Karten für die Lesung mit Alex Capus am 5. Mai in München zu gewinnen

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Hanser_Verlag

vor 7 Jahren

Liebe Lesungsfreundinnen und -freunde,

unser Autor Alex Capus ist zur Zeit auf einer überaus erfolgreichen Lesereise durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Überall hochzufriedene Buchhändler und begeistertes Publikum! Wir freuen uns sehr, Alex Capus jetzt in München begrüßen zu dürfen. Herzlich laden wir Sie ein, ihn am 5. Mai um 20.30 Uhr in der Buchhandlung Lehmkuhl, Leopoldstrasse 45, 80802 München, bei der Lesung aus seinem neuen Roman „Léon und Louise“ zu hören.

Über Léon und Louise
Zwei junge Leute verlieben sich, aber der Krieg bringt sie auseinander: Das ist die Geschichte von Léon und Louise. Sie beginnt mit ihrer Begegnung im Ersten Weltkrieg in Frankreich an der Atlantikküste, doch dann trennt sie ein Fliegerangriff mit Gewalt. Sie halten einander für tot, Léon heiratet, Louise geht ihren eigenen Weg - bis sie sich 1928 zufällig in der Pariser Métro wiederbegegnen. Alex Capus erzählt mit wunderbarer Leichtigkeit und großer Intensität von der Liebe in einem Jahrhundert der Kriege, von diesem Paar, das gegen alle Konventionen an seiner Liebe festhält und ein eigensinniges, manchmal unerhört komisches Doppelleben führt. Die Geschichte einer großen Liebe, gelebt gegen die ganze Welt.

Lesungskarten zu gewinnen!
Zur Lesung am 05. Mai in der Buchhandlung Lehmkuhl in München verlosen wir 1x2 Karten. Dafür müssen Sie uns nur sagen, welches Ihre ganz persönliche „Stadt der Liebe“ ist und wenn sie mögen auch kurz, warum. Mitmachen können Sie bis einschließlich 3. Mai. Die Karten werden unter allen Kommentatoren verlost.

Für alle Nicht-Münchner: Alex Capus liest in den kommenden Wochen noch in zahlreichen anderen Städten. Alle Lesungstermine finden Sie hier: http://www.hanser-literaturverlage.de/termine.html?autor=21074

Autor: Alex Capus
Buch: Léon und Louise

sollhaben

vor 7 Jahren

@Hanser_Verlag

Ich hab ihn schon in Innsbruck bei einer Lesung gehört/gesehen. Es war wirklich sehr unterhaltsam und die Geschichte von Léon und Louise ist herrlich, nicht zu kitschig und dennoch voller Gefühl.
Ich kann jedem nur empfehlen sich die Lesung anzuhören.

miadonna

vor 7 Jahren

So ich schubse mal nach oben, so eine schöne Lesung...

DieBuchkolumnistin

vor 7 Jahren

Also, falls sich sonst niemand bewerben sollte - ich würde sehr gerne hingehen und dann natürlich auch hier gern darüber berichten! Oder hat jemand Lust mit mir zusammen hinzugehen?

Hanser_Verlag

vor 7 Jahren

Vielleicht macht dieses Video, das wir mit Alex Capus in Paris gedreht haben, Lust darauf, den Autor einmal "live und in Farbe" zu erleben: https://www.youtube.com/watch?v=S41ZtGzjqoE&NR=1
Die Lesung bei Lehmkuhl wird mit Sicherheit sehr gemütlich und unterhaltsam ...

Daniliesing

vor 7 Jahren

@Hanser_Verlag

Ich finde es in der Buchhandlung Lehmkuhl immer toll & Alex Capus in einer Lesung ist ganz sicher einen Besuch wert. Wenn sonst niemand möchte, begleite ich dann gern Karla.

Daniliesing

vor 7 Jahren

Sehr sehr schön war's und ich bin um ein tolles Buch reicher! Lohnt sich auf jeden Fall eine Lesung mit Alex Capus zu besuchen, er guckt zwar sehr ernst, ist dabei aber so humorvoll, dass es gleich doppelt lustig ist.

