Tipps und Tricks von Michael Gradias: Kleines ganz Groß - oder Die Liebe zum Detail

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Angizia

vor 6 Jahren

>>>>Hier findet der offizielle Austausch mit Michael Gradias zum Markt+Technik Fotowettbewerb statt - Der Autor beantwortet Fragen vom 15.06 bis zum 22.06<<<<

An alle Fotobegeisterten und die, die es noch werden wollen: Jeder kann hier zusammen mit Michael Gradias diskutieren, Fragen stellen und sich nützliche Tipps und Tricks holen - Der Autor diskutiert gerne mit Dir über alle Themen rund um das Thema Nah-Fotografie und die Liebe zu den Details.

Nicht jeder Mensch mit einer Kamera weiß, wie er das beste Motiv ins beste Licht rückt – aber wenn er es geschafft hat, dann ist die Freude groß. Michael Gradias hat zahlreiche Tipps für Dich, damit auch DU es schaffen kannst, dass Dein Bild perfekt wird. Dein ganz persönliches Meisterwerk eben!

Gradias ist ein Profi der Fotografie und kennt sich ganz besonders mit Details aus - wie zum Beispiel rückt man Tiere am besten ins rechte Licht? Wie findet man das perfekte Motiv? Welche Kamera-Einstellungen sollte man bei Nahaufnahmen beachten?

„Fotografieren „schult“ den Blick für die Schönheiten des Lebens. Während viele Menschen im Alltagsstress hastig und blicklos durch die Welt „schwirren“, geht man als Fotograf mit offenem Blick durch die Umwelt – immer wieder fasziniert von dem, was die Natur zustande bringt, egal ob in Flora oder Fauna. Je öfter man fotografiert, umso mehr bekommt man den Blick für die schönen „Kleinigkeiten“.“, so sagt Gradias. Und was sagt ihr?


Und hier noch ein paar Tipps, die Michael Gradias im Vorfeld für euch gesammelt hat (Auszug aus dem Buch Makro- und Nahfotografie - Der Meisterkurs):

„Nahaufnahmen: Wie Kleines ganz groß rauskommt“

Das solltest Du tun:

- Nah ran ans Motiv
- Sorgsam den Bildausschnitt prüfen, bevor der Auslöser gedrückt wird
- das passende Objektiv und den passenden Abstand zum Objekt beachten
- auf gute Lichtverhältnisse achten
- viel Geduld haben und bei Misserfolgen nicht gleich enttäuscht sein

Das solltest Du nicht tun:

- beim Fotografieren kleiner Tierchen hektisch sein
- ungeduldig sein
- mit einem Weitwinkelobjektiv zu versuchen, gute Makroaufnahmen zu machen
- bei Makroaufnahmen eine unruhige Hand haben
- achtlos an interessanten Motiven vorbeigehen.


„Worauf achte ich beim Kamerakauf“:

- stimmt die Haptik der Kamera? (Liegt sie gut in der Hand?)
- komme ich mit der Menübedienung und den Bedienelementen gut klar?
- Spiegelrefkexmodelle sind bei Makroaufnahmen flexibler als Kompaktkameras
- wieviel darf mein Hobby "Makrofotografie" kosten (Anzahl der Objektive)?


Schreibt einfach einen Beitrag und tauscht euch aus! Michael Gradias steht Dir mit Rat und Tat zur Seite! Und dass er sein Handwerk versteht, das zeigen die angehängten Bilder :-)

Autor: Michael Gradias
Bücher: Start mit GIMP,... und 1 weiteres Buch
7 Fotos

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Was sind denn die absoluten Vorteile von Photoshop? Ich nehme mal an die Bedienbarkeit zählt auch dazu, denn mit Gimp komm ich ja gar nicht zurecht x.x.. aber Photoshop ist so teuer.. meinen sie, es lohnt sich, das Geld zu sparen oder sieht Gimp einfach nur viel schwieriger aus als es ist?

Michael_Gradias

vor 6 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Hallo,

Photoshop ist halt der "Platzhirsch". Einen echten Vorteil hat man zum Beispiel, wenn man CMYK-Bilder für den Druck benötigt, da Gimp das nicht kann, ebenso wie das günstige Photoshop Elements. Ansonsten ist es Ansichtssache, ob man so viel Geld für Photoshop ausgeben möchte - es hängt auch davon ab, wie häufig man damit arbeitet. Für Gelegenheitsanwender lohnt es sich sicherlich nicht.. Ein Tipp ist aber, dass man eine günstige, ältere Photoshop-Version kauft. So kann man zum Beispiel mit Photoshop 7 auch prima arbeiten. Ansonsten ist es so, dass Gimp zwar zunächst ungewöhnlich und schwierig aussieht - hat man sich aber erst einmal an die Art der Bedienung gewöhnt, ist es gar nicht so schwierig, wie es erst einmal erscheint. Da Gimp ja kostenlos ist, ist es eine echte Alternative, wenn man die Einarbeitungszeit nicht scheut.

Viele Grüße

Michael Gradias

Juggle4Evr

vor 6 Jahren

Also, ich habe bisher immer nur mit Gimp "gearbeitet" (bin nur Hobbyfotograf) und finde, dass es alles kann, was man für sein Hobby braucht. Die Bedienung ist manchmal gewöhnungsbedürftig aber die technischen Möglichkeiten sind völlig ausreichend.
Das Geld für eine aktuelle Photoshop-Version würde ich mir sparen und stattdessen lieber in eine ordentliche Raw-Entwicklungssoftware wie Lightroom investieren. Bringt natürlich nur was, wenn die Kamera auch Raw kann. Mit Lightroom kann man alles aus seinen Aufnahmen herausholen und dann mit Gimp weiterverarbeiten.

Edit: Ach ja: Für das, was Photoshop kostet, bekommst Du auch ein sehr gutes Makroobjektiv.

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