Kolumne: ChickLit ist keine Literatur und das lesen auch nur anspruchslose, tussige Frauen!

Neuer Beitrag

muchobooklove

vor 4 Jahren


Liebesroman-Kolumne August 2013 von Jessica:

Wieso haben Liebesromane so einen schlechten Ruf?

Liebe Leser,

Kennt ihr das auch? Jemand fragt mich, welche Bücher ich gerne lese und sobald ich antworte, dass ich gerne Liebesromane lese, verzieht dieser abschätzig das Gesicht.

Doch kurz vorab: was sind Liebesromane? Unter Liebesromane ordne ich hauptsächlich typische ChickLit ein. „Chick“ hat im Englischen viele Bedeutungen: u.a. „Mädchen“, aber auch „Tussi“, „Puppe“ oder „Braut“. Generell hat der Ausdruck „ChickLit“ aber doch etwas Negatives an sich, vor allem da es von vielen leider mit „Tussi-Literatur“ übersetzt wird. Dabei ist ChickLit belletristische Literatur, die sich an junge Frauen und Mädchen wendet.

Die Meinungen sind im Grunde immer dieselben: ChickLit-Romane sind keine Literatur, die Handlung vieler ChickLit-Romane ist zu vorhersehbar, zu seicht, voller Klischees, die Charaktere zu stereotypisch und alle Bücher dieser Art sind schlichtweg austauschbar. Ich möchte niemanden dazu zwingen, diese Art von Literatur zu lesen oder gar zu mögen. Aber ich ärgere mich jedes Mal, wenn man mir sagt, dass Liebesromane lediglich diejenigen lesen, die sonst nichts lesen oder die etwas Anspruchsloses benötigen. Auch wird mein Lesegeschmack leider zu oft auf dieses eine Genre reduziert, obwohl ich neben ChickLit genauso gerne blutige Krimis, nervenzerreißende Psychothriller, Jugendbücher, Fantasy, belletristische Romane und auch anspruchsvolle Klassiker lese.

Was ich mich seitdem immer frage – wieso haben Liebesromane auch bei begeisterten Lesern einen so schlechten Ruf? Und weshalb verurteilen viele die ChickLit-Leserinnen dafür? Selbstverständlich dienen ChickLit-Romane hauptsächlich der Unterhaltung. Ich halte das auch für vollkommen legitim, denn ab und an benötigt man einfach eine leichtere und unterhaltsame Lektüre. Dafür sind Bücher da: durch das Lesen können wir für wenige Stunden dem Alltagsstress entfliehen. Dies gilt aber auch für Romane, Krimis oder Thriller. Man taucht in eine andere Welt ein. Andere Leser schreckt insbesondere die Liebesgeschichte in den Handlungen ab, die auch zugegebenermaßen der Hauptbestandteil ist. Jane Austens Romane beispielsweise sind typische Liebesgeschichten, die, versetzt in die heutige Zeit, als ChickLit gelten würden, und gelten trotzdem als berühmte englische Klassiker. Neben der Liebesgeschichte behandeln viele Liebesromane aber auch andere Themen rund um das Alltagsleben der Protagonistinnen. So muss die Protagonistin in „Goldstück“ lernen, mit ihrer Trauer umzugehen und sich ihr Leben wieder aufzubauen. Keinesfalls stehen immer Reichtum, Shopping und die Suche nach Mr. Perfect im Zentrum eines ChickLit-Romans, wie oft angenommen wird. Eine Leserin meinte auch, dass die Geschichten oft einfach austauschbar und einfallslos wären. Natürlich gibt es ähnliche Handlungen, das lässt sich nicht vermeiden. Erst vor Kurzem sagte ich, dass Sophie Kinsellas "Kein Kuss unter dieser Nummer" sehr "Kein Anschluss unter dieser Nummer" von Lucy Hepburn ähnelt. Aber schaut man sich die anderen Genres an: wie viele Krimihandlungen ähneln sich genauso sehr? Das ist bei der Masse an ständig neuen Büchern unvermeidbar. Auch Krimi- oder Fantasyhandlungen ähneln sich mit der Zeit immer mehr. Mittlerweile gibt es unzählige skandinavische Ermittler oder Polizeikommissare mit einer dunklen Vergangenheit. Genauso kennt man nach einigen Krimis das Ermittler- oder Verbrecherschema so gut, dass man von Vorneherein weiß, wie das Buch endet.

