Sollten deutsche Buchpreise auch an deutsche Autoren gehen?

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FlowersInTheSky

vor 6 Jahren

Hi, ich bin gestern auf eine interessante Diskussion gestoßen und wollte gern mal hier fragen, wie ihr dazu steht. Anlass zur Diskussion war die Vergabe vom Jugendbuchpreis "Der Buxtehuder Bulle". Dieser ging an das Buch "Die Welt, wie wir sie kannten" von der amerikanischen Autorin Susan Beth Pfeffer. Daraufhin fragten sich deutsche Autoren - richtigerweise? - wieso ein deutscher, mit 5000€ dotierter Buchpreis an eine amerikanische Autorin geht.

Was denkt ihr? Werden deutsche Autoren zu wenig unterstützt und gewürdigt? Sollte so ein Preis nicht lieber an einen deutschen Autor / eine deutsche Autorin gehen? Wie seht ihr das generell? (auch bezogen auf andere deutsche Buchpreise?). Vielleicht haben ja auch ein paar Autoren Lust, sich hier mit zu diskutieren?

Autor: Susan Beth Pfeffer
Buch: Die Welt, wie wir sie kannten

Moonwishes

vor 6 Jahren

ich stimme dir da zu.
Es ist ja ein DEUTSCHER Buchpreis.
da verdienen ihn auch eigentlich die deutschen Autoren. Und die leisten wirklich super Arbeit!

FlowersInTheSky

vor 6 Jahren

Klar, einerseits geht es bei so einem Preis sicherlich darum das Lesen zu fördern, aber andererseits sollte doch auch die Kultur, die wir hier im Land haben, gefördert werden. Es gibt wirklich tolle Autoren, die sicher ähnlich gute Jugendbücher schreiben. Auch wenn ich zugeben muss, dass "Die Welt, wie wir sie kannten" ein wirklich gelungenes Jugendbuch ist. Trotzdem schade... glücklicher bin ich da schon eher über die Gewinner beim Jugendliteraturpreis, beispielsweise Ursula Poznanski mit "Erebos".

Autor: Ursula Poznanski
Buch: Erebos
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