Leserpreis-Autoren über die Fragen, die sie gern mal gestellt bekommen würden

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DieSchwarzeKathatze

vor 3 Jahren

Es ist wieder soweit! Der Countdown für den Leserpreis 2014 läuft! Nachdem ihr in 16 Kategorien eure Lieblingsbücher und -autoren nominiert habt, stehen nun die 35 meistnominierten Bücher und Autoren jeder Kategorie fest.

In der nun anlaufenden letzten Phase des Leserpreises habt ihr die Möglichkeit darüber abzustimmen, welche der Kandidaten auf diesen Shortlists Bronze, Silber oder Gold verdient haben.

Das ist die ideale Gelegenheit, mehr über die nominierten Autoren zu erfahren und deshalb bitten wir diese an dieser Stelle darum, ein bisschen aus dem Nähkästchen zu plaudern. Da sich jeder Autor früher oder später den Fragen seiner Leser stellt, möchten wir dieses Jahr von ihnen wissen:

Bestimmt bekommst du ständig die gleichen Fragen gestellt. Was ist dein Lieblingsbuch? Wo schreibst du am liebsten? Hast du Rituale? Deshalb fragen wir einfach mal nach der Frage, die dir nie gestellt wird, die du aber gern mal gestellt bekommen würdest. Gibt es eine solche Frage und möchtest du uns vielleicht die Antwort darauf verraten? Oder gab es schon mal eine interessante Leserfrage, auf die du spontan nicht direkt eine Antwort wusstest?

Wir sind jetzt schon ganz neugierig!

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Today is the day! The countdown for the LovelyBooks 'Leserpreis 2014' has started! After you have voted for your favourite books and authors in 16 categories the results are now fixed: we have our 35 finalists in every category.

As of now, you can vote for those books and authors who, in your opinion, should be awarded with the 'Leserpreis' in Gold, Silver and Bronze. Of course, this final phase is also the perfect opportunity for our appointed authors to betray secrects. As all of them have to face their reader's questions sooner or later, we are curious to know:

Certainly, you are often asked the same questions: Which is your favourite book? Do you have the perfect spot or a favourite place for writing? Do you have some kind of writing ritual? For this reason, we would like to know which question has not been addressed to you yet but which you would love to be asked sometime. Is there such a question and would you even like to answer it for us? Or has there already been an interesting question prompted by a reader to which you didn’t know immediately how to reply?

We are looking forward to the answers of our shortlist candidates!


KimKestner

vor 3 Jahren

Erst Mal ein riesen, riesen, riesen Dankeschön an alle Liebhaber der Zeitrausch-Trilogie. Ihr habt sie in die TOP 35 gehoben. Ihr glaubt nicht, wie mich diese Anerkennung freut.

Zu der Frage nach der Frage ... Ich bin vor Kurzem gefragt worden: In wie weit hat sich dein Leben mit dem Schreiben verändert?
Ich wollte spontan antworten, konnte aber nicht. Also nahm ich die Finger von der Tastatur und begann darüber nachzudenken. Hatte sich mein Leben verändert in den letzten Jahren? Und wenn ja zum Guten oder Schlechten. Eine innere Waagschale schwang hin und her. Auf der einen Seite lastete der stumme oder auch direkte Vorwurf meiner Freunde: "Nie hast du Zeit." "Nun mach doch mal Feierabend!" "Hast du auch noch andere Themen?"
Ja, es ist wirklich so. So richtig Feierabend habe ich nie und wenn ich mich mit Freunden treffe, texte ich sie nur aus Höflichkeit nicht mit meinen Geschichten zu und der tollen, neuen Idee, die ich gerade habe.
Die andere Seite der Waagschale schwebte zunächst in der Luft. Aber dann tröpfelten Mails von begeisterten Lesern hinein, sogar persönliche Briefe (also solche mit Briefmarke) und unglaublich ausführliche Rezensionen. Diskussionen über meine Buchthemen brachen aus und ich konnte sehen, dass ich tatsächlich etwas in Menschen ausgelöst habe. Ich, mit meinen Gedanken, meinen Geschichten habe andere Menschen dazu bewegt, sich Zeit zu nehmen und darüber zu sprechen. Unfassbar. Ich war so glücklich, am liebsten hätte ich sie alle sofort zu einer Gartenparty eingeladen.