Viel wichtiger ist es eben dann, sich durch interessante Charaktere oder unvorhersehbare Wendungen hervorzuheben. Ich glaube nicht, dass die vielen, gern gelesenen ChickLit-Romane durch eine immer gleiche Handlung begeistern könnten. Vielmehr sind es die unterschiedlichen Charakteren und die Umstände, die letztendlich zur Liebesgeschichte führen sowie die nicht vorhersehbaren Wendungen. So muss die Protagonistin eines Liebesromans keinesfalls wunderhübsch, tollpatschig oder einkaufssüchtig sein. Entgegen vieler Vorurteile können sich ChickLit-Leserinnen immer öfter in den Charakteren einer Geschichte wiedererkennen. Sie finden auch nicht jeden Liebesroman gut, nur weil es ChickLit ist. Den Leserinnen dieses Genres ist es, so denke ich, genauso wichtig, dass die Autorinnen neue Ideen in ihre Bücher einbringen, ihre Charaktere ausarbeiten und ihre Leserinnen zu überraschen wissen. Nur weil wir ChickLit lesen, heißt das nicht, dass wir keine Ansprüche haben. Die bekanntesten der Liebesromanautorinnen, allen voran Susan Elizabeth Phillips oder Sophie Kinsella, zählen schon lange zu den Bestsellerautorinnen dieses Genres und haben sich ihren Erfolg dadurch erarbeitet, da sie es immer wieder schaffen, ihre Leser zu überraschen und zu begeistern.

Autorinnen wie Sophie Kinsella, SEP, Sarah Harvey, Anne Hertz, Meg Cabot und viele andere haben mehrere Liebesromane veröffentlicht, die allesamt abwechslungsreich sind und die Leserinnen immer wieder mit netten und ausgearbeiteten Charakteren sowie einer fesselnden und abwechslungsreichen Handlung begeistern können. Leser sollten nicht aufgrund des Genres, das sie lesen, beurteilt werden. Jeder hat seine Vorlieben, ich beispielsweise auch mehrere, und die Hauptsache ist doch, dass wir gerne lesen.

Ob Krimis, Jugendbücher, Romane oder ChickLit – ist das nicht vollkommen unbedeutend?

PoppyJAnderson

vor 4 Jahren

Die Kolumne spricht mir aus dem Herzen!
Leider habe ich selbst schon feststellen müssen, dass ich mich leicht verlegen um das Buchregal mit der Aufschrift "Freche Frauen" in der Buchhandlung herumgedrückt habe, weil die vielen überheblichen Blicke von anderen Kunden, die selbstverständlich "richtige Bücher" lesen, mir das Gefühl gegeben haben, entweder eine Analphabetin oder zu dumm für richtige Literatur zu sein. Dabei liebe ich Bücher und war schon immer eine Leseratte. Neben Liebesromanen lese ich alle anderen Genre auch gerne, aber Liebesromane schaffen es am besten, sich völlig entspannen und abschalten zu können.
Alle großen Geschichten der Weltliteratur handeln auch von Liebe - daher verstehe ich nicht, weshalb moderne Liebesromane dermaßen verpönt sind, zumal die Verkaufszahlen beweisen, dass die breite Masse diese Bücher kauft! Zudem sind nicht die sozialkritischen und intellektuell kaum zu bewältigenden Filme die großen Kassenschlager, sondern die humorvollen Liebesfilme mit dem leicht schnulzigen Happyend. Die vielen selbsternannten Kritiker, die sich über Chick-Lit lustig machen, sollten auf dem Teppich bleiben, schließlich sind Geschmäcker verschieden.

hauptsachebunt

vor 4 Jahren

Ich sehe das eigentlich genau wie Jessica. Das Problem ist, wie so häufig, das viele dazu neigen, alles über einen Kamm zu scheren. Frei nach dem Motto: "Kennst Du ein Buch, kennst Du alle!" Wobei es mir auch mit vielen anderen Büchern so geht. Wenn man, als Frau, gerne Stephen King oder Jack Ketchum liest, erntet man auch häufig ein Kopfschütteln.
Da müssen wir, als (ChickLit)Leser, noch jede Menge arbeitet leisten um gegen die Vorurteile anzukämpfen, oder aber wir ignorieren diejenigen die so denken, und stürzen uns ins Lesevergnügen! :-)

Beiträge danach
17 weitere Beiträge (Klassische Ansicht)
Beiträge davor

Daninsky

vor 4 Jahren

jess020 schreibt:
Erstmal vielen Dank für deine Ansichten, die haben mich auch interessiert - du beschreibst ja eigentlich die "typischen" Vorurteile, die ich schon bei meiner ersten Nachfrage bzgl. des Themas auch zu lesen bekommen habe. An welchen Büchern orientierst du dich denn genau? Also das mit den konsumorientierten Charakteren, Stutenbissigkeit, etc.? Solche Charaktere habe ich schon lange nicht mehr in ChickLit-Romanen gelesen und ehrlich gesagt würden solche auch mich nerven, da könnte ich es dann schon nachvollziehen, wenn du so eine negative Meinung des Genres hast.

