Unser Mitmachkrimi "Abgründe" Kapitel 19

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petersplitt

vor 5 Monaten

Liebe Fb-Freunde: Hier kommt das 19. Kapitel von unserem Mitmachkrimi „Abgründe“.

Viel Spaß beim Lesen...



NEUNZEHNTES KAPITEL

Manni stand bis zum späten Abend hinter seinem Tresen und hatte alle Hände voll zu tun. Der FC hatte sein Heimspiel gewonnen und so waren viele Anhänger in seine Kneipe gekommen um den Sieg gebührend zu feiern. Vorsorglich hatte er Rita angerufen und sie in sein „Rästaurang“ beordert. Und tatsächlich schien die Kneipe aus allen Nähten zu platzen. So voll war es hier schon lange nicht mehr gewesen. Als endlich die letzten Gäste gegangen waren, räumten sie das Lokal auf. Auch seine Spülmaschine arbeitete auf Hochtouren, poliert wurden die Gläser jedoch noch von Hand.

Du kannst Schluss machen, den Rest schaffe ich allein“, sagte er zu Rita, während er die letzten Gläser abtrocknete. Rita wischte den Tresen mit einem feuchten Lappen ab, dabei lächelte sie ihn an.

Bist du dir da auch ganz sicher Manni? Ich kann gern noch bleiben.“

Der Wirt schmunzelte über den Eifer der jungen Frau, die von Zeit zu Zeit für ihn arbeitete. Im Grunde genommen war er froh, dass er sie hatte. An Tagen, so wie heute, wenn das Rästaurang gerammelt voll war, schaffte er es einfach nicht ohne sie. Rita war ein Glücksfall für ihn und er wusste, dass er sich auf sie verlassen konnte. Sie war attraktiv, arbeitete flink und die Gäste mochten sie. Was spielte es da für eine Rolle, wenn sie gelegentlich etwas zu anhänglich wurde.

Hast du denn heute Abend nichts Besseres mehr vor?“, zog er sie auf. „Keine Partys, keine Demos oder was ihr Studenten heutzutage sonst noch so treibt?“

Nein, eigentlich hatte ich vor einmal mal früh ins Bett zu gehen, und was ist mit dir?“ Sie sah ihn mit einem seltsamen Blick an. Er wusste was jetzt kam, aber warum sollte er nicht auf ihr Spiel eingehen?

In meinem Alter benötigt man nicht mehr so viel Schlaf“, spottete er über sich selbst.

In deinem Alter? Du bist doch höchstens fünfundvierzig!“

Manni grinste. „Fünfzig, meine Liebe. Und das ist ein verflixtes Alter. Man ist nicht mehr jung, aber auch noch nicht alt, irgendetwas dazwischen.“

Wollen wir noch ein Glas Wein zusammen trinken? fragte sie. Die Aufforderung war klar. So weltfremd war er nun auch wieder nicht. Aber mit Angestellten ließ er sich grundsätzlich nicht ein. Das würde auf Dauer nur das Arbeitsverhältnis belasten und er brauchte Rita. Er erinnerte sich noch gut daran, wie sie eines Tages in sein Lokal gekommen war und nach Arbeit gefragt hatte. Und er hatte sich gewundert, warum ein Mädchen wie sie ausgerechnet zu ihm kam. Er hatte sie zunächst probeweise eingestellt, jedoch sehr schnell gemerkt, dass sie ein Arbeitstier war. Das Vergnügen, sie täglich um sich zu haben, hatte dann genau drei Monate angedauert. Danach hatte sie ihm offenbart, dass sie an der Universität studieren wollte. Sie waren aber übereingekommen, dass sie noch sporadisch und im Bedarfsfall bei ihm aushelfen würde. Insgeheim hatte er sich gefragt, ob sie nicht eine weit aus lukrativere Anstellung gefunden hatte, aber er mochte sie und war froh, dass sie wenigstens von Zeit zu Zeit noch vorbeikam und ihm half.

Nimm dir ruhig eine Flasche Wein mit nach Hause“, sagte er. „Wegen mir musst du nicht mehr hierbleiben.“

Rita machte ein enttäuschtes Gesicht. „Nun komm schon alter Mann“, sagte sie. „Hast du noch niemals Lust verspürt, so richtig aus dir herauszugehen?“

Wie meinst du das?“ wollte er wissen.

