Ich hätte mal gerne gewußt, wie für Euch Rezensionen auszusehen ha...

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alvareth

vor 7 Jahren

Ich hätte mal gerne gewußt, wie für Euch Rezensionen auszusehen haben.
Für mich ist es ehrlich gesagt überflüssig, nochmal den Inhalt zu beschreiben, da ich den ja sowieso in der Inhaltsangabe nachlesen kann. Ich finde es eher abschreckend, erst 1000 Wörer über den Inhalt zu lesen, und am Ende dann endlich 1-2 Sätze zur persönlichen Meinung.Und da es ja zu einem Buch mehrer Rezensionen dieser Art gibt, habe ich nach 2-3 gar keine Lust mehr, mehr davon zu lesen.
Wie geht es Euch??

romanasylvia

vor 7 Jahren

hallo :-)

mir geht es genauso wie dir. ich lese meistens die rezis nicht wirklich durch, wenn eine inhaltsangabe dabei steht. ich halte meine geschriebenen rezis eher kurz und nur mit meiner persönlichen meinung bzw wie es mir gefallen hat.

lg
romy

Federchen

vor 7 Jahren

Hallo alvareth,
also ich hab gern eine kleine Inhaltsangabe bei den Rezensionen dabei, denn nur über die Meinung des gelesenen kann ich für mich nicht wirklich entscheiden, ob das Buch etwas für mich ist oder nicht. Lesemeinungen sind manchmal unterschiedlich, wie Tag und Nacht. 1000 Wörter über den Inhalt sind mir natürlich auch zu viel. Aber vier, fünf Sätze zum Inhalt dürfen es schon sein. Mir nützt es ja nichts, wenn alle das Buch toll finden, ich aber mit dem Genre so gar nichts anfangen kann. Außerdem stöbere ich gern hier in den Rezensionen und finde es einfach nur nervig, wenn ich dann jedesmal bei einer positiven Meinung erst einmal auf die Buchseite muss, um etwas zum Inhalt zu erfahren. Außerdem sind ein- bzw. zweisätzige Äußerungen, wie "Wow, was für ein toller Roman. Ich hatte ihn ganz schnell ausgelesen." für mich keine Rezension, sondern gehören auf die Pinnwand des jeweiligen Buches.

oblomov

vor 7 Jahren

ich stimme Federchen zu, es muss ansprechend sein. Aber ich muss sagen, dass ich erwarte, wenn sich jemand überlegt, ob er dieses, oder jenes Buch lesen will, sich eingangs mit dem Inhalt beschäftigt. Deswegen finde ich es auch sehr praktisch, dass bei den meisten Büchern bereits unter dem Titel eine kurze Zusammenfassung steht. Und ich mich dann in der Rezension ausschließlich mit meiner Meinung zum Lesewert beschäftigen kann.

sonnige Grüße

Karin1970

vor 7 Jahren

Also, das kommt darauf an. Bücher die nicht so oft bis gar nicht rezensiert werden, da hänge ich eine Inhaltsbeschreibung ein. Bücher bei denen meine Rezi die 200.te wäre - da lassse ich es auch schon mal weg. Schreibe aber dazu warum

babsib

vor 7 Jahren

Also mir geht es auch so wie dir alvareth. Wenn ich Rezensionen lese, dann weil ich wissen will wie das Buch dem Leser gefallen hat, aber sicher nicht wegen dem Inhalt, dafür gibts andere Quellen! :-)

chaosbaerchen

vor 7 Jahren

Es ist sicher richtig, dass der Inhalt nicht als Zusammenfassung in eine Rezi gehört, aber meines Erachtens ist es unvermeidlich, mit subjektem Bezug auf den Inhalt einzugehen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ja, ich finde die Inhaltszusammenfassung auch etwas überflüssig, vor allem bei der 67. Rezension. Wenn es allerdings die erste Rezension ist, und die Inhaltsbeschreibung nicht besonders gut ist, finde ich es schon sinnvoll, das Busch thematisch etwas einzuordnen und einen kurzen inhaltlichen Überblick zu geben.
Meist lese ich die Zusammenfassungen in Rezensionen ohnehin nicht, ich suche mir die STelle, wo der persönliche Eindruck beginnt.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Eine kurze Inhaltszusammenfassung finde ich schon wichtig. Bei ellenlangen Rezensionen verliere ich aber auch schon nach ein paar Sätzen die Lust und suche die Stelle mit der persönlichen Meinung zum Buch, die dann auch gerne ausführlicher ausfallen darf. Die Aussage: "Super - ich liebe es" oder ähnlich nichtssagende Sätze schrecken mich aber eher ab, als dass sie mich zum Kauf motivieren.

