Lieber Herr Robker, derzeit widme ich mich noch dem ersten Roman ...

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Jan Habermann

vor 7 Jahren

via Bernard Craws Hom ...

Lieber Herr Robker,

derzeit widme ich mich noch dem ersten Roman Ihrer Tetralogie, habe aber aus Interesse an der Schreibtechnik Ihr Schreibtagebuch gefunden und auch bez. der Entstehung nachfolgender Romane gelesen. Aus den bisherigen Eindrücken Ihres Romans "Stein" sowie aus einem nachfolgend noch näher zu benennenden Eintrags Ihres Tagebuchs ergibt sich meine Frage.

Für mich wirkt bereits die erste "Abteilung" Ihrer Geschichte, so weit darf ich wohl meinen, recht durchdacht, was den Hintergrund adeliger Lebensformen nicht nur auf Dere angeht. In einem etwas zurückliegendem Eintrag berichteten Sie von Ihrer interessanten Idee, eine irdisch bekannte Wurfmaschine in den Kontext eines Ihrer nachfolgenden Romane einzubinden.
Inwieweit reichten Ihre Recherchen bezüglich der Verwendung (irdisch-) spätmittelalterlicher Folien und wie erscheint Ihnen heute im Rückblick die Sinnfälligkeit einer Adaption derselben gegenüber den Auswahlkriterien der DSA- Lektoren.
Mit besten Grüßen, Boronar

Bernard

vor 7 Jahren

Lieber Herr Habermann,
Recherche und Motive stehen in einer Wechselbeziehung. Manche Motive ergeben sich aus einer Recherche, sprich: ich lese in dem Quellenband "Schild des Reiches" vom Konzept des "Schwertvaters" und finde es interessant genug, um es in meiner Geschichte aufzugreifen und zu thematisieren. Bei den Katapulten in "Stahl" war es umgekehrt: Ich hatte das Motiv klar vor Augen. Mehrere Bilder waren im Kopf, in denen diese Wurfmaschinen auftauchten. Mir war sofort klar, dass die Geräte recht hoch sein mussten, weil in einer dieser Szenen jemand darauf herumkletterte, was auch eine dramaturgische Bedeutung hatte.
Hier folgte dann die Recherche dem Motiv: Ich sah in den Quellenbänden zu DSA nach, ob es eine solche Maschine dort gab. Hätte ich eine gefunden, dann hätte ich diese gewählt, um einen Wiedererkennungswert für die DSA-Leser zu erreichen.
Weil ich dort nicht fündig wurde, suchte ich im Internet und stieß auf die Warwulfs, die hinreichend nahe kamen. Also: Nicht weit.

Autor: Bernard Craw

Bernard

vor 7 Jahren

Zur Sinnfälligkeit der Auswahl: Mir scheint diese gegeben. In meiner Geschichte haben die Katapulte eine bestimmte Funktion, der sie genügen müssen, nämlich eine dramaturgische: Sie müssen sich harmonisch in die Szenen einfügen, für die sie vorgesehen sind. Die Katapulte aus den DSA-Spielhilfen erfüllen eine andere Funktion. Sie wurden von der Redaktion ausgewählt, um für die anstehenden Rollenspielsituationen Möglichkeiten für Meister und Spieler bereitzustellen, damit sie schnell entsprechende Spielwerte zur Verfügung haben. Das ist ein anderer "Anwendungsfall". Da Spieleredaktion und Romanautor nach unterschiedlichen Kriterien auswählen/ optimieren (die Spieleredaktion kennt ja bei Erstellung der Spielhilfe meinen Roman noch nicht), ergänzen sich die Ergebnisse, sind aber nicht deckungsgleich.
Evtl.werden meine Wurfmaschinen in einer späteren Spielhilfe auftauchen, sofern sie einen rollenspielerischen Mehrwert bieten. Im "Meisterpersonenband" fließen z.B. Dinge aus "Isenborn" ein.

Autor: Bernard Craw
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