Ich meine, hast du niemals so richtig die Sau rauslassen wollen? Einmal alle Fünfe grade sein lassen und etwas tun, was man nicht jeden Tag tut?“

Er sah sie ungläubig an. „Du scheinst dich ja in so etwas auszukennen!“

Oh ja, manchmal schlage ich gerne über die Strähne. Immer dann, wenn es mich überkommt!“

Sie schenkte ihm einen Blick, der ihm sofort weiche Knie bescherte.

Du kleines Luder“, dachte er, doch er war neugierig geworden. „Und was tust du dann so?“ fragte er betont gelassen.

Dann gehe ich auf eine Sex-Party“, sagte sie, als sei es das normalste auf der Welt. Manni machte große Augen.

Und was genau ist eine Sex-Party?“, wollte er wissen. Rita schaute ihn verblüfft an. „Na du bist aber süß. Du weißt nicht was eine Sex-Party ist?“

Äh…im Grund genommen schon, aber ich weiß nicht genau was da so abgeht?“

Alles, mein Lieber! Da geht alles ab. Jeder treibt es mit jedem. Und du wirst es kaum glauben, wer nicht alles sein Gesicht hinter einer Maske versteckt um dabei zu sein.“

Jetzt wollte er es aber genauer wissen.

Und welche Rolle spielst du dabei?“

Och in erster Linie lasse ich mich gut dafür bezahlen. Und meinen Spaß habe ich auch. Nur auf die ganz perversen Dinge, steh ich nicht. Angefangen habe ich übrigens als Playboy-Häschen. Das war ganz simpler Striptease und trotzdem habe ich dafür direkt ein paar Scheine kassiert. Irgendwann habe ich mich auch von Männern einladen lassen, natürlich nur, wenn sie mir gefielen und die Bezahlung stimmte.“

Manni war baff. Seine hochgeschätzte Rita war so etwas wie eine Hobbynutte. „Und warum machst du dann noch den Job hier? Ich meine das Kellnern hast du doch gar nicht mehr nötig.“

Weil es mir gefällt Manni, und weil hier alles so schön normal ist. Normale Atmosphäre, normale Gäste und normale Wünsche. Auf die Mischung kommt es an, verstehst du?“

Manni sah sie an. In seinem Blick lag eine gewisse Traurigkeit. Rita bemerkte seinen Gemütswandel sofort, umarmte ihn und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. „Nun sei doch nicht so prüde“, sagte sie. „Für dich bin ich doch dasselbe Mädchen wie immer. Du solltest lieber mal mitgehen!“

Manni musste laut lachen. „Ich und auf eine Sex-Party gehen. Kannst du dir das wirklich vorstellen?“

Warum denn nicht. Da gehen noch ganz andere Leute hin. Gerade heute steigt eine Party im belgischen Viertel. Wollen wir zusammen hingehen? Komm, ich zeige dir mal meine Welt.“

Manni war zu überrascht als dass er ablehnen konnte. „Ich hab doch gar nichts Passendes anzuziehen“, sagte er zögerlich.“

Ach was, das bekommen wir schon hin. Du musst sowieso eine Maske tragen. Zieh dir einfach etwas Bequemes an. Etwas, dass du schnell wieder ausziehen kannst, wenn es darauf ankommt.“

Und du?“ fragte er. Sie grinste verhohlen. „Ich habe mein Outfit in der Garderobe. Gib mir zehn Minuten, dann bin ich zurück und wir können gehen. In der Zwischenzeit kannst du hier Schluss machen und dich ebenfalls umziehen, wir sehen uns…“

Aber ich besitze doch gar keine Maske“, protestierte er noch, doch sie war bereits hinter der Tür mit der Aufschrift privat verschwunden. Ihn hegten berechtigte Zweifel. „Soll ich da wirklich mit gehen? Was wird danach aus Rita und mir? Werde ich ihr noch in die Augen sehen können? Obwohl, sie scheint das Ganze ja völlig locker zu sehen.“

Er räumte die letzten Gläser ins Regal, löschte das Licht und ging in eines der hinteren Zimmer, um sich umzuziehen. „Aber was zum Teufel soll ich anziehen?“ Seine Wahl fiel auf eine neue Levis Jeans, die er sich erst vor kurzem gekauft hatte und ein Camp David Hemd. Beides stand ihm gut, wie er fand und außerdem machte es ihn jünger. So würde er sich unter die Partygäste mischen können. Als er fertig war, wartete er auf Rita. Und dabei war ihm ziemlich mulmig zu Mute. „Heute Nacht werde ich also zum ersten Mal an einer Orgie teilnehmen“, dachte er. Draußen vor seinem Lokal fuhr ein Wagen vorbei. „I`m not in love“, dröhnte es aus dem offenen Fahrerfenster.

