Leseprobe (..noch unkorrigiert..)

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 2 Jahren

Liebe Leser, Autoren, Freunde...!

Hier ein kleiner Auszug aus meinem Krimi, an dem ich gerade schreibe! Ich bin für alle Rückmeldungen, Anregungen, Kritiken (auch wenn Sie vielleicht weh tun ;-) ) offen:
.......
„Heppner, ich danke Ihnen“, Gravenhorst winkte ab, noch bevor Heppner zu einer Antwort ansetzen konnte. „Ich weiß nichts und ich will auch nichts wissen. Offiziell sind Sie wegen einer drohenden Verleumdungsklage karenziert. Hier sind die Violetts Daten und hier – Gravenhorst schob ihm einen USB-Stick in Form einer Zigarette über den Tisch – Thompsons persönliche Notizen.
„Violett hat sie sechs Tage vor Weihnachten in der Kindergartentasche ihres Sohnes gefunden. Thompson muss irgendwie mit ihrem Sohn in Kontakt getreten sein, bis jetzt konnte sie nicht herausfinden wie. Sie selbst hat er nicht kontaktiert.
Als Violett versucht hat Andrew zu kontaktieren, wurde ihr Autorisierungscode für die Labore von Green Nature Kosmetics massiv eingeschränkt. In weiterer Folge wurde sie mit diversen PR-Maßnahmen eingedeckt und dadurch auf die feine englische Art von den Werken in Salzburg und Wien ferngehalten.
Als Nächstes mussten plötzlich diverse in Salzburg und Wien produzierte Chargen ihrer Kosmetiklinie aufgrund von angeblichen Unverträglichkeiten aus dem Handel genommen werden. Schließlich wurde dann vor zwei Monaten das Gerücht in der Schweizer Presse lanciert, dass eine 17jährige an Violetts „Rosebud“-Daycreme an einem allergischen Schock gestorben wäre. Green Nature Kosmetics stoppte sofort sämtliche Produktionen für Violett, ist aus den Verträgen ausgestiegen und hat sie wegen grober Fahrlässigkeit bzw. angeblich gefälschter Testergebnisse verklagt.
Violett ist glücklicherweise als Privatperson finanziell abgesichert, ihrem Kosmetikunternehmen droht allerdings der Ruin, selbst wenn sie nachweisen kann, dass ihre „Rosebud“-Daycreme nichts mit dem Tod des Mädchens zu tun hat.

Trotz aller Widrigkeiten hat sie weiterhin versucht Andrew oder seinen Partner Jens Schweizer ausfindig zu machen und versucht an aktuelle Fakten über den Einsatz Bakteriophagen im kosmetisch-medizinischen Bereich zu kommen. Viel mehr als die öffentlich zugänglichen Informationen hatte sie allerdings nicht gefunden.

Violett ist jetzt auf mich zugekommen, als sie schließlich letzte Woche in ihrem Appartement einen Bericht über die Gefahren für Kleinkinder im Haushalt neben ihrer Kaffeemaschine fand – mit einem kaputten Handmixer, aus dem die Stromkabel ragten und der nicht ihr gehörte. Das spricht doch eine deutliche Sprache. Sie verbringt jetzt einen Kurzurlaub mit ihrer Familie an einem sicheren Ort.“


Liebe Grüße 
Katharine

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