Unser Mitmachkrimi "Abwege" Kapitel 12

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petersplitt

vor 6 Monaten

Plauderecke


Liebe Fb-Freunde: Ich hoffe, Ihr habt Euch von dem langen Kapitel 11 erholt. Hier kommt gleich das Zwölfte. Ich wünsche Euch wie immer viel Spaß beim lesen und freue mich über Anregungen und Kritiken




ZWÖLFTES KAPITEL


Kurz nach Mittag klopfte Julia an die Tür zu ihrem gemeinsamen Büro, obwohl sie offen stand.


Friedensangebot?“ fragte sie. Gereon saß an seinem Schreibtisch und studierte den Bericht über den Arm, den man in einem Einkaufswagen des Supermarktes gefunden hatte. „…wahrscheinlich mit einer Kreissäge vom Torso abgetrennt...“, las er gerade, als er die ihm wohlbekannte Stimme vernahm. Er hob seinen Blick. Julia betrat den Raum und wedelte mit einer weißen Papiertüte. Der Aufschrift nach zu urteilen, stammte der Inhalt von der Metzgerei gegenüber.


Ließ das hier Julia und dir wird gleich jeglicher Appetit vergehen. So eine verdammte Schweinerei. Aber es kommt noch Schlimmer. Du ahnst nicht wem dieser Arm gehört?“


Du wirst es mir gleich sagen“, erwiderte Julia, setzte sich auf die Schreibtischkante und riss die Tüte auf. Mit den Fingern holte sie zwei Frikadellenbrötchen hervor. Sie waren beide mit Salat, einer Remoulade und reichlich Senf garniert. Eins davon hielt sie dem Kommissar hin. „Greif zu! So wie ich dich kenne, hast du dir noch nicht einmal die Zeit genommen, um irgendwo Essen zu gehen. Was ist nun mit dem Arm?“ fragte sie, während sie in die Frikadelle bis.“


Er gehört Horst Schürmann.“


Julia hätte beinahe einen Teil der Frikadelle zurück in die Tüte gespuckt.


Der Arm gehört dem Winkeladvokaten?“ fragte sie erstaunt. „Bist du dir sicher, Gerd?“


Steht alles in Georgs Bericht. Das ist ein Knaller, was? Jetzt hast du auch deinen Mordfall.“ Gereon fuhr sich müde mit der Hand übers Gesicht. Erst jetzt griff er nach dem Frikadellenbrötchen, welches ihm Julia angeboten hatte.


Kriminalrat Sengel verlangt, dass wir eine Soko bilden. Du, Klaus und ich. Am besten fängst du gleich damit an. Ich möchte, dass du alles, was es gibt über diesen schmierigen Anwalt in Erfahrung bringst. In unserem Archiv findest du sicher eine ganze Menge Infos über ihn. Sieh dir die wichtigsten Fälle mit seiner Beteiligung noch einmal an. Sprich meinetwegen auch mit seiner Frau, obwohl Klaus sie schon vernommen hat. Staatsanwalt Heller macht mir die Hölle heiß. Ich brauche dringend ein Ergebnis, denn wenn erst die Presse davon Wind bekommt…“


Aber die Vermissten? Hat sich da in der Zwischenzeit noch nichts getan?“


Leider absolute Fehlanzeige! Es gibt keine neuen Hinweise.“


Du meinst, jemand könnte das perfekte Verbrechen begangen haben?“


Gereon biss in sein Brötchen. „Daran mag ich nicht glauben“, sagte er kauend. „Du weißt doch, was ein perfektes Verbrechen bedeutet, nicht wahr?“


Julia nickte zustimmend. „Na klar“, antwortete sie. „Es bedeutet, dass der Täter nicht überführt werden kann. Es muss jemand sein, der seine Taten präzise plant und ausführt.“


Und der keine Spuren hinterlässt“, ergänzte Gereon kauend.