Das passt ja bestens, ich nämlich auch nicht“, dachte er. Kurz darauf vernahm er ein Geräusch. Während er aus dem Fenster geschaut, -und sich auf 10CC konzentriert hatte, war Rita aus dem privaten Zimmer gekommen und hatte sich leise von hinten an ihn herangeschlichen.

Dreh dich nicht um“, befahl sie wie eine Domina und legte ihm ein schwarzes Tuch über die Schultern. „Heute Abend wirst du unser Gast sein. Um eine vollkommene Anonymität zu gewährleisten, muss ich dir die Augen verbinden. Du darfst nicht erfahren, wohin ich dich bringe.“

Sie faltete das Tuch zu einer Binde, die sie ihm über die Augen legte und hinter seinem Kopf zusammenknotete. Danach wedelte sie mit ihren Händen vor seinem Gesicht herum und prüfte, ob er nicht doch etwas sehen konnte. Aber Manni keine Reaktion.

Außerdem musst du mir gehorchen und alles tun, was ich von dir verlange“, bestimmte sie. „Nur dann werden wir eine Menge Spaß zusammen haben.“

Bei diesen Worten griff sie ihm zwischen die Beine und merkte sofort, wie er hart wurde. „Du scheinst es ja bitter nötig zu haben?“, spottete sie und lachte, während er sich angesichts ihrer geballten Aufdringlichkeit reichlich verloren vor kam. Auf einmal hörte er ein rascheln, etwas wurde aufgerissen. Rita stellte sich vor ihn hin und küsste ihn auf den Mund. Ihre Zunge spielte mit der seinen, gleichzeitig schob sie ihm etwas Rundes in den Mund. Es schmeckte nach Zitrone.

Was ist das?“ fragte er, doch statt einer Antwort drückte sie ihm erneut ihre Zunge in den Mund und hielt ihm auch noch die Nase zu. Er würgte, hechelte nach Luft und schluckte das Ding schließlich hinunter. Mit der Zunge überprüfte Rita ob die Tablette noch da war.

Gut gemacht“, lobte sie ihn und tätschelte sein Hinterteil. „Also dann los, lass uns gehen, wir nehmen meinen Wagen.“

Sie zog ihn mit sich. Willenlos ließ er es geschehen. Dann saß er in ihrem Wagen und wusste nicht, was mit ihm passierte. Sie schnallte ihn an, startete den Anlasser und vor los. Etwa eine halbe Stunde später hielt sie an. Er hörte, wie sie die Fahrertür öffnete und zu ihm herüberkam. Danach half sie ihm beim aussteigen. Kieselsteine knirschten unter ihren Füßen, als sie voranschritten, dann blieben sie stehen. Irgendwo klingelte es. Jemand fragte nach einem Codewort. Manni hörte wie Rita etwas sagte, es klang wie Kölner Lichter. Ihnen wurde Einlass gewährt. Sie betraten eine Art Flur, hörten Stimmen, gefolgt von Gelächter und leiser Musik. Es roch speziell, irgendwie nach Rauch und Sex. So langsam kam er in Stimmung. Alles wurde auf einmal so leicht und so einfach. Rita und sein „Rästaurang“ entschwanden seinem Gedächtnis. Auf einmal packte ihn jemand beim Arm. „Willkommen auf unserer Spielwiese, aber du darfst auf keinen Fall die Binde abnehmen“, sagte eine Stimme, von der er nicht wusste zu wem sie gehörte. Er wurde nach hinten gedrückt, spürte etwas Weiches und ließ sich fallen. Auf einmal zerrten tausend Hände an ihm herum und er hörte tausend Stimmen, die ihm etwas zuflüsterten. Gierig wurden ihm die Kleider vom Leib gerissen und ihm wurde heiß, sehr heiß. Die Hitze bemächtigte sich jeden Teil seines Körpers. Seine Wahrnehmung verschwand immer mehr und trotzdem spürte er eine Energie in sich, die er niemals für möglich gehalten hätte. Jetzt drang sein Körper in etwas Feuchtes ein. .Hände und Münder verschlangen ihn, während er einen Orgasmus erlebte, wie nie zuvor in seinem Leben. Weitere Körper folgten. Er wusste nicht, wie viele es waren. Er glaubte zu schweben, befand sich über der Erde, sah seine eigene Hülle und bekam wieder einen Orgasmus. Der wollte überhaupt kein Ende nehmen. Das was existierte waren nur noch Körper, Lust und Sex. Doch auf einmal brach alles zusammen. Zunächst war da noch ein grelles Licht in seinem Kopf, dass aber schon bald von einer tiefen Dunkelheit abgelöst wurde. Danach verlor er das Bewusstsein.


