Kritisches zur Buchmesse

Neuer Beitrag

SuSanne

vor 6 Jahren

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/frankfurter-buchmesse-die-marketingmaschine-11489970.html
Sehr lesenswert und erhellend (das mit dem Kindle war mir neu).

Rekymanto

vor 6 Jahren

Ein wirklich toller Artikel. Ich glaube allerdings, dass die dort geforderte Rückbesinnung auf das Wesentliche der Literatur sich ganz von alleine ergeben wird. Zwar werden kapitalistische Denkweisen die Buchbranche immer beeinflussen, aber ich glaube die Gemeinschaft der Leser und Bibliophilen ist viel zu selbstreflektiert um sich davon nachhaltig prägen zu lassen. Nicht zuletzt dieser Artikel selbst zeigt ja, dass diese Vorgänge nicht unbemerkt bleiben. Anspruchsvolle Inhalte werden in unserer Gesellschaft immer noch ebenso hoch geachtet wie Unterhaltung.
Es ist ja nicht die Frankfurter Buchmesse als solche, die schützenswert ist, sondern vielmehr die Lesekultur in unserem Land. Und mal ehrlich - kann eine größere Ausstellungsfläche für E-Book-Reader der etwas anhaben?

SuSanne

vor 6 Jahren

Rekymanto schreibt:
Ein wirklich toller Artikel. Ich glaube allerdings, dass die dort geforderte Rückbesinnung auf das Wesentliche der Literatur sich ganz von alleine ergeben wird. ...

Tatsächlich? Immerhin soll hier bei LovelyBooks künftig ja auch quasi interaktiv im eBook gelesen und kommentiert werden können. Nach dem gläsernen Kunden nun der gläserne Leser? Bedenklich; höchst bedenklich. Auch das (un)gewollte vernetzen mit Facebook dürfte nicht unter dem Motto "Rückbesinnung auf das Wesentliche" laufen ......und so fort. Diese Sache mit dem Kindle sollte Alarmsirenen (statt Glocken) erklingen lassen; natürlich nur virtuell *g*.

Liebeslenchen

vor 6 Jahren

Sehr interessant! Wirklich lesenswert

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Huch, war hier nicht gerade noch ein Beitrag von Daniliesing?

SuSanne

vor 6 Jahren

Ein LovelyBooks-Nutzer schreibt:
Huch, war hier nicht gerade noch ein Beitrag von Daniliesing?

JA!

SuSanne

vor 6 Jahren

http://www.pcwelt.de/news/Buch-auf-Kindle-geloescht-Schueler-erhaelt-150-000-Dollar-von-Amazon-430050.html Man sollte sensibilisiert sein

capkirki

vor 6 Jahren

Ich habe zwischen 900 und 1000 Bücher im Regal stehen und liebe meinen Kindle trotzdem. :) Ich bin gerade aus dem Urlaub zurück, habe mir bei Barnes&Nobel 6 Bücher gekauft, habe aber im Flugzeug nur meinen Kindle in der Tasche, sehr praktisch.
Die Datenschutzphobie hier in Deutschland teile ich nicht. Für mich können EBookReader und Bücher gut nebeneinander existieren. Wenn ich auf dem Kindle aber ein wirklich tolles Buch lese, dann landet es auch als "Hardcopy" in meinem Bücherregal ;)

Leela

vor 6 Jahren

SuSanne schreibt:
http://www.pcwelt.de/news/Buch-auf-Kindle-geloescht-Schueler-erhaelt-150-000-Dollar-von-Amazon-430050.html Man sollte sensibilisiert sein

Ist es eigentlich möglich, diesen Fernzugriff zu verhindern, indem man mit dem Ding gar nicht erst ins Internet u.ä. geht? Würde es dadurch zu Einschränkungen kommen? Ich interessiere mich nämlich theoretisch für so ein Ding, würde es aber nur für eBooks benutzen wollen, die ich bereits besitze und habe deswegen (und aus Datenschutzgründen) keine Lust auf kabellosen Zugriff. Kann jemand, der so ein Gerät besitzt, etwas dazu sagen?

SuSanne

vor 6 Jahren

@Leela

Das Problem besteht meines Wissens nur beim Kindle; warum nicht zu Produkten von anderen Herstellern greifen?

Neuer Beitrag