War es wirklich notwendig, dass Natascha Kampusch ihre Lebensgesch...

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Geisha

vor 7 Jahren

War es wirklich notwendig, dass Natascha Kampusch ihre Lebensgeschichte aufschreibt???

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Habe es nicht gelesen - soll aber gut und reflektiert sein; "Geschmäckle" hat es für mich trotzdem....

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

äh....... NOTWENDIG sind m.E die wenigsten Bücher .......

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ich bin fassungslos über einige der Kommentare, die hier abgegeben wurden. Man muss nicht viel Ahnung von Psychologie haben, um zu wissen, dass traumatisierte Menschen (und das ist Natascha Kampusch) unterschiedlich mit ihrem Trauma umgehen. Manche schweigen für den Rest ihres Lebens, manche sind erst Jahrzehnte später in der Lage, ihr Leid in Worte zu fassen (wie die dieses Jahr bekannt gewordenen Missbrauchsfälle gezeigt haben), und manche reden einfach drauf los, weil sie sonst durchdrehen würden. Genau das tut Natascha Kamphusch. Sie redet - im wahrsten Sinn des Wortes - um ihr Leben. Erst wenn sie immer und wieder das Erlittene verbal ausgekotzt hat (und dazu reichen selbst ein Dutzend Talkshows nicht aus) wird sie - vielleicht - in der Lage sein, ein normales Leben zu führen.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Wenn ein Mensch die Lust zu Schreiben verspürt ist es immer notwendig!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Da du damit auch mich meinst, möchte ich nochmal klarstellen, dass ich es furchtbar finde, was ihr passiert ist, und dass sie wohl ihr ganzes Leben lang kein "normales" Leben führen kann, weil diese Sache sie immer begleiten will. Und auch, dass sie darüber reden und/oder schreiben muss, kann ich nachvollziehen. Ich sagte lediglich (JETZT AUFPASSEN, AB HIER GEHTS LOS!!!), dass sie nicht ständig sagen kann, die Medien sollen sie in Ruhe lassen, um 2 Wochen später selber wieder den Medienrummel zu suchen und sich dann wieder zu beschweren, dass sie nicht in Ruhe gelassen wird. Sie musste nicht in 20 Talkshows gehen, sie hätte auch nur in 1 oder 2 gehen können und dann danach allen anderen absagen können. Genauso, wie sie (natürlich) ihre Geschichte aufschreiben konnte, aber es war doch zu erwarten, dass die Veröffentlichung einen erneuten Medienrummel geben wird. Es ist nur auffällig, dass sie immer darum bittet, in Ruhe gelassen zu werden, aber wenn sie dann in Ruhe gelassen wird, ist es ihr nicht recht und sie sucht die Medien wieder. Darum ging es mir. Ich habe NIEMALS abgetan, was sie durchgemacht hat.

Elke

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Seh das wie Chappy, ihr Handeln widerspricht ihren Aussagen. Und dadurch verliert sie in der Öffentlichkeit an Glaubwürdigkeit.
Niemand hier will ihren Leidensweg herabspielen, wir können uns vermutlich nicht annähernd vorstellen was sie durchgemacht hat.
Aber der Weg wie sie damit umgeht, wirkt irgendwie nicht "echt". Wenn es ihr wirklich dabei hilft, das Geschehene zu verarbeiten, ist es in Ordnung.
Aber ich habe immer das Gefühl, Natascha Kampusch hat zu viele "gutmeinde" Berater, die es eigentlich nur mit sich selbst gut meinen.
Und damit das "es sich von der Seele reden" für viele ein wichtiger Weg ist um traumatische Ereignisse zu verabeiten, gebe ich dir völlig recht.
Das man das allerdings in der Öffentlichkeit tun sollte bezweifle ich.
Mir tut Natascha Kampusch leid, wenn sie in ihrem privaten Umfeld niemanden hat, mit dem sie sprechen kann!!! (Auch hiermit will ich nichts unterstellen, aber irgendwie bekommt man diesen Eindruck)

Elke

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Die DASS-Fehler lassen sich leider nicht mehr korrigieren ;-)

schnecke

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Danke Frank!! Ich sehe das ganz genau so!! Es scheint halt N.K.'s Art und Weise zu sein, mit ihrem Trauma umzugehen. Es laut rauszuschreien ist immer noch besser als es in sich reinzufressen und irgendwann - Jahre später - durchzudrehen. Oder schlimmer........... Wer Natascha K. nicht mag oder ihre Geschichte nicht mehr hören kann, der braucht das Buch ja nicht lesen! Ich finde allein die Frage, ob ihr Buch nötig war oder nicht, schon ziemlich anmaßend. Das Argument Dieter Bohlen ist ja schon gefallen....Soll doch jeder das schreiben, was er will, und jeder das lesen, was er mag. Da muss man doch nicht nach Notwendigkeit fragen.....

schnecke

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

eins noch: Nachdem was ihr passiert ist, darf keiner von ihr ein 100%ig nachvollziehbares Verhalten erwarten.Sie wird wohl nach diesem Trauma einige psychische Besonderheiten haben, die sich (u.a.) in so einer Ambivalenz äußern wie: "Lass mich in Ruhe, aber wehe du tust es"

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