Du meinst, wie im Fall unserer Vermissten?“


Julia warf die leere Tüte in den Papierkorb. „Aber der Täter könnte doch so arrogant sein und uns zeigen wollen, dass er der Bessere ist.“


Gereon schaute sie an und studierte ihr Gesicht. „So, meinst du? Dann scheint er seine Bedürfnisse aber außergewöhnlich gut im Griff zu haben?“


Was ihn somit noch unberechenbarer macht.“


Richtig!“ Kommissar Gereon stand auf. „Also benötigen wir die Ergebnisse umso dringender. Wer weiß, wann und wo er wieder zuschlagen wird.““


Dann hältst du es jetzt also doch für möglich, dass mehr dahinter steckt?“


Gereon zuckte mit den Achseln. „Keine Ahnung meine Liebe, aber wenn die Meyfarth die Wahrheit sagt, dann wimmelt es hier bald nur so von Toten. Bist du dir wirklich sicher, dass man ihr Glauben schenken kann?“


Wem, Bernadette?“


Gereon nickte. „Was mich betrifft, so hat sie mir ein bisschen zu viel Fantasie, deine Freundin.“


Sie ist nicht meine Freundin!“ Julia sah Gereon giftig an.


Aber du magst sie?“


Keine Ahnung, vielleicht.“


Gereon blickte scharf zurück.


Ist ja schon gut Gerd. Und ja, wir sind auf einer Wellenlänge, na und?“


Aber glaubst du ihr das mit dem toten Hotelier? Ich meine, ich fahre extra raus nach Dünnwald und was bekomme ich zu hören: Fantasiegeschichten und Vermutungen, aber nicht einen konkreten Hinweis. Ein Toter verschwindet ganz plötzlich, hinterlässt aber vorher noch eine Nachricht. Sie erhält eine Drohung, die dann oh welch Wunder natürlich auch nicht mehr da ist, als ich sie sehen will. Nee, meine Liebe, das ist zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Deine neue Freundin liest zu viele Kriminalgeschichten.“


Aber Gerd, was ist, wenn Bernadette doch recht hat? Wenn dem Hoteltypen wirklich etwas passiert ist, wenn es die Nachricht wirklich gegeben hat und wenn eine direkte Verbindung zu den vermissten Personen besteht?“


Genau das herauszufinden ist jetzt deine Aufgabe, meine liebes Julchen. Wenn dem so ist, wie du sagst, dann sollten wir schleunigst etwas unternehmen. Wir müssen ein Täterprofil erstellen, Daten und Fakten sammeln. Jedes Detail ist wichtig.“


Julia stand ebenfalls auf und öffnete eines der beiden Kippfenster.


Ich habe da übrigens schon was im Internet entdeckt, Gerd. Konnte gestern mal wieder nicht einschlafen.“


Gereon setzte sich hinter seinen Schreibtisch. Er fühlte sich unwohl. Ihm war übel und sein Kopf schmerzte. Vorsichtig rieb er über seine pochende Schläfe.


So, was denn?“


Moment ich hol` s gleich.“


Julia ging an ihren Schreibtisch und kam schnell zurück. Sie hatte etwas aus ihrem Rucksack genommen, der noch auf ihrem Stuhl lag. In ihren Händen hielt sie einen Computerausdruck. „Sagt dir der Name Schubert etwas?“


Gereon überlegte. „Nicht auf Anhieb. Nun sag schon!“


Der Fall ist jetzt 15 Jahre her. Damals hatte es auch so eine Vermisstenserie gegeben. Zunächst waren nur Frauen betroffen, aber auf einmal verschwanden auch männliche Personen. Die Kollegen tappten lange Zeit im Dunkeln. Bis schließlich herauskam, dass alle etwas gemeinsam hatten.“


Und das war?“


Sie gingen zweifelhaften Berufen nach. Die Frauen waren Prostituierte oder Hostessen. Unter den Männern befanden sich unter anderem: ein Polizist, ein Anwalt und ein Schönheitschirurg.“


Gereon grinste trotz seiner Kopfschmerzen. „Das sind für dich also zweifelhafte Berufe?“


Julia erklärte es ihm. „Ich meine, sie alle hatten Dreck am Stecken. Bestechung, Schmiergelder und so weiter…“


Und der Schönheitschirurg?“


Hat billige Implantate verwendet und hunderte seiner Patienten geschädigt.“


Gereon nickte. „So langsam erinnere ich mich. Aber die Kollegen haben den Verrückten doch geschnappt!“


