Mal was Allgemeines: lest Ihr ellenlange Rezis bis zum Ende oder n...

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simonfun

vor 7 Jahren

Mal was Allgemeines: lest Ihr ellenlange Rezis bis zum Ende oder nur die letzte Passage? Mir fällt auf, dass so manch Rezi mit dem Rückentext anfängt, den gekauften Pressemitteilungen folgt und dann am Ende doch noch einen halben Satz persönliche Meinung inne hat. Ich möchte wirklich niemandem zu Nahe treten und respektiere jede Rezi-"Arbeit", die nicht wirklich eine ist, aber dienen kurze und persönliche Rezis nicht dazu, jedem einen gesunden Meinungs- und Qualitätsquerschnitt des Buches zu vermitteln? Ich bin nicht DER Rezinator, schreibe dennoch am Liebsten egolastig über das gerade gelesene Werk. Gefühlt negativ Angesprochene mögen mir die Wortwahl verzeihen. Eure Meinung hierzu interessiert mich und möchte zukünftig kürzere Rezis. Life long and prosper und danke für den Fisch.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Rein auf LovelyBooks bezogen: mein Interesse an Rezensionen lässt immer mehr nach. Etliche Rezensionen langweilen durch Inhaltsangaben, die schlimmstenfalls den Plot verraten, andere Rezensionen sind uninspiriert heruntergeschrieben, wieder andere missbrauchen das Buch nur für die eigene Selbstdarstellung……..
Der Rezensent ist für mich wichtig – hier gibt es einige verlässliche “Qualitätsgaranten“, wo sich auch lange Rezensionen durchaus lohnen….
Mir unbekannte Rezensenten “teste“ ich, indem ich ihre Rezensionen mir bekannter Bücher lese……
Zum Glück gibt es ja jetzt diese Kommentar-Funktion, die eifrig genutzt werden sollte für Lob und Kritik! Eine kurze nichtssagende Rezension kann mehr langweilen und anöden als eine gut geschriebene lange…… wie immer Geschmacksache.

Millie

vor 7 Jahren

Lange Inhaltsangaben bei Rezensionen sind wirklich ermüdend - vor allem, wenn man mehrere Rezis zu einem Buch liest. Und oft auch ärgerlich, wenn Sachen verraten werden, die ich lieber selbst im Roman erlesen will... Deswegen gehe ich meist gar nicht auf den Inhalt ein, wenn ich (hier) eine Rezi schreib, sondern sag nur, ob das Buch mir gefallen / nicht gefallen hat und warum. Bezüglich des Inhalts kann sich der geneigte Leser ja wo anders schlau machen ;-)
Natürlich gibt es auch hin und wieder eine ausführliche Rezension, die so toll geschrieben ist, dass es wirklich Spass macht, sie zu lesen.

thursdaynext

vor 7 Jahren

Die Länge ist irrelevant, solange die Rezi mich stilistisch u. inhaltlich erreicht.
Mittlerweile gibt es "Lieblinge" deren Schreibe mir gefällt die anderen interessieren nicht,
außer sie verreissen Buchfavoriten von mir.
Daher 42

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

also ich lese die Rezis von LovleyBooks immer nur, wenn ich ein Buch schon gelesen hab, Sonst steckt da für mich zu viel Informationen vorab schon drin. Denn man soll ja seine Meinung sagen und es ist schwierig da nicht zu viel vom Buch mit reinzubringen. Aber bei so ganz lange Rezis wo fast jede Textpassage oder zumindest das wichtigste noch mal die eigene Meinung drin ist lese ich nur den letzen Abschnitt wo noch mal allgemein gesagt wird wie einem das Buch gefällt. Der Rest ist mir zu lang. Für mich bringt es auch nicht viel die Rezis vorher zu lesen, da ich gemerkt hab, dass ich zum größten Teil sowieso anderer Meinung bin als die meisten, die rezenziert haben.

Solaris

vor 7 Jahren

Ich weiß nicht, warum kurz persönlich und lang unpersönlich bedeuten soll. Ich habe schon recht lange Rezensionen gelesen, die aus 100% Analyse bestehen, und kurze, die nur eine Inhaltsangabe und ein "Super spannend, kann ich jedem empfehlen" enthalten. Es ist mir wichtig, dass die Rezension eine begründete eigene Meinung darstellt, ob kurz oder lang hängt davon ab, wie viel der Rezensent zum konkreten Buch mitzuteilen hat. Zum Thema kopierte Klappentexte und Pressemitteilungen: Ich bin auch dagegen, auf Amazon z. B. wird darauf hingewiesen, dass diese Texte urheberrechtlich geschützt sind und nicht wörtlich übernommen werden dürfen, aber man tut es immer wieder. Früher schrieb ich am Anfang auch eine Inhaltsangabe, in der letzten Zeit meist nicht mehr, nur so viel, wie es notwendig ist, um die eigene Meinung zu begründen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Zu den elenden Inhaltsangaben kann ich mich nur wiederholen – bei dem 1000-Seiten-Wälzer VOM WINDE VERWEHT würde mir ein Satz genügen: “Verwöhnte weisse Südstaatlerin sucht zu den Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges ihren Platz im Leben, ihr Glück.“ Grob möchte ich die Handlung durchaus wissen, aber oft genügt ein Satz resp. ein paar Sätze. Oft kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Inhaltsangeber Füllmaterial benötigten….

