Test des schreibstils

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David1234

vor 4 Jahren

Hallo,
mein name ist David und ich bin 19 Jahre alt.
Ich habe vor kurzem angefangen ein Buch zu schreiben und einen abschnitt gefunden den ich hier gerne Posten möchte um eure Meinung dazu zu hören.

Ich will wissen:
Wie findet ihr den Schreibstil?
Weckt es euer Interesse?
Was könnte ich besser machen?

Danke schonmal für eure Beiträge und hier ist der Abschnitt:

P.s.   Er ist nicht lang!

Der Bär
Es war ein heißer Spätsommerabend. Dalvin saß vor dem Haus seines Vaters und reparierte Pfeile für seinen Bogen. Er hatte ihn vor 3 Jahren mit seinem Vater zusammen gefertigt. Sein Vater war Jäger, und dazu noch ein ziemlich guter. Nur selten war er nach einer Jagt ohne Beute nach hause gekommen. Dalvin kam nach seinem Vater und lernte das Jagen. Das Schießen hatte Dalvin auch schnell raus. Auf 15 meter traf er zielsicher einen Hasen, wenn er denn mal so weit herankam. Denn das ist die größte herausforderung, dass heranschleichen. Wenn man ersteinmal das Ziel in Schussweite hat, ist es ein leichtes die Beute zu erlegen.

Plötzlich riss ein Schrei Dalvin aus seinen Gedanken. Er kannte diese Stimme. Es war Kate, die Tochter des Schmieds hier im Dorf. Erneut der Schrei, diesmal näher. Dalvin sprang auf. Rannte ins Haus. Schnappte sich den Bogen seines Vaters. Warf sich den Köcher über den Rücken und rannte wieder nach draußen. Er wollte gerade nach Hilfe rufen als Kate aus dem Wald, etwa hundert Schritt vom Dorf entfernt, rannte. Sie erkannte Dalvin und rief: "Ein Bär, ein riesieger Bär". Er zögerte nicht lange und rannte los. Doch kaum das er einen Schritt getan hatte, sah er Ihn. Und er war gewaltig. Sein Kopf war so groß wie ein Kessel, die Pranken so breit wie ein Rundschild und trotz der Entfernung konnte er die riesigen Krallen sehen, die sich ohne Mühe in die Erde bohrten.
Dalvin hatte von den Händlern die hier alle drei Mondzyklen vorbeikamen schon Geschichten über diese Bären und noch andere Geschöpfe gehört. Doch nie hatte er Ihnen geglaubt. Nicht das die Geschichten nicht spannend gewesen wären, nein, aber wahr? Das hätte er sich nie, wenn auch nur in seinen Träumen vorstellen können. Im Dorf hörte er die Glocke läuten, doch das interessierte ihn gerade nicht. Er hatte nurnoch Augen für den Bären den er irgendwie Stoppen musste bevor er Kate erreichte. Im laufen legte er einen Pfeil auf, vergewisserte sich, wie es sein Vater ihm beigebracht hatte, dass die Kerbe richig an der Sehne lag, stoppte, spannte den Bogen, nahm das Ziel ins Visier und Schoss. Wie in Zeitlupe flog der Pfeil durch die Luft. Segelte über Kate hinweg und traf den Bären an der Schulter. Doch das schien den Bären garnicht zu interessieren. Als ob der Bär in seinem rausch alles ausblendete, rannte er einfach weiter.
Dalvin legte einen zweiten Pfeil auf, wieder traf er den Bären, diesmal am Kopf, jedoch blieb er dort nicht einmal stecken. Und diesmal schien es den Bären nurnoch wilder zu machen. Dalvin war am verzweifeln, der Bär war nun auf wenige Schritte an Kate herangekommen. Auch ein dritter Pfeil der wieder in die Schulter ging konnte ihn nicht stoppen. Und dann hatte der Bär seine Beute erreicht. Nach einem Prankenhieb des Bären, flog Kate mehrere Schritte durch die Luft und blieb regungslos am Boden liegen.
"Nun ist alles verloren", dachte Dalvin und ohne es richtig wahrzunehmen sank er in die Knie.

vienna

vor 4 Jahren

hallo david,

du bist noch sehr jung, aber ich soll ja ehrlich sein, oder? :)

zu 1.

der schreibstil ist - mir zumindest - stellenweise zu kindlich, zu wenig anspruchsvoll.

als beispiel:

das schießen "hatte er schnell raus"
"denn das ist die größte herausforderung, das heranschleichen"
die hier alle drei mondzyklen "vorbeikamen"
dalvin war "am verzweifeln"

ansonsten liest es sich recht flüssig.

