Kann ein schwuler Liebesroman auch Frauen begeistern?

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EliasWittekind

vor 2 Monaten

Saime

vor 2 Monaten

Plauderecke

Gute Frage, ich glaub ich persönlich würde das nicht so interessant finden wie zwischen Mann und Frau. Warum? Liegt wohl an meiner Orientierung und man versucht sich ja immer in ein Buch/Personen hinein zuversetzen :). Genau wie sich Bücher aus weiblicher Sicht für mich leichter lesen lassen als aus männlicher Sicht.
Aber ich find die Frage an sich echt interessant

katharina3

vor 2 Monaten

Plauderecke

Ja finde ich schon. Solange es gut geschrieben ist, ist mir egal wer sich liebt.
Aber ich stimme auch Saime zu, Liebesromane mit Mann und Frau interessieren mich mehr.

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BookfantasyXY

vor 2 Monaten

Plauderecke
@LadySamira091062

Danke auch für deine Büchertipps und die Auflistung der Verlage. Das sind ja doch eine ganze Menge von Verlagen.

Anolij

vor 2 Monaten

Plauderecke

Hallo zusammen,

es gibt noch einen weiteren, recht jungen Verlag, der bisher hauptsächlich M/M herausgegeben habt. Schaut mal hier:
https://weibsbilderverlag.de/shop/

@TheBlondeOne

Da kann ich dir von ganzem Herzen zustimmen! Plump geht gar nicht, ega ob Hetero oder Homo. Vielleicht mag ich auch deshalb M/M, weil da in der Regel kein 'dummes Blondchen' ein Prota ist, was leider extrem oft bei Hetero der Fall ist :O(
Komischerweise habe ich noch keinen einzigen M/M-Roman gelesen, wo ich mich für einen der Protas 'fremdschämen' müsste (sorry, etwas hart formuliert).

@Cirilla

Bin ganz bei dir, dass man größtenteils beim Lesen sehr wohl merkt, ob AutorIn Ahnung / eigene Erfahrung hat. Ganz besonders fällt dies auf, sobald es auch in Richtung SM oder Bondage geht. Durch 'Shades of Grey' ist hier leider ein Hype ausgelöst worden, der oft sehr weit von der Realität entfernt ist.
Doch das hat jetzt weniger mit M/M-Literatur, sondern allgemein mit Literatur zu tun.


ALLGEMEIN möchte ich noch anmerken, das sicherlich auch Frauen M/M realistisch beschreiben können, insofern sie z.B. auch entsprechend gute Kontakte in der Szene haben. Über ein Gebiet zu schreiben, von dem man nur gelesen oder im Internet recherchiert hat, ist meist wenig glaubwürdig und kommt beim Leser auch nicht gut an.

Rimisu

vor 2 Monaten

Plauderecke

Ich muss ja wirklich sagen ich lese Bücher mit gleichgeschlechtlichen Paaren sogar meist lieber als MxF Beziehungen warum weiß ich gar nicht so genau aber es ist eben immer mal wieder was anderes. Aber an sich besitze ich auch beides, in Hinsicht von Büchern eine kleine Sammlung mit Homosexuellen Paaren wo mir der Verlag Deadsoft am meisten gefällt. und auf meinem Tolino ein recht große Ansammlung, aber an sich gefällt mir alles was ich so in die Hände bekomme so weit es eben gut geschrieben ist in meiner Ansicht.,

Cirilla

vor 2 Monaten

Plauderecke

Anolij schreibt:
@Cirilla Bin ganz bei dir, dass man größtenteils beim Lesen sehr wohl merkt, ob AutorIn Ahnung / eigene Erfahrung hat. Ganz besonders fällt dies auf, sobald es auch in Richtung SM oder Bondage geht. Durch 'Shades of Grey' ist hier leider ein Hype ausgelöst worden, der oft sehr weit von der Realität entfernt ist. Doch das hat jetzt weniger mit M/M-Literatur, sondern allgemein mit Literatur zu tun.

Bondage und SM sind total gute Beispiele dafür! Bin auch ganz bei dir.

Cirilla

vor 2 Monaten

Plauderecke
@Rimisu

Das geht mir wie dir.
Ich glaube, für mich liegt es wieder an den Rollen, dass ich queere Liebesgeschichten bevorzuge. Hetero-Romanzen fallen häufig in die immer gleiche Rolle (sie = schön, fragil, unschuldig, naiv - er = stark, heiß, Beschützer, manchmal ein ziemlicher Mistkerl, der sich nur für sie ändert). Diese greifen bei gleichgeschlechtlichen Romanzen nicht mehr ganz so gut, bzw. Machtverhältnisse müssen neu ausgelotet und Geschlecht neu definiert werden. Das gefällt mir. :)
Ich suche übrigens verzweifelt nach Liebesgeschichten mit einem liebevollen, schüchternen Mann und einer eher dominanten Frau - falls es da Empfehlungen gibt, her damit. ;)

DianaE

vor 2 Monaten

Cirilla schreibt:
Vielleicht lese ich zu wenig Hetero-Erotik-Bücher, aber was du beschrieben hast ist mir jetzt so noch nicht untergekommen. :D (Ja, ich weiß, dass es übertrieben war) Es ging mir aber nicht um Erotik als Genre und ganz sicher nicht nur um den Sex in den Büchern. Ich meinte eigentlich eher, dass es für mich einen deutlichen Unterschied beim Indentifikationspotenzial gibt und das der häufig was damit zutun hat, ob Autor oder Autorin eigene Erfahrungen im Bereich des Geschriebenen hat. Und das kann ich - auch wenn es subjektiv bleibt - definitiv etwas besser beurteilen, als eine Hetero-Person.

Okay, ich verstehe natürlich was du meinst.

Was ich lediglich damit sagen wollte, es sind Bücher, die Storys sind fiktiv und neigen zu Übertreibungen.
Ich glaube, dass es Leser gibt, die realitätsnah lesen wollen, andere Leser wollen einfach nur abschalten und sich berieseln lassen.

EliasWittekind

vor 1 Monat

Plauderecke

@Cirilla
Eine solche Konstellation (schüchterner Mann und dominante Frau) klingt wirklich erfrischend anders und interessant.
Dominant ist die Heldin meines Lieblingsromans "Besser" von Doris Knecht zwar nicht, aber Antonia ist definitiv verruchter als ihr Ehemann. Der ist sehr liebevoll, und sie betrügt ihn. Sie ist das unheilvolle Element in der Beziehung, versucht aber selbstkritisch, ihrem Mann und ihren Kindern zuliebe, mit ihrer dunklen Vergangenheit abzuschließen.
Nebenbei: Ihr bester Freund ist schwul und kann als wahrer, eitler und geschwätziger Nebencharakter begeistern ;)

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