Wenn das Gedächtnis stolpert * Im Griff der Demenz

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Marlis-Oberbeil

vor 3 Jahren

Esther Melchior, fast 60 Jahre alt, wird mit der Diagnose Morbus Alzheimer konfrontiert. Sie beschließt für einige Tage zu verreisen, um in Ruhe recherchieren zu können. Dabei wird sie von einem ständigen Wechsel der Gefühle begleitet. Esther hat Angst, zweifelt, ist verzagt, fühlt sich schutzlos und ist gleichzeitig auf der Suche nach dem unbeschwerten Alltag. Aber sie stellt sich ihrem Schmerz und ihrer Trauer und gewinnt wichtige Einsichten über ihre Krankheit, über Patientenverfügungen und Pflegeeinrichtrungen.
In Rückblenden kehren Erlebnisse aus Kindheit, Jugendzeit und Erwachsenendasein wieder. Hin und wieder verweilt Esther dann in dem früheren Gestern. Meist aber heftet sie ihren Blick auf das Jetzt und tastet sich von dort aus bang, aber beharrlich in ihre prognostizierte Zukunft vor.
Jedes Kapitel des Buches wird durch einen poetischen Text abgerundet, der der thematischen Schwere eine gewisse Leichtigkeit schenkt.

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