Ailis

vor 7 Jahren

via Ailis' Leseturm

Eine wirklich gute Rezension hat auch ein paar Sätze zum Inhalt übrig, denn eine wirklich gute Rezension muss auch ohne einen erklärenden Klappen- oder Werbetext auskommen. Übertreiben sollte man es sicher nicht, denn eine Inhaltszusammenfassung ist keine Nacherzählung!
Ich mag es, ein kurzes inhaltliches Resümee zu bekommen, weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass die Zusammenfassungen der Verlage den Punkt oft nicht treffen. Da wird man mit bestimmten Reizthemen geködert, ganz gleich, ob das im Buch wirklich hauptsächlich und tonangebend ist oder nicht. Daher lege ich Wert auf eine persönliche Einschätzung des Inhalts. :)

Splitterherz

vor 7 Jahren

Ich schreibe und lese als erstes immer gerne eine Inhaltsangabe... Klar, steht der Inhalt auch auf dem Klappentext oder Büchrücken aber ich finde es persönlicher, wenn man den Inhalt vom Leser wiedergegeben bekommt, denn auch hier, kann man manchmal schon, zwischen den Zeilen, Meinungen heraus lesen. Außerdem finde ich es, besonders im Internet lästig, wenn ich das Buch z.B. nicht kenne, eine Inhaltsangabe zu suchen. Denn wenn ich auf eine Rezension ohne Inhaltsangabe stoße, werde ich direkt mit der Meinung konfrontiert und weiß aber manchmal dann gar nicht welche Handlung das Stück hat... Nach dem Inhalt schreibe ich dann erst meine Meinung, in der ich dann beschreibe, wie das Buch geschrieben ist, wie es sich lesen lässt, welche Perspektiven dargestellt werden, wie ich auf das Buch gestoßen bin und vorallem, wie das Buch wirkt und weshalb ich anschließend dazu komme, wie ich persönlich es finde etc. Für mich ist es also sehr wichtog, dass eine Rezension umfassend ist.

Fantasten

vor 7 Jahren

Es kommt drauf an, wofür die Rezension geschrieben wird. Hier bei LB zum Beispiel finde ich die Inhaltsangaben überflüssig. Ich überspringe in den Rezis immer die Passage mit der Inhaltswiedergabe - auch wenn es nur ein paar Sätze sind. Wenn ich zu einem Buch mehrere Rezis lese, nervt es manchmal nicht direkt den Absatz zu finden, wo es wirklich spannend für mich wird: Wie fand der Schreiber das Buch? Was war gut, was weniger gut? Vergleiche mit anderen Büchern finde ich auch immer sehr aufschlussreich.

efraimstochter

vor 7 Jahren

Die Rezensionen die mit einer ewig langen Inhaltsangabe anfangen überspringe ich meistens. Mich interessieren eher die, in der der Leser kurz, aussagekräftig und begründet seine Meinung über das Buch mitteilt. Was z.B. meiner Meinung nach auch total überflüssig ist, sind Kommentare über die äußere Form, wie z.B. über die Gestaltung des Covers. Schließlich kommts ja auf den Inhalt an.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Inhaltsangabe? So würde m.E. bei dem 1000-Seiten-Wälzer VOM WINDE VERWEHT genügen: “Junge, verwöhnte weisse Südstaatlerin sucht zu den Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges ihren Platz im Leben.“ Sehr grob umrissen, aber der Leser der Rezension weiss um die Richtung – das sollte schon sein. Richtig wütend werde ich, wenn der Plot verraten wird – NO GO (kann ja nun auch zum Glück entsprechend kommentiert werden).

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Inhaltsangabe:
Halten Sie sich kurz, fassen Sie nur die wesentlichen Elemente zusammen, verwenden Sie Zitate nur dort, wo sie wirkungsvoll die Position des Autors unterstreichen.
Aus: Rezensionen: Ein Leitfaden von Ass.Prof.Mag.Dr. Wolfram Manzenreiter

D.h., wie in einigen vorstehenden Fragen bereits angeführt, keine Nacherzählung. Da wir uns bei LB (noch) nicht im wissenschaftlichen Raum bewegen, sollten die Inhaltsangaben so kurz wie möglich sein, Auffälligkeiten und inhaltliche Fehler können als Bonbon natürlich erwähnt werden. Und, wie Geologe richtig erwähnte, man muß nicht den Mörder verraten. Wenn das Bedürfnis jedoch übergroß ist, bitte den "SPOILER" einsetzen.

StellaCometa

vor 7 Jahren

Nicht immer ist etwas über den Inhalt erwähnt, na klar: Es steht was auf dem Buchrücken dazu, aber nicht hier auf dieser Seite. Bevor der interessierte Leser also die Suche in den Weiten des www beginnen muss, ist es doch hilfreich, wenn in der Rezension schon näher auf den Inhalt der Geschichte eingegangen wird. Auch gehört es einfach dazu (zu einer Rezension) ... d. h. jetzt aber nicht, dass es ausschweifende Angaben sein müssen, schließlich soll durch die Rezension nicht alles verraten sein. Die Rezension soll nur das Interesse wecken, dazu reichen manchmal wenige Sätze.
Im Übrigen steht hier ja geschrieben, wie die Rezensionen auf dieser Seite gewünscht sind:
http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf
(Da bin ich selbst aber auch erst heute drüber gestolpert ...).

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