Ja sicher, der sitzt lebenslänglich. Aber das verdanken wir in erster Linie einem glücklichen Zufall. Damals hatte man bei einer Razzia auf einer Baustelle mehrere blutverschmierte Messer in einem Bauwagen gefunden. Das Blut stammte von den vermissten Personen, wie sich später herausstellte. Und der Typ muss unheimlich stolz auf seine Taten gewesen sein. Jedenfalls hat er bei den anschließenden Verhören mächtig angegeben und die Kollegen schließlich zu den Leichen geführt, beziehungsweise zu dem, was noch von ihnen übrig geblieben war.“


Gereon schaute sich das Papier genauer an. „Schauderhaft“, sagte er.


Ganz genau! Und die Beweislage war so eindeutig, dass selbst Schuberts Anwälte nichts mehr für ihn tun konnten.“


Anwälte?“ fragte Gereon.


Ja, er hatte gleich mehrere. Und stell dir vor, einer von ihnen war Horst Schürmann. Allerdings war er damals noch ein ganz kleines Licht und erhoffte sich durch den bedeutenden Fall einen satten Karrieresprung.“


Ich brech` zusammen! Und jetzt liegt sein Arm bei uns im Kühlhaus. Sachen gibt’s.“


Das ist ein echter Hammer, was? Ich habe die Infos bei meinen Recherchen im Internet gefunden. Nur dass Schürmann bei dem damaligen Fall keine große Rolle gespielt hat.“


Gereon sah Julia kurz an, dann zuckte er mit den Achseln. „Naja, wenigstens kann Schubert mit unserem aktuellen Fall nichts zu tun haben, oder…?“


Oder was?“


Gereon atmete tief aus. „Du glaubst doch wohl nicht etwa, dass wir es mit einem Nachahmungstäter zu tun haben?“


Können wir`s ausschließen? In den Chatplattformen sollen bereits einige Leutchen so richtig wild darauf sein, Kriminelle wesentlich härter zu bestrafen.“


Nun, vielleicht kann man es Ihnen gar nicht verübeln, bei den milden Urteilsfindungen heutzutage.“


Gereon überflog noch einmal den Computerauszug. Er murmelte etwas in seinen Bart. Etwas, dass nur er verstehen konnte. Dann wandte er sich wieder an Julia. „Also du denkst, es könnte tatsächlich einen Nachahmungstäter geben?“


Das wäre doch zumindest vorstellbar.“


Du wirst es nochmal weit bringen, Julia. Danke, das du mir das hier gebracht hast.“ Er wedelte mit dem Blatt.


Und darf man wissen, was du jetzt vor hast?“ fragte Julia bevor sie aufstand und zur Tür ging.


Noch nicht“, antwortete Gereon. Das Telefon klingelte, als sich Julia bereits draußen auf dem Flur befand. Gereon sah ihr nach, schüttelte den Kopf und nahm den Hörer ab. „Morddezernat Gereon.“


Gerd, hier ist Ingrid von der Zentrale. Du bearbeitest doch den Fall mit dem abgetrennten Arm, nicht wahr?“


Leider ja, was gibt`s denn?“, brummte Gereon in den Hörer.


Ich glaube, wir haben gerade noch so ein Körperteil hereinbekommen“, antwortete Ingrid, die gute Seele.



Julia stand vor dem Getränkeautomaten und überlegte, ob sie sich eine Cola oder ein Wasser ziehen sollte. Sie war jetzt Teil einer Soko. Endlich wurde sie ernst genommen. Was hatte Gereon noch gesagt? „Das Archiv! Natürlich! Irgendwo musste es noch Unterlagen zum Fall Schubert geben. Mal sehen. Das Ganze liegt jetzt 15 Jahre zurück. Also muss es im Jahr 1999 gewesen sein…“, Sie hatte Lust auf eine Cola und drückte die entsprechende Taste. Dabei griff sie zu ihrem Handy.


Günter, bist du das? Hier spricht Julia. Sag mal, könntest du mir wohl einen Gefallen tun?“


Günter war ein gutmütiger Endfünfziger, der in der Registratur arbeitete. Julia hatte ihn auf einem Polizeifest kennengelernt, später waren sie sich öfters über den Weg gelaufen. Sie mochte ihn, weil er so schöne Witze erzählen konnte.


