, glitzernde Feen, statt angsteinflößender Blutsauger. Eine lächerlichere Verharmlosung hab ich selten erlebt. Ich finde das schrecklich. Und dies auch noch gepaart mit unterirdischem Schreibstil und einer grauenhaften Liebesstory, echt zum Kotzen.

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