Nutzerrezensionen sind ein Entscheidungskriterium, welche Bücher übersetzt werden

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miadonna

vor 6 Jahren

Schon mal was von AmazonCrossing gehört? Da geht es darum, dass Amazon Bücher z. B. auch von deutschen Autoren übersetzen lässt, ausschlaggebend sind auch Nutzerrezensionen, hier geht es zum Zeit Artikel: http://www.zeit.de/digital/2011-03/amazon-crossing-verlag

doceten

vor 6 Jahren

Ist ein konsequenter Schritt, nachdem Amazon mit dem Kindle Direct Publishing-Programm eh schon unter die Verleger gegangen ist. Interessant ist aber, dass Amazon mit Crossing auch die Offline-Buchhändler beliefert, statt sich nur auf den eigenen Shop zu verlassen.

Eigentlich sollten viel mehr Verlage die Leserrezensionen als Entscheidungsgrundlage verwenden. Der kommerzielle Erfolg eines Buches ist ja von vielen Faktoren abhängig, z. B. auch vom Marketing-Budget, dem Handel, etc. Ein Buch, welches trotz geringer Verkaufszahlen sehr gut bei den Lesern ankommt, könnte sich mit etwas mehr Aufwand durchaus noch zum späten Kassenschlager entwickeln. Ist 'Tschick' dafür nicht ein gutes Beispiel?

Autor: Wolfgang Herrndorf
Buch: Tschick
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