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Ranga_Yogeshwar

vor 6 Jahren

Liebe Leser, warum ist es so schwer ein perfektes Ei zu kochen? Was denken Sie? Um an der Diskussion teilzunehmen, können Sie hier einen eigenen Beitrag schreiben und nachlesen, was andere Leser zum Thema meinen. Ich freue mich auf Ihren Beitrag. Herzlichst, Ihr Ranga Yogeshwar

Autor: Ranga Yogeshwar
Buch: Rangas Welt

Jase_Mine

vor 6 Jahren

@Ranga_Yogeshwar

Die Eier sind ja relativ unterschiedlich und deswegen gibt es da wahrscheinlich Abweichungen. Allerdings gelingt es meinem Freund relativ gut das perfekte Ei hinzubekommen, immer ins kalte Wasser legen, damit auf den Herd, 8 Minuten lang aufkochen lassen und dann abschrecken = aussen hart und innen weich. Ich bekomme das nie hin, bin da allerdings mit der Zeit auch nicht so genau, wenn ich ehrlich bin! :-(

Autor: Ranga Yogeshwar
Buch: Rangas Welt

Sandra

vor 6 Jahren

Mir sind Eier bisher immer gelungen - vielleicht habe ich nur Glück? Ansonsten mmh, mal überlegen, wieso könnte es schwer sein, das perfekte Ei zu kochen? Das Eigelb sollte noch etwas flüssig sein, das Eiweiß fest. Da das Ei aber an unterschiedlichen Stellen einen unterschiedlichen Abstand zwischen Schale und Eigelb hat, dauert es auch unterschiedlich lange, bis die Wärme von dieser Stelle aus bis in die Mitte vordringt. So dauert es an verschiedenen Stellen im Ei unterschiedlich lange, bis sie fest werden. Man sollte das Ei auch anstechen, damit die Luft darin raus kann und die Wärme besser reingelangt. Das wäre meine persönliche Theorie, wieso es etwas kompliziert sein könnte. Aber wenn man das Anstechen nicht vergisst und vorsichtig mit dem Ei umgeht, dann klappt das schon.

M. Pulm

vor 6 Jahren

via eBook 'Ranga ...

Die Mischung macht's.
Ich versuche, die Vorteile des Eierkovhers zu nutzen und fülle immer nur 1-2 cm Wasser in den Topf. Deckel drauf und wenn das Wasser kocht, etwa 4 Minuten warten, fertig. Hauptargument für mich, die geringe Menge Wasser siedet wesentlich schneller. Etwa eine Minute vor Schluss den Herd abschalten. Dem Ei ist es egal und es spart ein wenig Energie.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 5 Jahren

via eBook 'Ranga ...

So kompliziert ist es eigentlich nicht mit dem Eierkochen, obwohl die Einflussfaktoren sehr interessant beschrieben sind. Zunächst mal gehören Eier nicht in den Kühlschrank!!! Die Kühlung verlängert nicht die Haltbarkeit sondern verkürzt sie, da durch die Kälte die Schutzhaut des Eis - die Kutikula - zerstört wird und dadurch das Ei schneller verdirbt. Aber Achtung, waren die Eier schon im Kühlschrank, müssen sie dort auch bis zum Verzehr bleiben, da die Kutikula bereits hinüber ist und Wärme dann um so schädlicher wäre. Haben Sie schon einmal Eier aus dem Kühlregal gekauft? Ich denke nicht. Dieser Unsinn mit der Eierkühlung kommt wahrscheinlich daher, dass die Kühlschrankhersteller immer solche Eierhalterungen mit einbauen. Diese sind höchstens für gekochte (und abgekühlte) Eier sinnvoll. Geht man also unter Voraussetzung der korrekten Lagerung der Eier aus, besteht nicht mehr das Abkühlproblem des Wassers, je nach Anzahl der der Eier.
Auch den Herd wechselt man nicht täglich, sodass man von seinem Herd auch immer eine konstante Leistung erwarten kann.
Wenn man nahezu immer die gleichen Eier kauft, braucht man sich auch nicht auf unterschiedliche Größen einstellen. Und wenn doch, ermittelt man die Referenzkochzeit einmalig für die verschieden großen Eier - auf die Sekunde genau kommt es hier nicht an. Ich habe das Glück, eigene Hühner zu haben und bekomme meine Eier frisch aus dem Stall bzw. wenige Tage alt. Je nach Wetter (Sonnenscheindauer) und Futterbedingungen (Würmer, Käfer, Gras zusätzlich zum normalen Körnerfutter, das den Mineralstoffgehalt der Eier übrigens nahezu verdoppelt im Vergleich zu reinem Körnerfutter, das die Hühner einer kommerziellen Farm bekommen) sind die Eier dabei verschieden groß. Die meisten Eier sind M- bis L-Größen, d.h. Eier mit dem Gewicht von ca. 55-70g. Ab und an sind auch mal Doppeldottereier dabei mit einem Gewicht von 85-99g. Trotzdem bekomme ich das perfekte "Weichei" mittlerweile nach Gefühl auch immer hin. Die Eier kommen ins kalte Wasser wegen Zeit- und Stromersparnis (Anstechen ist nicht notwendig, wenn mäßig erwärmt wird, d.h. nicht auf höchster Stufe) und bleiben bei meinem Herd 7,5 Minuten drin (M-Größe). Die L-Eier bleiben 30 Sekunden länger im Kochwasser. Danach wird abgeschreckt (um die Nachgarung bzw. - härtung zu verhindern und das Ei auf Esstemperatur zu bringen) und fertig ist das perfekte Ei. Das sind die Werte für meine Ausgangsbedingungen.
Die Lösung des Rätsels lautet also die Referenzzeit zur perfekten Garung zu ermitteln. Optimalerweise macht man das mit 3 gleichgroßen Eiern, z.B. mit L-Größe, die natürlich Zimmertemperatur haben. Das erste Ei entnimmt man z.B. Bei 7 Minuten, das 2. bei 7 Min. 30 Sek. Und das 3. bei 8 Minuten. Und schon kann ich anhand der Ei "Opfereier" mit hoher Wahrscheinlichkeit die für mich beste Garzeit für alle nachfolgenden Eier dieser Größe ableiten.

Viele Grüße, S. Knop

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