und mich stören die zahlreichen rechtschreibfehler.

zu 2.

du verstehst durchaus eine gewisse spannung aufzubauen und ich wüsste schon gern, wie es nach dieser szene mit dalvin, kate und dem bären weitergeht.

zu 3.

ist schwierig zu beantworten. der abschnitt ist doch recht kurz, um da ein weiteres urteil abgeben zu können.

meine meinung in kürze! :)

Sabrina

vor 4 Jahren

Hallo David,

ich muss auch sagen, dass mir der Schreibstil nicht so ganz gefällt. Gerade am Anfang benutzt die nur kurze Sätze, sodass der Text ziemlich abgehackt klingt und man das Gefühl hat eine Auflistung zu lesen, die du nach und nach abhakst. Im Mittelteil wird es dann kurz besser, aber das sind auch nur 2 bis 3 Sätze, die da mal länger sind.

Ansonsten finde ich deine Schilderungen sehr anschaulich und man kann sich das Geschehen bildlich gut vor Augen führen. An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass du die Handlung ruhig noch mehr ausschmücken kannst mit Details, sodass sich die Handlung auf mehr Raum verteilt. Insgesamt wirkt es dann nämlich alles wieder sehr hektisch und man ist etwas überfordert beim Lesen. Die Szene würde bei mir wahrscheinlich für mindesten 3 bis 4 mal so viel Text sorgen, ohne das ich die Handlung verändere :D

Teilweise wirken die Formulierungen ein wenig umgangssprachlich (Bsp: "... doch das interessierte ihn gerade nicht." --> in diesem Moment nicht

Ob es mein Interesse weckt? Hmm, an solch einem kurzen Abschnitt lässt sich das schwer festmachen. Mich würde aber mal die Story interessieren, die dahinter steckt. Welche Idee schwebt dir vor bei deinem Buch?

David1234

vor 4 Jahren

@Sabrina

Ich würde die Geschichte gerne in die Richtung gehen lassen, dass Dalvin nach einiger Zeit merkt das mehr in ihm steckt als nur ein Jäger. Er entdeckt zufällig das er Dinge bewegen kann ohne sie anzufassen. Das er eine Schnittwunde komplett heilt ohne eine Narbe zu hinterlassen.

Nach einiger Zeit bemerken das die Bewohner des dorfes und mit den Händlern sickert es bis ins große Reich der Herrscherin XY und diese macht dann jagt auf Dalvin...

Was dann im Verlauf weiter passiert möchte ich nicht weiter ausführen da es ja meine Idee bleiben soll.
Aber ich hole mir bewusst so früh am Anfang Meinungen von solchen Menschen wie euch, denn ich möchte kein 0815 Buch schreiben sondern möchte da echt etwas gutes auf die Beine stellen. Ob es am ende erfolgreich wird ist eine andere sache. Aber ich möchte wenigstens sagen können ich habe da etwas vernünftiges gemacht und nicht einfach drauf losgeschrieben und mich nicht darum gekümmert wie es ist/wird.

Ich danke euch aufjedenfall schonmal für eure Meinungen. Ich werde das beherzigen, verändern, natürlich die Rechtschreibfehler korregieren und euch dann die neue Version des Abschnittes hier posten.

Danke nochmal für eure Mühe und ein schönes Wochenende ;)

Sabrina

vor 4 Jahren

@David1234

Die Idee klingt ja schon ganz nett, auch wenn du (verständlicherweise) nicht allzu viel verraten möchtest.

Welche Zielgruppe hast du dir für deinen Roman denn vorgestellt?

Ich bin schon gespannt auf die überarbeitete Version und wünsche dir ebenfalls ein schönes Wochenende :)

David1234

vor 4 Jahren

@Sabrina

Zielgruppe sind eher Jugendliche.
Ich selber habe mit 10 Jahren angefangen Harry Potter zu lesen und bin Fantasymäßig mit ziemlich vielen Buchreihen durch. Und ich habe mich durch meine freundin angefangen zu schreiben weil sie LEsen genauso liebt wie ich.

Und wie schon erwähnt möchte ich es ja vernünftig machen :)

vienna

vor 4 Jahren

at david

ist es dein erstes "werk"?

es hört sich interessant an, aber auch sehr gewaltig.

bitte versteh mich nicht falsch, aber wenn du es vernünftig machen willst, würde ich dir den rat geben, zunächst mal kurzgeschichten zu verfassen, um das schreiben einfach zu üben.

ist jetzt ein blödes beispiel, mir fällt jetzt kein besseres ein, aber ein maurerlehrling beginnt auch nicht gleich mit dem bau einer kathedrale.

schönes we! :)

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