Noch viele andere Dinge haben meine Waagschale mal zur einen, mal zur anderen Seite kippen lassen, aber niemals so sehr, dass ich meine Familie und Freunde oder meinen Job aufgegeben hätte.
Dank der Frage bin ich mir dessen jetzt bewusst.

Autor: Kim Kestner
Buch: Zeitrausch - Spiel der Vergangenheit

VeitEtzold

vor 3 Jahren

Liebe Lovelybooks-Community,

Zunächst einmal ganz herzlichen Dank an alle, dass "Todeswächter" in der Kategorie "Thriller" für den Lovelybooks Buchpreis nominiert wurde! Vielen Dank!

Folgende Frage wurde mir noch nie gestellt. Vielleicht ändert sich das ja mal:

War es für dich schon immer ein Bedürfnis, über eher düstere Themen zu schreiben, oder kam das erst mit deinen ersten Thrillern? Falls ersteres zutrifft, woher kamen die Einflüsse zu diesen Themen und wann ging das los?

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Dear all, thanks for nominating "Todeswächter" for the thriller shortlist.

this is my question I was never asked:

Was it always important for you to write rather about the dark side? If yes, when did it start and what were the influences?

Beste Grüße / Best
Euer / Yours
Veit

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OliverPoetzsch

vor 3 Jahren

Danke für die Nominierung! Und hier kurz vor der Deadline meine nie gestellte Frage: Wie ist es möglich, Herr Pötzsch, dass eine so nervtötende, anstrengende, zeitintensive und schlechtbezahlte Tätigkeit wie das Schreiben trotzdem so viel Spaß macht? Auf eine zufriedenstellende Antwort warte ich bis heute.

RobinLyall

vor 3 Jahren

Woooowwww!!!! "Berührt" ist auf der shortlist? Das ist eine wundervolle Überraschung und prompt scheint auch die Sonne wieder direkt auf mein Laptop und blendet mich fast - ich freue mich riesig und bin ganz aufgeregt.... danke, danke, danke :-) und dabei hätte ich fast die Einladung übersehen, hier zu antworten...
Hhmmm... die Frage aller Fragen - ich bin ja noch gar nicht so erfahren mit Interviews. Eine Interviewfrage also, die ich mir schon immer mal gewünscht habe, oder auf die ich nicht spontan eine Antwort weiß - na, das ist sie ja schon - eben diese hier. Genau darüber muss ich jetzt nachdenken, aber das zählt wohl nicht ... Ichkann aber ein paar Anekdoten über mich und Schreiben erzählen: Zum Beispiel, dass ich herausgefunden habe, dass ich besonders gut in der Bahn schreiben kann. Oder dass ich teilweise selber ganz gespannt bin, wer wohl was als nächstes sagt - und dann ebenso überrascht bin wie meine Figuren, und im ersten Moment gar nicht weiß, was man darauf antworten soll. Oder dass ich heilfroh bin, dass mir niemand zuhause beim Schreiben zusieht, denn da lebe ich so mit, dass ich Prinzessin im Grimassenschneiden werden könnte...
...Und ihr dürft raten, welche Mimikverrenkungen ich zaubern werde, wenn verraten wird, wie das Finale des Leserpreises ausgeht. Obwohl - dabei sein ist alles, und das meine ich wirklich: Das hier ist allein schon ganz großes Kino für mich :-) Wahnsinn. :-)

Autor: Robin Lyall
Buch: Berührt

LisaWinnie

vor 3 Jahren

Liebe kleine und große Leserinnen und Leser,
wir freuen uns SEHR, dass ihr unser Kinderbuch "Max und die Wilde Sieben" für den Leserpreis 2014 auf die Shortliste gewählt habt. Vielen, vielen Dank!

