Was macht eine gute Privatbibliothek aus?

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curlysue

vor 6 Jahren

Was macht eine gute Privatbibliothek aus?

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Bücher, die dem Besitzer gefallen haben - und welche, die ihm nicht gefallen haben! Ich finde, dass man an einer Privatbibliothek die Leseentwicklung des Besitzers erkennen sollte.

Chrissie007

vor 6 Jahren

Ich finde auch, dass eine Privatbibliothek abwechselungsreich sein sollte.

hebersch

vor 6 Jahren

Hallo,
ich finde eine gute Mischung sinnvoll. Damit meine ich Bücher die mir gefallen (haben), die meiner Familie gefallen und ganz besonders die die mit wichtig sind (z.B. habe ich noch Bücher, die ich mit dem ersten Taschengeld und Ersparten gekauft habe). Ich mag auch Bücher die "gut aussehen", z.B. Kunstbände und Reiseführer, ein Lexikon (wichtig!), Atlanten (auch wichtig!) oder Reihen wie z.B. die Diogenes-Bücher die nicht nur lesenswert sind, sonden auch im Regal auffallen oder die Insel-Bücher usw. usw.
Ausserdem sollten alle Bücher griffbereit und schnell zu finden sein.
Sicher gibt es noch mehr, aber das sind die ersten Gedanken.
Viele Grüße

curlysue

vor 6 Jahren

@hebersch

Wundervolle Gedanken! Vielen Dank!

Sokrates

vor 6 Jahren

Ich habe da irgendwie eine ganz andere Meinung... Ich habe an die 900 Bücher zu Hause und wenn man mal umziehen sollte, werden Bücher oft zum Ballast und das Transportieren kostet Geld... Meine Meinung ist daher, dass man lieber nur das zu Hause stehen hat, was "einem ans Herz" gegangen ist. Also die wirkliche Lieblingsliteratur. Ich jedenfalls leihe mir Titel, die ich schwer einschätzen kann, lieber aus und kann sie dann wieder wegbringen. Auf diese Weise wird eine Bibliothek auch zum Abbild einer Persönlichkeit. Anderes, zu dem ich nach vielen Jahren keinen Zugang mehr habe, "sondere" ich wieder aus meiner Bücherei aus. Viele Bücher liest man in bestimmten Lebensabschnitten und hat auch nur in denen einen Zugang zum Inhalt. Ein bunter Misch-Masch mag sicher interessant sein für den Besucher, der sich vor den Bücherschränken des Gastgebers die Augen ausrenkt, aber über den Leser verrät der Schrank nur Unzusammenhängendes.

Luminchen

vor 6 Jahren

Ganz klar....erstmal der Platz...
Ich hätte gerne ein Privatbibliothek...aber mir fehlt leider der Platz! Ich muss mich daher in den meisten Fällen früher oder später wieder von meinen Schätzen trennen :-(

Büchereule

vor 6 Jahren

Bibliophile Ausgaben, ausgewählte Bücher, zu denen man selbst gefunden hat und die einen selbst widerspiegeln, eine durchdachte Sortierung und ein gemütlicher Lesesessel. :)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 6 Jahren

Hm schon heftig wie viele Bücher manche haben. Da bin ich mit meinen an die 200 Bücher doch noch ganz gut dabei. Also bei mir sind ein paar Bücher dabei die ich noch nicht gelesen hab, Jugendbücher, Romane, Fantasybücher und Kinderbücher wobei nicht alles in meinem großen Bücherregal steht (zum Beispiel die Kinderbücher nicht mehr). Natürlich ist Platz ein ganz wichtiger Punkt. Momentan habe ich den noch, aber mein Regal wird immer voller und voller. In meiner Bibliothek (Bücherregal) können ruhig Bücher sein die ich nicht gelesen hab oder weniger mag (hab bisher noch nie Bücher aussortiert, aber spiele mitlerweile schon mit dem Gedanken). Trotdem mag ich das Regal dennoch. Was auf jeden Fall sein muss ist eine Sortierung nach Genre und Aussehen und Bücher von einem Autoren sollten zusammen sein. Für mich muss eine gute Bibliothek (Bücherregal) überschaulich sein und gut sortiert. Ich liebe es einfach meine Bücher anzusehen.

ailsa

vor 6 Jahren

ich lege keinen wert auf privatbibliotheken, ich meine wozu gibt es städtische bibliotheken. in deutschland hat man ja sogar die möglichkeit aus fast jeder bibliothek des l a d e s bücher per fernleihe auszuleihen. oder tauschticket.de, find ich super. ohne jemanden angreifen zu wollen, aber mal ganz ehrlich, die meisten bücher, die man in seinem regal stehen hat, liest man kein zweites mal. und nur um sich damit schmücken zu können, finde ich die anschaffung unzähligen bücher albern (nein, vielleicht ist albern das falsche wort, wohl eher unnötig). und wenn man dann wirklich mal ein buch so gerne hat und es am liebsten tausend mal lesen möchte, sollte man es sich auch anschaffen und den besitz geniesen. Ich kann aber auch die buchliebhaber verstehen, die ihre büchersammlung lieben und ausleben, aber für mich persönlich ist das nichts.

