Thema Ostern - wer kennt gute Romane, in denen die biblische Oster...

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silbereule

vor 6 Jahren

Thema Ostern - wer kennt gute Romane, in denen die biblische Ostergeschichte eindrucksvoll mit eingebunden ist?

Matzbach

vor 6 Jahren

Jean d'Ormesson: Die Legende vom ewigen Juden.
Das Buch ist meines Wissens aber zur Zeit nur antiquarisch zu erwerben.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

So spontan fällt mir da nur Ben Hur ein.

Autor: Lewis Wallace
Buch: Ben Hur

silbereule

vor 6 Jahren

@Matzbach

danke - die Legende vom ewigen Juden ist mir bekannt - nur noch kein Autor dazu - es geht, meine ich, um einen Typen, der Jesus auf seinem Weg zum Kreuz ins Gesicht geschlagen haben soll und Jesus darauf zu ihm sagte: "Du sollst so lange leben, bis ich für alle sichtbar wiederkomme" und seit dem wandert dieser Mann unsterblich durch die Zeiten, müsste also heute noch irgendwo leben. Eine interessante Geschichte mit Gänsehautfaktor - werd ich mal nach schauen.

sabisteb

vor 6 Jahren

Die Pilatus-Verschwörung erzählt die Ostergeschichte aus Pilatus Sicht und verbindet Ostern mit Weihnachten. Fand ich sehr gelungen.

Autor: Rolf D. Sabel
Buch: Die Pilatus-Verschwörung

sabisteb

vor 6 Jahren

Der Klassiker: Die Bibel nach Biff :-)

Autor: Christopher Moore
Buch: Die Bibel nach Biff

Lilitu

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Ben Hur wäre mir dazu auch eingefallen :)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

@Lilitu

Die Kreuzigung ist jawohl.... Puh! Ist mir total nahe gegangen.

Lilitu

vor 6 Jahren

Nicht sonderlich klassisch, vielleicht auch nicht unbedingt eindrucksvoll, aber sehr spannend ist Ostern ein Thema in "Crucifix" von Richard Montanari. Es werden katholische Mädchen ermordet in Anlehnung an die Passion Christi und am Ostersonntag hat der Serienkiller das große Finale geplant...

Autor: Richard Montanari
Buch: Crucifix

kubine

vor 6 Jahren

Die Romanbiographie" Ich, Pontius Pilatus" beschäftigt sich auch im Wesentlichen damit.

Autor: Anne Bernet
Buch: Ich, Pontius Pilatus

silbereule

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Stimmt Chosha - mir geht das auch jedes Mal sehr nahe, wenn ich mir bewusst mache, wie grausam das gewesen sein muss ( die spinnen echt, die Römer) - beim Anschaun von Filmen wie *König der Könige* etc. heule ich jedes Mal wie verrückt

Matzbach

vor 6 Jahren

@silbereule

Wenn dich die Legende interessiert, sie kommt auch in Jan Potockis: Die Handschrift von Saragossa vor

silbereule

vor 6 Jahren

mal was im Anhang, zwar nicht buchgebunden, aber wie ich schon schrieb, bewegt mich die Kreuzigungsgeschichte Jesu schon sehr und deshalb ist Karfreitag auch ein Tag, der für mich in Ruhe und Stille begangen wird, Besinnlichkeit und Nachdenken ist angesagt - wie ist das bei Euch? ist Karfreitag ein Tag wie jeder andere und habt Ihr keine Hemmungen, trotzdem privat zu feiern (immerhin ist es ja ein freier Tag) oder respektiert Ihr die allgemeine Ruhe - die Geschäfte haben zu, die meisten Kneipen auch und das nichtgeschriebene Gesetz, keine laute Musik zu machen?

Matzbach

vor 6 Jahren

@silbereule

Ich akzeptiere die Feiertagsruhe, auch wenn ich wenig religiös bin. Aber der Feiertag hat einen religiösen Hintergrund, wenn man den nicht anerkennt, hat der freie Tag eigentlich keine Berechtigung mehr. Ich kann mir also quasi nicht die Rosinen rauspicken und einfach Party machen, da wäre es konsequenter, die Abschaffung zu fordern.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

@silbereule

Ostern generell ist für mich eine Zeit mich zu besinnen. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und das Osterfest erinnert mich an das Erlösungswerk in all seinen Facetten.

silbereule

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

@ matzbach - Du bist nicht religiös - ich auch nicht, ich glaube - der Unterschied? Religion hat immer was mit Formen und Formeln zu tun, Religion ist ein von Menschen erdachtes Muster, mit dem sie andere Menschen knechten können und hat nichts mit dem Ursprung zu tun. Die Römer haben den Monotheismus auch nur deshalb angenommen, weil ihnen damit eine bisher nie dagewesene Macht über unwissende Menschen, die nicht lesen konnten, gegeben wurde und daraus entstand die katholische Kirche - was die auf dem Kerbholz hat, kennen wir....

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

@silbereule

Wow Silbereule! Ich treffe sehr selten jemanden der die gleichen Ansichten hat wie ich. Ich sag deswegen auch immer ich bin gläubig und nicht religiös. Bin schon vor Jahren aus der kath. Kirche ausgetreten deswegen. Glauben ist etwas lebendiges und Religion Tradition und Floskeln. Ein wahrhaft Gläubiger Mensch ist für mich ein glücklicher Mensch, den Glauben bedeutet hoffen auf Dinge die man nicht sieht und ein Mensch voller Glauben ist ein Mensch voller Hoffnung. Wer könnte glücklicher sein, als ein Mensch voller Hoffnung.

Matzbach

vor 6 Jahren

@silbereule

@ silbereule. Ich bin nicht ungläubig, nur muss ich ehrlicherweise sagen, dass der Glaube in meinem Leben kaum eine Rolle mehr spielt, sieht man davon ab, dass ich einige christliche Werte wie Nächstenliebe und Verantwortung durchaus teile, ohne sie allerdings religiös zu betrachten, ich sehe sie einfach als menschlich und sinnvoll an.
Was Religionen als Herrschaftsinstrument betrifft, denke ich, macht es keinen Unterschied, ob es eine monotheistische oder eine polytheistische Richtung ist. Interessanterweise wird von vielen Historikern übrigens die Übernahme des Christentums mitverantwortlich für den Untergang des römischen Reiches gemacht, insofern, als dass sich durch die Übernahme der Vorstellungen von Nächsten-, also auch Feindesliebe, die Kampfmoral der römischen Legionen geschwächt habe.

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