Hallo Julia. Dir immer. Um was geht es denn?“


Julia räusperte sich. „Eigentlich sind es zwei Dinge. Zum einen benötige ich eine ganz spezielle Akte über einen Vorgang, der schon fünfzehn Jahre zurück liegt.“


Kein Problem. Hast du die Vorgangs,- oder Aktennummer?“


Nein, nur den Namen. Schubert, Egon Schubert.“


Günter pfiff leise durch die Zähne. „Du meinst doch nicht etwa Schlitzer Egon? Da hast du dir aber ein ganz besonderes Früchtchen ausgesucht.“


Ich weiß und außerdem brauche ich sämtliche Infos, die du über den schnöden Anwalt Horst Schürmann zusammentragen kannst.“


Wow, noch so ein Schmierlappen. Wird eine Weile dauern, bis ich alles herausgesucht habe.“


Dann hau rein und besorg mir zuerst die Akte Schubert, bist du so gut?“




Eine Dreiviertelstunde später lag die Akte auf ihrem Schreibtisch. Gereon war in der Gerichtsmedizin, also machte es sich Julia bequem. Sie legte ihre Füße auf die Schreibtischoberfläche, nuckelte an ihrer Colaflasche und blätterte in dem Dokument. Das Internet hatte tatsächlich recht gehabt. Die Polizei hatte lange Zeit im Dunkeln getappt. Die Sache war nur aufgeflogen, weil innerhalb von kürzester Zeit so viele Personen verschwunden waren. Es folgten Fotos des Täters. Schubert war ein Durchschnittstyp mit einem Durchschnittsgesicht. Nicht hübsch und auch nicht hässlich. Etwa 1,75cm groß, dunkle Haare und dunkle Augen. Keine Vorstrafen, noch nicht einmal einen Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit. Er war verheiratet gewesen und hatte sich nur mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten. Niemand hätte ihn verdächtigt, wäre da nicht die Baustelle gewesen, wo er sich schwarz ab und zu etwas dazu verdiente…


Aber dass der Trottel auch seine Mordwerkzeuge ausgerechnet in einem Bauwagen verstecken musste? Wahrscheinlich weil sie dort am wenigsten auffallen würden, hatte er sich wohl gedacht, aber das war gründlich in die Hose gegangen. Genau diese Werkzeuge waren es dann, die ihm Lebenslänglich eingebracht hatten. Doch seine Opfer blieben vermisst, bis man ihre zerstückelten Leichen fand. Der Mann muss wie ein Irrer gemetzelt haben.


Julia schüttelte sich angesichts der grauenhaften Beweisfotos, die dem Bericht beigefügt waren. Solche Szenen wirkten bereits in einem Horrorfilm heftig genug, aber in der Wirklichkeit? Schubert war eine Bestie. Im Anhang gab es seine detaillierten Aussagen. Die Seiten waren nummeriert. Seite eins, Seite zwei, Seite... fünf?


Was war mit den Seiten drei und vier? Julia stutzte und blätterte die Akte noch einmal durch, doch die Seiten blieben verschwunden.


Seltsam“, dachte sie. „Die Akte wurde ordentlich zusammengestellt, aber zwei Seiten fehlen?“ Ein Gedanke schnürte ihr die Kehle zusammen. Hatte jemand die Seiten absichtlich entfernt? Einen Momentlang dachte sie nach, weigerte sich aber zu glauben, was doch offensichtlich war.


Damit werde ich mich noch beschäftigen“, dachte sie, machte sich eine entsprechende Notiz und legte die Akte beiseite. Im Moment gab es da noch ein Versprechen, dass sie einlösen musste. Bernadette und ihre unglaubliche Geschichte. Sie schien so unglaublich, dass sie schon wieder wahr sein konnte. Sie durfte Bernadette nicht aus den Augen verlieren. Die würde niemals locker lassen. Und sie hatte ihr versprochen, jemanden von der Spurensicherung vorbei zu schicken. Aber davon sollte Gereon nach Möglichkeit nichts mitbekommen. Ansonsten würde er wieder einen seiner giftigen Kommentare raushauen. Die Gelegenheit war günstig und für solch eine delikate Aufgabe gab es keinen besseren als Georg Balzer. Julia ging mit dem erfahrenen Techniker der Spusi regelmäßig Squashen Georg war verschwiegen und immer zur Stelle, wenn man ihn brauchte. Manchmal bekam sie Informationen noch lange bevor Gereon sie hatte. Georg genoss es dem großen Kommissar hin und wieder eins auszuwischen. Sie wählte seine Nummer. Glücklicherweise war der Techniker sofort am Apparat.