Nun wie gesagt, der letzte Vertreter war MacInerney's "Howling at the moon" (Tales of an Urban Werewolf #1), sehr zäh, sehr unsympatische Haupcharaktere (und warum haben Frauen in diesen Romanen eigentlich nie was besser zu tun als gegeneinander zu intrigieren?), von Marian Keyes habe ich ein paar Bücher angelesen, fand deren Hauptcharaktere aber charakterlich eher abstoßend (zu Snarky um nicht zu sagen Trashy) um mich mit ihnen herumzuschlagen, und dann habe ich noch einen Blick in "The Nanny Diaries" geworfen das mich schon auf den ersten Seiten beinahe in Tiefschlafversetzt hätte... abgesehn von den "Bridget Jones" Büchern, die allerdings als Filme besser funktionieren, für mich, kann man wohl beruhigt sagen das Genre ist nicht für mich geschaffen... ach ja, Alisa Sheckley's "The better to hold you" fällt leider zum Ende hin auch in Richtung ChickLit ab.

Aber ich tue mich auch mit dem sog. "Romance" Genre, in dem es erstaunlich wenig um Romance und meist statt dessen um sexual attraction geht, eher schwer. Ich bevorzuge einfach den klassischen klar geschnittenen Liebesroman, gebt mit einen Nicholas Sparks oder eine Donna Alward.

Hell, gebt mir auch sogenannte Frauenromane, die ChickLit jedoch überlasse ich gerne den twenty-somethings. :)

ginaf

vor 4 Jahren

Ich stimme voll und ganz zu!
Auf die Frage, was liest du gerne, stelle ich oft fest dass ich mein absolutes lieblings Genre "Liebesromane" verleugne und umschreibe es mit "Krimi" oder "Geschichtsbücher" (bei HistorischenLiebesromanen). ;D
Als totaler ChickLit Fan verschlinge ich so viele Bücher wie möglich und geniesse jedes noch so kleine Detail einer Romanfigur, denn all jene Figuren sind einzigartig, manchmal liebenswert und manchmal unsymphatisch... Die Schemen der Liebesromane sind im Grunde genommen ziemlich gleich, aber die Darsteller und ihr "Leben" immer unterschiedlich und das ist ja das faszinierende an einem Roman, man lacht und leidet mit und wehe es gibt kein Happy End...! ;D

Liebesromane machen die Welt liebenswert!!!

PoppyJAnderson

vor 4 Jahren

ginaf schreibt:
Liebesromane machen die Welt liebenswert!!!

Das ist total niedlich und zu 100% wahr!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Erst einmal ist das eine super Kolumne! Und sie ist wahr.

Ich finde es schrecklich, wenn man abschätzig angeschaut wird nur weil man ein bestimmtes Buch liest. Ich möchte es nicht nur auf Chick-Lit oder Liebesromane beschränken, häufig fällt es mir auch bei Fantasy oder Sci-Fi auf. "Das ist doch keine Literatur!" kommt da immer. So etwas regt mich auf. Ich lese, weil es mir Spaß macht und weil unterhalten werden möchte. Wenn ich etwas lernen möchte, dann greife ich schon zu anderen Büchern. Denn ich lese auch gern Klassiker oder wie man so schön sagt "anspruchsvollere" Literatur! Wer sagt denn eigentlich was anspruchsvoll ist und was nicht? Irgendwelche Buchkritiker? Warum muss man sich auf die verlassen? Und wer sagt denn, dass nicht irgendwann etwas zu einen Klassiker werden kann? Es gibt so viel unterschiedliche Literatur auf der Welt und die Vielfalt ist enorm, dass sollte man zu schätzen wissen. Manchmal hat man es als Leser nicht leicht ;)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 4 Jahren

Machen Blut, Entführung oder Bestialitäten jeder Art sowie ein verschrobener Ermittler automatisch ein anspruchsvolles Buch? Globale Terroristenhatz etwa? Kirchliche Intrigenspielchen um das 100. apokryphe Evangelium bzw. die Loge PII? Oder gar die Bezeichnung "historischer Roman", weil die Handlung nicht im Jetzt spielt? Oder aber die Tatsache, dass das Werk vor 150 Jahren verfasst wurde?
Ganz sicher nicht. Ich finde, bei den sogenannten Klassikern ist eine Menge Schrott dabei: Nur weil Schiller deutlich Besseres verfasst hat, ist "Wilhelm Tell" nicht automatisch zu loben, oder?