Auch woanders waren Nachtschwärmer unterwegs. Menschen, die am Tage einen seriösen Beruf ausübten, jedoch im Schutz der Dunkelheit ihren speziellen Vorlieben nachgingen. Das galt zum Beispiel für Doktor Beierle, seines Zeichens praktizierender Arzt für Allgemeine Innere Medizin. Heute sollte es die Tornado Bar sein, ein Lokal, dass ihm als ganz besonders trendy empfohlen worden war. Es lag in der südlichen Altstadt, genauer gesagt im Georgsviertel, hinter der Hauptstraße die zur Severinsbrücke führte. Ihr Ruf war mehr als anrüchig und mancher Besucher, der die Bar durch die hölzerne Eingangstür betreten hatte, war dann auf nimmer wiedersehen verschwunden. Aber dafür trafen hier jede Woche neue Mädchen aus Osteuropa ein, junge Damen, die dann für ein,-oder zwei Monate blieben und danach einen Lohn in der Tasche hatten, mit dem sie in ihrem Heimatland für den Rest des Jahres vernünftig leben konnten. Doktor Beierle klopfte an die Tür und wurde sofort eingelassen. Das Mädchen an der Eingangstür war blutjung und sah aus, wie eine herausgeputzte Serviererin. Kurze, weiße Bluse, lässig über dem Bauchnabel zusammengebunden, Krawatte, kurzer glänzender Minirock, hochhackige Pumps, alles in schwarz gehalten. Er drückte der Kleinen einen Kuss auf die Wange und folgte ihr bis zur Treppe. Das erste Stockwerk war in kleinen Kabinen unterteilt und Beierle hatte so gleich eine Ahnung, was sie für eine Bedeutung hatten. Er spürte, wie es in seinen Lenden kribbelte, als er hinauf in den zweiten Stock ging. Hier befanden sich die Umkleideräume der Tänzerinnen, sowie ein in Glas gehaltener Verschlag, wo man die Eintrittskarten kaufen konnte. Darin hockte eine aufgedonnerte Schönheit, deren Körperfülle fast den ganzen Raum füllte.

Kann ich dir behilflich sein Schatzi?“, fragte sie freundlich und zeigte mit einem Lächeln ihre strahlend weißen Zähne. „Die nächste Show darfst du auf keinen Fall verpassen! Sie beginnt zur vollen Stunde. Du kannst dich ruhig an den freien Tisch in der ersten Reihe setzen. Da steht zwar ein Reserviert-Schild aber falls jemand protestieren sollte, dann sagst du einfach, dass dich die Annemie geschickt hat.“ Sie zwinkerte ihm zu. Doktor Beierle bedankte sich, legte ihr einen Geldschein auf den Tresen und tat, wie sie ihm empfohlen hatte. Drinnen warteten die Gäste auf die Aufführung. Überraschend stellte er fest, dass die Vorstellung beinahe ausverkauft war. Sein Platz bot tatsächlich die beste Aussicht auf die Bühne. Die kleine Investition hatte sich gelohnt. Er setzte sich und schaute sich um. Außer der Bardame sowie drei Serviererinnen in viel zu kurzen Miniröcken waren keine weiteren weiblichen Personen anwesend. Die Besucher lachten und vergnügten sich ausgelassen auf ihre Weise. Als das Bühnenlicht anging, drängelten sich noch weitere Männer in den Innenraum. Auf einmal betrat eine Dame die kleine Bühne. Ihr Alter war schwerlich einzuschätzen. Sie trug ein Kleid im Stil der zwanziger Jahre und erinnerte Beierle an eine Bardame aus den alten Westernfilmen. Auf ihrem Kopf saß ein breiter Hut und damit sah sie dem Wischmopp ähnlich, den sie in ihren Händen hielt. Attraktiv war etwas anderes. Die Musik setzte ein, die Dame bewegte sich und begann sich gleichzeitig langsam zu entkleiden. Und was sie dann den Zuschauern präsentierte, war erste Sahne. Ihr Body konnte sich wirklich sehen lassen. Das vorher hässliche Entlein verwandelte sich in einen bildhübschen, nackten Schwan. Die Männer grölten und schrien. Geldscheine segelten auf die Bühne und sie verabschiedeten die Tänzerin mit tosendem Applaus. Doktor Beierle ließ noch zwei weitere Darbietungen mit ähnlichem Ausgang über sich ergehen, bevor er endlich den richtigen Spaß haben wollte. Er suchte etwas junges, möglichst mit langen, schwarzen Haaren. Irgendwie hatte er schon immer auf dunkelhaarige Frauen gestanden und in seinem Leben bereits viel langes, schwarzes Haar gesehen. Wenn er nur an die Frauen aus Asien oder Südamerika dachte. Nur jung mussten sie sein, möglichst blutjung.

