Welche Perspektiven findet ihr bei einer Geschichte am besten und ...

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Welche Perspektiven findet ihr bei einer Geschichte am besten und welche Charaktereigenschaften/merkmale bevorzugt ihr bei den Hauptpersonen?

Blondchen90

vor 7 Jahren

Ich finde es am besten,wenn in der Ich-Perspektive geschrieben wird,allerdings finde ich auch die auktoriale gut.Es kommt drauf an,worauf die Geschichte mehr ausgerichtet ist. Außerdem mag ich es,wenn Hauptpersonen eher Außenseiter sind.Und er Mut sich eher entwickelt bzw. die Person sich an sich entwickelt innerhalb des Buches/der Geschichte.

StellaCometa

vor 7 Jahren

Es kommt ganz auf die Geschichte an, eine Story mit witzigem Inhalt mag ich gerne in der Ich-Perspektive. Geschichten, die vielseitig sind, viel Handlung haben, bevorzuge ich eher in der Erzähl-Perspektive, der "Allwissende Erzähler" eben. Damit die Geschichte auch von allen Seiten beleuchtet werden kann und beim Leser keine Fragen offen bleiben (so nach dem Motto: Was ist passiert, während der Ich-Erzähler nicht hingeguckt hat).
Auch was die Charaktereigenschaften betrifft, kommt es drauf an ... so allgemein lässt es sich wirklich schwer beantworten. Jedenfalls sollten die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar sein.

Splitterherz

vor 7 Jahren

Ich mag immer zurückhaltende Hauptpersonen lieber, als die, welche immer direkt mit der Tür ins Haus fallen und auch sonst immer direkt sagen was sie denken. Ich glaube, dass hängt viel damit zusammen, dass ich mich einfach wohler fühle, wenn die Hauptperson mit ähnlich ist, dann lasse ich mich viel besser auf das Buch ein, als wenn ich eine Person nicht verstehen kann und mich mit ihrem Handeln unwohl fühle.... Die Frage mit der Perspektive, ist dann auch beantwortet, in der Ich-Erzählung, fühle ich mich wohler..

rumble-bee

vor 7 Jahren

So ganz allgemein kann ich das gar nicht beantworten.
ich würde es mal so formulieren: wenn es dem Autor gelingt, mich durch seinen Stil davon zu überzeugen, dass genau DIESE Perspektive diejenige sein musste, in der er seine Geschichte erzählt, dann ist es ein gutes Buch.
Eine bestimmte Erzählhaltung sollte also nicht nur deswegen gewählt sein, weil es sich am leichtesten darin schreiben lässt, oder weil sie bei Lesern besonders beliebt ist.
Nein, zuallererst sollte die Perspektive FÜR DEN AUTOR stimmig sein. Denn das schlägt sich dann im Schreiben nieder, und der Leser wird allemal mehr gefesselt von einem Buch, das aus dem Bauch heraus und nicht aus dem Kopf geschrieben wurde.
Nur noch zwei Beispiele.
ein sehr berühmtes Beispiel für die Ich -Perspektive ist "Der Fremde" von Camus. Ein ebenso berühmtes Beispiel für einen allwissenden Erzähler, der sich nicht in die Karten gucken lässt, ist "Schlafes Bruder" von robert Schneider. Ein Tausch der Perspektiven wäre völlig undenkbar!!

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Die Charaktereigenschaften einer literarischen Figur sind doch in erster Linie völlig wurscht. Viel wichtiger ist doch, dass die Figur glaubhaft erscheint. Wer Bücher liest hat in den meisten Fällen reges Interesse an Menschen. Egal ob Akademiker, Säufer oder Mittelständler. Wenn die Figur Bestandteil einer interessanten Geschichte ist, kann sie so widerlich und unsympathisch sein wir nur irgendmöglich.

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