Autor: Alex Capus
Buch: Léon und Louise

sollhaben

vor 7 Jahren

@Daniliesing

Ich konnte die gleiche Erfahrung machen. Vor allem die autobiographischen Bezüge fand ich total schön und wundervoll.
Ich werden "die flachen Hinterköpfe" nie mehr wieder vergessen. :-)

DieBuchkolumnistin

vor 7 Jahren

Es war richtig, richtig toll - vielen Dank noch einmal an den Verlag für die Karten. Ich war nach unserem Grillen schon ein bisschen müde und hatte Angst, dass ich einschlafen würde - wenn es eine langweilige Lesung wird. Aber Alex Capus war total charmant und hat einen so trockenen Humor, ich hätte noch Stunden zuhören können!
Er ist der Meinung, dass wir seine Bücher ja alle selbst lesen könnten und er dafür lieber live was erzählt - und das kann er auch wirklich gut! Er hat völlig Recht und so hingen Krimimimi und Dani und ich förmlich an seinen Lippen...

Und weil ich so begeistert war, habe ich gleich sechs seiner Bücher gekauft, ich war im totalen Wahn - ohne natürlich an mein SUB zu denken! Naja, das war es wert. Mit "Léon und Louise" habe ich bereits angefangen und die schöne Signatur wird mir für immer eine tolle Erinnerung an den Abend bleiben - wobei es natürlich zu dritt auch einfach klasse war! Das Buch behandelt die romantische Familiengeschichte des Autors, die er mit einem tollen Stil und Humor zu beschreiben weiß!

Also, wenn Ihr die Chance habt Alex Capus mal live zu sehen, noch ist er auf Lesereise: http://www.hanser-literaturverlage.de/termine.html?autor=21074

Ich habe ein paar Bilder gemacht und die gleich mit angehängt!!!