Er ging hinunter in den ersten Stock und hielt nach einer Thailänderin Ausschau. Vorgestellt wurden ihm mehrere. Er entschied sich für Ling. Sie schien die jüngste zu sein, hatte einen zierlichen Körper und winzig kleine Brüste. Ihre Augen sahen traurig aus, aber das war ihm egal. Er nahm sie mit sich in eine der kleinen Kabinen und warf sie aufs Bett. Dann öffnete er seinen Hosenschlitz und rammte ihr sein Ding in den Mund. Erst als sie nach Atem schnappte, ließ er von ihr ab. „Los zieh dich aus“, befahl er ihr. Das Mädchen tat, was Beierle von ihr verlangte. Ihr Rachen brannte von seinem Riesending.

Leg dich auf den Bauch“, herrschte er sie an. Wieder tat sie was er wollte. Beierle schwitze und keuchte, als er die Spitzes seines großen Gliedes an ihre kleine Rosette führte und unbarmherzig in sie eindrang. Die junge Asiatin schrie auf und heulte vor Schmerzen. Es nutzte ihr wenig. Er war wie von Sinnen. Erst nachdem er zweimal gekommen war, ließ er von ihr ab. Die junge Frau kauerte sich in eine Ecke und weinte.

Es ist ja schon vorbei“, sagte er. Es sollte versöhnlich klingen. „Hier hast du einen Hunderter extra.“

Er nahm einen grünen Schein aus seiner Brieftasche und warf ihn ihr vor die Füße. Danach zog er sich an und verließ die Kabine. Er war voll auf seine Kosten gekommen. Es war bereits weit nach Mitternacht, als er das Etablissement verließ. Draußen auf der Straße atmete er die frische Luft ein.

Was für eine schöne Nacht“, dachte er zufrieden. Er wollte gerade zu seinem Auto gehen, als ihn ein Mann ansprach.

Haben Sie Feuer?“ fragte er. Beierle erschrak. Ansonsten war die Straße menschenleer.

Entschuldigen Sie, ich wollte Sie nicht erschrecken“, sagte der Unbekannte. „Ich wollte gern noch eine rauchen und habe gerade festgestellt, dass ich kein Feuerzeug bei mir habe.“

Die Straßenlaterne spendete nur mäßiges Licht, doch für einen winzigen Moment konnte Beierle das Gesicht des Unbekannten sehen.

Sagen Sie, kennen wir uns nicht...?“

Moment, hier habe ich meine Zigaretten“, sagte der Mann statt zu antworten und zog etwas aus seiner Jackentasche heraus. Dann ging alles sehr schnell. Beierle bekam kaum mit, wie sich etwas Weiches auf sein Gesicht drückte. Er atmete einmal, zweimal. Es roch süßlich, aber penetrant. Dann verlor er sein Bewusstsein und sackte in sich zusammen. Niemand bekam mit, wie ihn der Mann auffing und zu seinem Wagen zerrte. Und falls jemand etwas gesehen hätte..., dann würde er einfach nur einen guten Freund nach Hause bringen, der zu viel getrunken hatte.



Frage 1) Wie stellt Ihr Euch Mannis Aushilfskraft Rita vor?


Frage 2) Nennt mir einen passenden Namen für ein Kölner Nachtlokal. Oder soll die „Tornado Bar“ bleiben?


Umfrage: Jemand hat mir den Namen Süper für den Kriminalrat vorgeschlagen. Was haltet Ihr davon? Süper oder Sengel?

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