Wir haben jetzt die letzten zwei Tage über die Frage nachgedacht, die uns noch nie gestellt wurde und wenn wir noch weiter nachdenken, dann ist diese Aktion hier vorbei. Wir können sie nicht finden, diese Frage, hoffen aber, dass sie uns ganz bald bei einer unserer Lesungen gestellt wird :-) Wir sind schon sehr auf sie gespannt!

Liebe Grüße
Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner

Autor: Lisa-Marie Dickreiter
Buch: Max und die wilde Sieben

KarinSeemayer

vor 3 Jahren

@OliverPoetzsch

Gute Frage. Die Antwort darauf wüsste ich auch gerne. ;-) Muss was mit Sucht zu tun haben.

Kajsa

vor 3 Jahren

Ich kann gar nicht glauben, dass "2 Farben Azur" in der Kategorie Erotik nominiert wurde, da es ja der 4. Teil einer Serie ist! Vielen Dank an die Leser, die meinem Buch dazu verholfen haben.
Eine Frage die mir in letzter Zeit häufig gestellt wurde ist - in welchem Genre ich an liebsten schreibe. Hm ... das ist für mich eine schwierige Frage, die ich nicht so einfach beantworten kann. Meistens ist es die, in der ich gerade ein Skript verfasse. Zurzeit ist das eine Dystopie ... aber natürlich mit der großen Liebe als Thema. Daran komme ich natürlich nicht vorbei ...

Autor: Kajsa Arnold
Buch: 2 Farben Azur

BarryJonsberg

vor 3 Jahren

That is a great question! [apologies, incidentally, for being unable to answer in German. I'm probably going to struggle in English...]
Yes, I have noticed you tend to get the same questions over and over. In particular I get slightly annoyed by the one that goes, "Where do you get your inspiration from?" The reason why I dislike this is because I actually don't believe in inspiration, certainly not in the way many people imagine - the author sitting at his or her computer and suddenly a beam of light comes through the window and heavenly voices sing...
So, my questions is: What's the difference between being a writer and any other job, like cleaning or driving a taxi or working in a supermarket?
Answer: Essentially, none. The first piece of advice I give all wannabe writers is simple: turn up to the office. It is amazing how many people who would like to write find this so hard. I am a teacher as well as a writer and many of my colleagues over the years have said they would love to write a novel. "So why don't you?" I ask and the reply is nearly always, "I don't have time." Make time. We all waste so much of our lives doing things that don't enrich it. Watching television, trawling the internet for amusing pictures of cats. Is it really that hard to give up some of that to fulfil an ambition?
Books don't get written unless you sit down at a computer [or whatever medium you care to use] and do it one word at a time. If you want to be a taxi driver then it's a good idea to learn how to drive and then do it until you're good at it. Same with writing. Turn up to the office and put in the hard work. Sometimes it will be a delight and the words flow beautifully. Other times, you'd sooner be at the dentist having a particularly painful extraction. Either way, keep working...
There are no shortcuts here. It is sweat on the pages and a determination to keep going. If you wait for the beam of light and the heavenly voices, you are going to be waiting a VERY long time. In short, it's a job and you turn up to it.
But what a fabulous and rewarding job it is, not in spite of the hard work, but because of it.
Write and be happy!

AJBetts

vor 3 Jahren

Hello! And thanks for voting for Die Unwarscheinlickeit Von Liebe (Zac & Mia in Australia). I hope you can understand my English.
I'm asked many questions from readers about my ideas, my writing process, and what it means to be successful. I'm often asked what it's like to be rich and famous, ha ha.
The question I'd like to be asked is: how has your writing changed you?
Being an author has had a profound effect on my life. There are obvious effects, such as having to spend a lot of time alone, begin self-motivated, and learning how to research various topics.
But most importantly, I think that writing novels has made me a more compassionate person. I'm able to empathise with others more readily. I care about strangers, and feel a connection with them. Writing novels has made me realise that we are all so similar; we're all made of the same stuff.
Being a writer has also made me drink much more coffee, ha ha :-)
Thanks so much for reading Die Unwarscheinlickeit Von Liebe!! I'm so grateful to have been nominated!
AJ

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