Hallo Georg, wie geht’s dir alter Junge?“ fragte Julia fröhlich.


Aus dem Telefonhörer tönte ein freudiges Lachen. „Danke der Nachfrage Julchen. Ich kann nicht genug klagen, dass weißt du doch. Warte mal `nen Moment…“


Julia hörte wie Georg mit jemandem sprach. Kurz darauf war er wieder in der Leitung. „So, jetzt bin ich wieder da. Hab gerade ein paar neue Untersuchungsergebnisse auf den Tisch bekommen.“


Etwas, dass ich wissen müsste?“ fragte Juila.


Georg lachte. „Ein Umweltvergehen, ich glaube nicht, dass dich das interessiert. Übrigens hat man ein abgeschnittenes Bein gefunden. Gereon war eben hier. Er hatte einen Affenaufstand gemacht und mich auf links gedreht. Aber nun sag schon, was du auf dem Herzen hast?“


Du musst mir einen Gefallen tun, Georg. In Dünnwald gibt es ein kleines Hotel, nennt sich Petit-Colonia. Dort ist eine gute Freundin von mir abgestiegen und scheinbar geschehen dort ziemlich seltsame Dinge....“


Wieso seltsam? Was meinst du damit, ?“


Nun, meine Freundin Bernadette behauptet, sie habe den Besitzer tot aufgefunden, aber als ich nachgesehen habe, war sein Leichnam verschwunden. Und dann geht es um eine mysteriöse Nachricht, die ebenfalls verschwunden ist, dafür ist allerdings eine andere aufgetaucht.“


Bitte was? Bist du noch ganz gescheit? Ich mache mir langsam Sorgen um dich!“


Alles easy, Georg, das hört sich wild an, ich weiß, aber ich bin nicht plem plem in der Birne. Ich möchte dich ja auch nur bitten, dich dort einmal umzusehen. Fingerabdrücke, Fußspuren und so weiter. Du weißt schon, dass volle Programm. Vielleicht fällt dir etwas auf und bitte nimm deinen Arztkoffer mit, ich hoffe du verstehst mich?“


Na gut, mein Herzchen, du weißt doch, ich helfe dir gerne, auch wenn sich deine Geschichte ziemlich meschugge anhört, wenn du mich fragst.“


Tu mir einfach den Gefallen Georg. Und dann noch etwas. Wenn du vor Ort bist, dann lass dir von Bernadette die Grünfläche zeigen. Das Grundstück liegt nur ein kleines Stück die Straße runter, direkt neben der Kirche. Sie weiß Bescheid.


Du hast vielleicht Aufträge für mich…mit dir wird es auch niemals langweilig!“


Du hast einen gut bei mir, Georg.“


Also gut, ich tue dir den Gefallen.“


Du bist ein Schatz und mein Lieblingskollege, Georg!“


Ach hör schon auf, ich werde sonst noch ganz verlegen.“


Du doch nicht, Georg, also bis dann.“


Ich melde mich, Julia..“


Sie legte auf. Jetzt, wo sie die Dinge ins Rollen gebracht hatte, fühlte sie sich in ihrem Job so richtig angekommen. Nur noch schnell ins Archiv und mit Günter über die Akte Schubert sprechen, dann wollte sie Gereon Bericht erstatten. Der kam gerade zur Tür hinein. Ein Blick auf ihn reichte und Julias Hochstimmung sank in den Keller.


Dein Feierabend ist heute gestrichen, Überstunden sind angesagt! Wir haben ein Bein von Horst Schürmann unten in der Gerichtsmedizin liegen.




Frage: In diesem Kapitel tritt Gerichtsmediziner Georg Balzer in Erscheinung. Gefällt Euch der Name? Wie sieht er aus?


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