Steppenwolf

vor 7 Jahren

Es ist natürlich schwierig es jedem recht zu machen. Man könnte die Inhaltszusammenfassungen sicherlich in vielen Fällen weglassen oder stark kürzen. Ich verusche den Inhalt nur möglichst knapp anzuschneiden ohne Elementares zu verraten. Aber wenn ich nur die Sprache, den Stil, die Ideenvielfalt des Autors etc. lobe, dann kann es ja durchaus sein, dass das Buch inhhaltlich gar nicht ansprechend ist. Das gehört schon alles zusammen. Am besten gibt man am Schluss ein kurzes Fazit und macht das entsprechend kenntlich, damit man bei Bedarf nur das lesen kann.
Problematisch ist hier auch die Begrifflichkeit. Eigentlich sind die meisten Rezensionen nichts anderes als Buchempfehlungen oder auch nur Kurzbewertungen. Eine wirkliche Rezension ist eine Kritik, eine Besprechung des Buches und sollte im eigentlichen Sinne wohl besser von Eingeweihten gelesen werden. Dann ist eine Inhaltszusammenfassung überflüssig und man kann sich ausgiebig über das Buch auslassen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Lange Inhaltsangaben sind völlig unnötig, eine kurze Ansprache des Inhaltes aber sicherlich notwendig um der Leserin und dem Leser einen Eindruck zu vermitteln, ob das Buch überhaupt ihr Interesse anspricht. Ansonsten interessiert mich die persönliche begründete Bewertung, zu denen dann möglicherweise Hinweise zum Inhalt sicher notwendig sind. Rezensionen mit sehr langen Inhaltsangaben überspringe ich.

Rock-n-Roll

vor 7 Jahren

Wenn ich nur eine lange Inhatsangabe vor mir liegen habe, breche ich ab. Ich selbst versuche den Inhalt wiederzugeben, allerdings gemischt mit meiner persönlichen Meinung und/oder dem was ich bei der Lektüre empfand. Ich selbst lese hauptsächlich die 1-2 Sterne Rezis von Büchern, die ich lesen möchte, dann weiss ich, ob das Buch für mich persönlich trotz der schlechten Kritik, lesenswert scheint.
Allgemein kann ich nur sagen: jedem das Seine! Wenn einem eine lange Rezi nicht passt, muss er diese nicht lesen. Wo steht geschrieben was man darf und soll und was nicht?!

savanna

vor 7 Jahren

Mir geht es da ähnlich: Wenn die Rezension schon so beginnt 'Die 31jährige Susanne lebt bei ihren Eltern in Berlin...' kommt echte Langeweile auf. Da weiss ich sofort, dass die Rezi mir leider zu lange und zu nah an den Handlungen bleiben wird. Dann überfliege ich die Passagen und suche regelrecht nach den wertenden Sätzen.

Mir fällt auf, dass es Rezis mit recht rigider Struktur gibt: Immer wird erst wortwörtlich der Klappentext zitiert, dann folgt der Passus zu den Autorenangaben, dann der Verlauf der Geschichte und DANN ein mehr oder weniger kurzer Passus zur eigenen Meinung. Ich finde es hingegen viel schöner und lebhafter, diese Infos doch locker miteinander in Kontext zu stellen...

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ich glaube es ist recht müßig darüber zu diskutieren. Jeder, der Rezis schreibt, macht es, wie er es selbst am besten findet. Das ist eine sehr subjektive Angelegenheit, jeder hat eine andere Vorliebe für Rezensionen - sowohl die gelesen als auch die geschriebenen. Man kann nicht sagen "lang ist schlecht, kurz ist gut" oder umgekehrt.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Millie

Ich kann mich dir nur anschließen. Ich wundere mich immer über die langen Inhaltsangaben und kann nur den Kopf schütteln, wenn sie auch noch dazu direkt aus der von Lovelybooks vorgegebenen Inhaltsangabe kopiert wurden...das benötigt doch eh keiner. Ich sage höchstens was zum Inhalt, wenn bei Lovelybooks nichts dergleichen hinterlegt ist und es noch keine Rezensionen mit Inhaltsangabe gibt.

simonfun

vor 7 Jahren

@Rock-n-Roll

Der Satz "wenn einem eine lange Rezi nicht passt, muss er diese nicht lesen" ist genau der Punkt, der mich irritiert! Wenn ich eine 3-Seiten-Rezi sehe, lese ich sie nicht, weil ich es ja nicht muss und will. Also warum schreibt der arme Mensch dann 3 Seiten, die keiner lesen will? Mich würde eine ignorierte Rezi mehr ärgern als eine kritisierte Rezi.

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