Liebesromane haben etwas wunderbar Positives: Sie glauben an die Liebe und sind z.B. damit den wie Giftpilze aus dem Boden sprießenden Krimis einfach überlegen, deren Hauptmerkmal zu sein scheint, dass Täter immer greulicher zuschlagen (Wie will man sich als Autor denn sonst noch ein Alleinstellungsmerkmal sichern?) und göttliche Gerechtigkeit in einer immer gottloseren Welt in der Form von hellsichtigen Ermittlern dem Leser das Gefühl vermitteln, dass das Gute am Ende doch immer siegt...

Außerdem: Jede Botschaft vom Autor zum Leser braucht ein Vehikel, eine Art Transportmittel. Warum dafür keine Liebesgeschichte wählen? Wie komplex diese Botschaft ist, entscheidet letztlich für mich über den Wert, den ich einem Buch zumesse.

Und kann es zuviele Liebesgeschichten in unserer leid-, hass- und neiderfüllten Welt geben? Sie sind wie Lichter im Dunklen.
Vielleicht verkünden sie ja sehnsuchtsvoll immer wieder nur die Vision von LIebe, wie wir - die Leser - sie uns wünschen.
Aber auch wenn diese Vision nur Illusion ist - sich mit Gedanken an die Liebe zu beschäftigen, halte ich für wesentlich konstruktiver und besser, als immer nur in Literatur zu schwelgen (Krimis&Thriller), die Leichen zur Unterhaltung erzeugt. DAS ist wirklich fragwürdig in meinen Augen.

Liebe Liebesromanfans: Lasst euch euer Genre nicht vermiesen! Die "Anspruchslos-Keule" mag nur von verzweifelten Pessimisten geschwungen werden, die uns einfach unsere Sehnsucht nach und den Glauben an die Liebe nicht gönnen...

miss_mesmerized

vor 4 Jahren

Ich lese im Allgemeinen keine Frauenromane oder Chick-Lit. Es kommt ganz selten mal vor, dass mir ein solches Buch in die Hände fällt und ich mich am Ende darüber ärgere damit meine Zeit verschwendet zu haben. Was mich an diesem Genre einfach gar nicht anspricht ist die Tatsache, dass man immer ein eher dümmliches Weibchen hat, das nur darauf wartet geheiratet zu werden und dann Dienstmagd für den Mann zu spielen. Das ist ein Lebensentwurf, der mir sehr fremd ist und somit ist schon jede Form von Spaß dahin. Hinzu kommt häufig eine langweilige Sprache, die von überschaubarer Komplexität und Wortschatz geprägt ist. Die Story ist ja letztlich immer dieselbe und zuletzt gab es ja auch mehrere Fälle, wo Autoren erfolgreich voneinander kopiert haben, aber das Publikum trotzdem begeistert beide Bücher gekauft und verschlungen hat.

Ich denke so lange es einen markt gibt, hat das Genre auch seine Daseinsberechtigung. Auch Soap Operas und Telenovelas sind erfolgreich. Problematisch sehe ich die Forderung dieses Genre als gleichwertig mit Klassiker anzuerkennen, was es aus literarischer Sicht schlicht nicht ist. Der Verweis auf vorhandene Liebesgeschichten in Klassiker ist zu wenig, um diesen Stellenwert zu begründen. Die Geschichte einer Emma Bovary oder einer Anna Karenina ist nämlich nicht im geringsten mit der gängigen Chick-Lit zu vergleichen. Das spricht ihnen ja nicht den Unterhaltungswert ab und so wie manche eben auch gerne mal einen seichten Film sehen, lesen andere eben auch gerne mal ein nicht ganz so forderndes Buch.

lovelylieschen

vor 4 Jahren

Ich sehe da auch gar kein Problem.
Mir ist ziemlich egal, was andere Leute von meiner Literaturwahl halten.
Eben diese Leute kritisieren den Kleidungsstil anderer, ihren Musikgeschmack und vermutlich auch die politische Einstellung.

Wir müssen niemanden überzeugen. Für nichts kämpfen, denn (wie schon erwähnt) die Verkaufszahlen sprechen für sich! Das sind wieder die Deutschen mit ihrem Stock im Allerwertesten! Wir nehmen uns mal wieder viel zu ernst!

Muss denn immer alles hochkompliziert sein? Wenn ich mich verliebe, genieße ich dieses leichte wohlige Gefühl und die Schmetterlinge im Bauch. Und eben die Liebe macht uns am glücklichsten! Da liegt es jawohl auch auf der Hand, dass wir dieses Glücksgefühl möglichst oft empfinden möchten. Und genau das bekommen wir dank vieler umwerfender Autorinnen und Autoren!

Mädels, zerbrecht euch nicht den Kopf über andere. Genießt die schönen Momente eingekuschelt in eurer Wolldecke mit einer herzerwärmenden Lektüre! ;)

Neuer Beitrag

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach!

Hol dir mehr von LovelyBooks