ähm... ich glaube ich hab das thema der frage verfehlt ... sorry

für mich macht eine gute privatbibliothek die qualität aus, nicht die quantität =D

hana

vor 6 Jahren

Für mich besteht eine gute Privatbibliothek einfach aus Büchern, die den Besitzer gefallen haben und die er gerne liest. Es bringt doch nichts wenn jemand vielleicht Klassiker und anspruchsvolle Literatur sammlt, diese dann aber gar nicht liest oder nur sehr ungerne. Eine "Bibliothek" ist es für mich zwar erst ab einer großen Anzahl von Büchern, davor ist es eher eine private Büchersammlung, aber mir ist wichtig, dass die Bücher zum Besitzer passen. Das ist dann bei manchen eine riesengroße, chaotische Sammlung, bei anderen eine überschaubare, die nur aus den Lieblingswerken besteht oder eine aus Cora-Heftchen. Meine Sammlung ist nicht abwechslungsreich oder anspruchsvoll, aber sie entspricht meinem Geschmack und ich liebe (fast alle) meine Bücher. :)

LESE-ESEL

vor 6 Jahren

In (m)eine Privatbibliothek gehören zunächst alle Sachbücher zu Themen, die mich besonders interessieren, denn da will ich ja immer wieder mal hineinschauen, um etwas nachzuschlagen oder um mich daran zu erfreuen... Daneben stehen die belletristischen Sachen, von denen ich mich meist trennen kann ("Das Buch musst du lesen, nimm es mit!") - es sei denn, es sind persönliche Erinnerungen daran geknüpft (Kindheit, schöner Urlaub, gute Gespräche...) oder ich weiß, dass ich es unbedingt nocheinmal lesen möchte... Und dann gibt es noch die "angelesenen und ungelesenen Bücherkinder", die nicht weniger geliebt werden, denn hat Umberto Eco nicht Recht, wenn er sagt: "Der wirkliche Liebhaber von Büchern muß sie gar nicht alle gelesen haben. Wichtig ist, daß man weiß: Es gibt dieses oder jenes Buch und man hat es zur Verfügung - für die Zukunft."

Aniday

vor 6 Jahren

@ailsa

Finde ich einen schönen Gedanken! Ich gehöre zwar zu jenen, die ihre Büchersammlung lieben, sehr viele Bücher besitzen und sich schlecht trennen können, aber ich verstehe deine Gedanken und muss dir im Endeffekt zustimmen: Wichtig ist die Qualität, nicht die Quantität. Wirklich bedeutsam sind für mich dann doch nur die Bücher, mit denen ich irgendetwas verbinde oder die ich auf jeden Fall noch einmal lesen werde.

hebersch

vor 6 Jahren

@Sokrates

Ich finde dass sich das nicht widersprechen muss. Natürlich leihe ich viele Bücher aus (Platz- und -leider- Geldfrage) und ich kann mich gut von Büchern trennen, die mich nicht mehr ansprechen, aber es bleibt immer noch etwas übrig (worüber mein "Haushaltsvorstand" s. Platzgründe... auch schon mal meckert). Aber meine Bücher sind zunächst mal für mich da und nicht für Besucher. Viele Grüße

Jeami

vor 6 Jahren

@ailsa

Nicht Thema verfehtl! Nur von einer anderen Seite betrachtet. Den Gedanken find ich interessant!

samea

vor 6 Jahren

Ich liebe meine Bibliothek und wenn es nach mir ginge würde ich keines meiner Bücher jemals wieder hergeben. Da ich zu den Vielleser gehöre, geht das leider nicht. Ich habe schlicht und ergreifend zu wenig Platz. Wichtig ist für mich, eine klare Gliederung der Bibliothek.

Eine gute Privatbibliothek besteht meiner Meinung nach aus Sachbüchern und Belletristik. Bei den Sachbüchern gibt es solche, die der Besitzer beruflich braucht und solche die seine Hobbys widerspiegeln. Selbstverständlich gehört auch ein gutes Lexikon und Wörterbücher mit dazu. Die Belletristik spiegelt den derzeitigen und den vergangenen Lesegeschmack des Bibliotheksbesitzers wider. Ich selber gebe jedoch Bücher ab, die ich nicht mehr lesen werde, sofern sie keinen Erinnerungswert für mich haben.

Es gibt auch Bücher die nicht hinein gehören. Ich meinen Augen sind das solche, die der Besitzer (und oder seine Familie) nie lesen wird. Bücher, die ausschließlich zu Dekozwecken im Regal stehen.

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