Jetzt wissenschaftlich erwiesen: Lesen schützt vor Depression!!!

Neuer Beitrag

DieBuchkolumnistin

vor 6 Jahren

Psychologen haben es nun endlich bestätigt: Lesen schützt vor Depression! Wussten wir schon alle, oder? ;-) http://www.psychologie-heute.de/aktuelles-online/familie-erziehung/detailansicht/news/lesen_schuetzt_vor_depression/
Allerdings - was ist, wenn das SUB schrumpft und die Buchhandlung zu hat? Sehe da doch einige Möglichkeiten, die mich sehr traurig machen.....

AnjaKoenig

vor 6 Jahren

@DieBuchkolumnistin

ja, und wenn die zeit zum lesen fehlt, dass ist auch sehr hart und macht immer wieder traurig, findest du nicht auch?

walli007

vor 6 Jahren

mein Sub ist gerade bei zwei angefangenen Büchern, das ist schon etwas komisch, aber depri macht es mich nicht. Der Artikel wirkt geradezu stimmungsaufhellend. :-) Endlich die Bestätigung, das Lesen positive Wirkungen hat. :-)

SonnenBlume

vor 6 Jahren

Sehr schön, da liest man doch gleich noch VIEL lieber :D

Mina - Das Irrlicht

vor 6 Jahren

@DieBuchkolumnistin

allerdings ist ja die frage, ob wirklich das lesen vor depression schützt oder depressive menschen seltener lesen. da in der depression menschen idR. sehr passiv werden, würde mich letzteres nicht überraschen. wenn jemand zugang zu der original-studie findet, würde ich mich über eine PN freuen. das würde mich sehr interessieren.

pomali

vor 6 Jahren

@DieBuchkolumnistin

Wenn ich die falschen - d.h. die nicht für mich richtigen Bücher - lese ,dann kann es schon vorkommen, dass ich Depressionen bekomme. Aber nicht lange, weil dann < anderes Buch:-)

sollhaben

vor 6 Jahren

Also ich kenne Zeiten der totalen Depression ganz genau und wenn ich in solch einem Tief bin, dann lese ich gar nicht mehr. Dann geht es mir einfach schlecht und nichts kann mich aufheitern. Aber dann bin ich einfach schon so weit gesunken, dass nix mehr hilft. Aber bevor ich so tief sinke, lese ich viel mehr als sonst und das Lesen kann mich oft daran hindern, mich ganz hängen zu lassen.
Nicht, dass ihr jetzt meint, ich wäre ständig depressiv - nein, aber in jedem Leben gibts mal Phasen, die einen in ein fürchtliches Loch stoßen. Diese Zeit meines Lebens ist schon einige Zeit zurück, aber vergessen werde ich diese nie und damals hab ich gar nicht mehr gelesen, da hatte ich einfach keine Kraft mehr dazu.
Wenn ich jetzt so das Gefühl habe mir wächst alles (Job, Betreuung meiner kranken Mama, usw.) über den Kopf, versinke ich nur zu gerne in meine Bücher - also hat die Studie recht. Es kann Depressionen verhindern.

Polarnacht

vor 4 Jahren

@sollhaben

Dem kann ich mich nur anschließen. In meinen ganz dunklen Phasen konnte ich mich gar nicht mehr auf's Lesen konzentrieren oder wenn ich versuchte zu lesen, konnte ich mich nicht mehr ans Gelesene erinnern, was mir noch zusätzlich den Lebensmut raubte. Glücklicherweise liegen diese finsteren Täler nun hinter mir.

Was das Lesen alles vermag, kann ich gar nicht in einem Satz fassen. Doch ein gutes Beispiel ist das angehängte Buch. Ich habe es wirklich gerne gelesen und es zeigt, was Bücher auch in Zeiten schwerer Krankheit für ein wichtiges Element des Lebens sind.

Autor: Will Schwalbe
Buch: An diesem Tage lasen wir nicht weiter: Das letzte Jahr mit meiner Mutter

Nefertari35

vor 4 Jahren

Als sich vor einigen Wochen, mein Nochmann dazu entschied, das er mich nicht mehr braucht, bin ich auch in ein Loch gefallen. In dieser zeit konnte ich nicht lesen. Es ging nicht. Ich hatte zuviel anderes im Kopf, das totale Kopfkino, aber kein schönes. Es hat einige Wochen gedauert, bis mich wieder auf ein Buch einlassen konnte. Anfangs war mir jede schöne Szene, alles was mit Liebe zu tun hatte, gleich wieder zuviel. Jetzt gehts grad wieder, langsam aber es wird.

Neuer Beitrag