Autor: Alex Capus
Buch: Léon und Louise
14 Fotos

Krimimimi

vor 7 Jahren

Wie Ihr schon in Karlas Beitrag gesehen habt, waren wir gemeinsam bei dieser Lesung und auch ich hab sie sehr genossen. Ich möchte Euch noch ein wenig mehr erzählen, wie dieser Abend so ablief, damit Ihr unsere Begeisterung nachvollziehen könnt.
Alex Capus hat direkt den Abend begonnen und sich und sein aktuelles Buch selbst vorgestellt. Wobei das eine eng mit dem anderen zu tun hat. In seinem aktuellen Roman geht es um eine französische Liebesgeschichte, zum einen weil sie in Frankreich spielt und zum anderen weil französische Bücher, Theaterstücke etc. doch eigentlich immer eine Dreiecksgeschichte beinhalten ;) Bei "Leon und Luise" ist dies Dreieck aber nicht das übliche "Verrat, Niedertracht, Lüge", sondern es geht um "Loyalität, Respekt und Beieinanderbleiben". Bereits nach dieser Einleitung hatte Capes meine volle Aufmerksamkeit gewonnen. Der Inhalt klang interessant und der Autor so in sich ruhend und authentisch erzählt, ab da hing ich nicht mehr nur an seinen blauen Augen, sondern auch an seinen Lippen.
Er selbst ist in der 60ern in Frankreich aufgewachsen. Seine Mutter war Grundschullehrerin wie all ihre Vorfahren über die letzten Jahrhunderte, beschloss einen Englischkurs in Oxford zu besuchen und fährt von der Schweiz mit ihrem kleinen Auto los - über Frankreich, wo sie in Paris übernachtet und ihren zukünftigen Gatten kennenlernt. Sie bleibt … und kann bis heute kein Wort Englisch :)
Doch damit nicht genug der autobiographischen Züge des Romans. Capus' Grossvater hieß Leon, wie auch der Hauptprotagonist. Beide sind/waren Polizeichemiker, wohn(t)en im gleichen Viertel und haben/hatten ein Hausboot auf der Seine. Alex Capus hatte also eine klare Szenerie vor Augen als er diesen Roman schrieb und musste keine Recherche betreiben. Wobei er anmerkte, dass eine Recherche bei einem Liebesroman sowieso schwierig sei. Schließlich wüssten wir ja bei unseren eigenen Liebesgeschichten kaum, was sich wann wo warum wie zugetragen hat oder eben nicht oder hätte passieren sollen. Wie solle man das denn bei anderen empirisch recherchieren? Da das nicht geht, hat er sich bei diesem Buch von der "Tyrannei der Fakten" befreit und sich einfach vorgestellt, wie es denn sein könnte. Capus ist sich natürlich sicher, dass sich alles genau so zugetragen hat, aber wirklich sicher ist er sich nur beim 1. Kapitel. Das handelt nämlich von der Beerdigung Leons und die Beschreibung im Buch ist eng angelehnt an die tatsächliche Beerdigung seines Grossvaters im Jahr 1986.
Nach so viel schönem Erzählen hat Alex Capus dann das 1. Kapitel vorgelesen und er liest das Buch genauso schön wie er darüber erzählt. Der Grossvater hatte einen schrägen Humor und hat sich von seiner Familie gewünscht, in der Notre Dame beerdigt zu werden. Mit einer lateinischen Messe nach alter Liturgie, mit viel Weihrauch, langen Rezitativen, und gregorianischem Choral. Dabei war er ganz und gar nicht gläubig, er war sogar ein "Pfaffenverächter". aber er schmunzelte bei dem Gedanken, dass seine Familie sich 2,5 Stunden die Knie dabei wundscheuern müssen. Familienbande eben ;)
Statt weiter aus seinem Roman vorzulesen erzählte Capus uns dann lieber Dinge, die wir im Buch nicht finden. Zum Beispiel, wie er schreibt. Andere Kollegen ziehen sich zum Schreiben zurück und gehen sozusagen in Klausur - er nicht. Er könne das auch gar nicht, selbst wenn er wollte, denn er hat 5 Kinder - alles Buben - und oft eines von denen auf dem Schoss, wenn er schreibt. Zudem ist er fest verbunden mit seinem Wohnort Ölten, einer Kleinstadt mit ca. 17000 Einwohnern. Natürlich kennt dort jeder jeden und "weil es sonst keiner werden wollte", ist er dort Präsident der Sozialdemokratischen Partei … ach ja, und er hat eine Kneipe dort direkt am Bahnhof. Eines Tages ging er mit zwei Schriftstellerfreunden an der Kneipe vorbei, die seit Jahren geschlossen war und bevor dort eines Tages eine Pizzeria, ein Puff oder ein Handyshop eröffnet, haben die drei die Kneipe kurzerhand gekauft. Die anderen Oltener hatten erst Angst, dass sie ein Literaturcafé daraus machen, aber sie haben sie beruhigt, dass "Schnitzel wichtiger sind als Literatur". Und auch den Verdacht, sie wollen die Kneipe nur führen, um Stoff für neue Bücher zu bekommen, fanden sie infam. Als ob sie durch das Leben gingen und ihre Umwelt und Mitmenschen ständig auf "Literaturfähigkeit scannen" … nein, er stellte klar, dass sie in erster Linie leben und nach einer kleinen Pause fügte er hinzu "Schriftsteller sind auch Menschen". Die Schmunzler hatte er bei all diesen Geschichten natürlich ständig auf seiner Seite und die Zeit flog einfach so vorbei. Ich fand es eine richtig kurzweilige Lesung und kann jedem nur empfehlen, ihm mal zuzuhören.

Autor: Alex Capus
Buch: Léon und Louise
7 Fotos

sollhaben

vor 7 Jahren

@Krimimimi

Das war eine wunderschöne Beschreibung der Lesung. Bei uns war es ähnlich/gleich.

Was mir jetzt mit ein bisschen Abstand besonders an der Geschichte gefällt, ist gleich im 1. Kapitel als die ältere Dame kommt und in den Sarg eine Fahrradklingel legt. Das ist wahrlich eine wunderschöne Geste und ich finde sie sehr rührend.
Ansonsten kann ich dir nur zustimmen, das Ambiente und die Lesung war super toll und ich würde mir keine mehr entgehen lassen.

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