Wie geht man als Autor mit negativer Kritik um?

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Daniliesing

vor 7 Jahren

Plauderecke

Schaut euch unter dem Link (Achtung: Englisch) mal die Kommentare der Autorin zu einer Rezension an - das finde ich echt mal krass: http://booksandpals.blogspot.com/2011/03/greek-seaman-jacqueline-howett.html

kubine

vor 7 Jahren

Plauderecke

Das habe ich auch gelesen. Schon krass, den Rezensenten sooo runterzumachen. Laut eigenen Aussagen hatte sie ja bis dahin nur 4 und 5 Sterne Bewertungen. Tja und jetzt sieht das ganze anders aus. Den Ast hat sie sich selbst abgesägt. Und ihr englisch strotzt wirklich so vor Fehlern.*kopfschüttel*

Paperthin

vor 7 Jahren

Plauderecke

Uff. Natürlich ist es nachzuvollziehen, dass eine negative Rezension dem Autor nicht unbedingt gefällt, aber das ist eben das Risiko in dem Job. Was sie da schreibt, finde ich absolut unprofessionell und wirklich peinlich. Wer soll die denn jetzt noch ernst nehmen? Ich finde es auch etwas seltsam, dass sie schreibt, man habe sie um Erlaubnis zu bitten, wenn man etwas über ihr Buch postet. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie sie reagiert hätte, wenn das Buch bereits im Vorfeld schlecht bei den Lesern angekommen wäre. Sowas geht gar nicht.

Daniliesing

vor 7 Jahren

Plauderecke
@kubine

Ist vielleicht eine fiese Unterstellung, aber ich frage mich dann bei sowas auch, ob die 4-5-Sterne Bewertungen vielleicht Fakes waren. Wenn sie schon in den Kommentaren kein richtiges Englisch beherrscht, wie sollte es dann im Buch - ohne Lektorat - anders sein. Da ist es für mich schwer vorstellbar, dass das überhaupt jemand positiv bewertet haben soll. Zumal mir Fehleranhäufigen in Büchern extrem auf die Nerven gehen.

kubine

vor 7 Jahren

Plauderecke
@Daniliesing

Naja, ich habe mir die positiven Bewertungen und die entsprechenden Kommentare mal angeschaut. Da scheinen Verwandte und Freunde versucht haben zu pushen. Vielleicht hat die Dame auch selbst ein oder zwei Fake-Profile und sich selbst bewertet. Die Kommentare und negativen Rezensionen auf Amazon.com sind sehr lesenswert. Dort wird auch aus dem Buch zitiert - zumindest Aufmerksamkeit hat sie erreicht, weltweit. ;-) Gäbe sicher auch guten Stoff für ein Buch. *gg*

verena83

vor 7 Jahren

Plauderecke

oh ja... ich hab mir das gestern auch schon angeguckt... und die grammatikalischen fehler sind ja sogar mir aufgefallen, obwohl englisch ja nicht meine muttersprache ist. und ja... die rezensionen auf amazon.com sprechen ja wirklich für sich ;)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Plauderecke

Hier gibt es auch noch ein schönes Beispiel, wie ein Autor mit Kritik umgeht:
http://networkedblogs.com/ekGh5

abuelita

vor 7 Jahren

Plauderecke

tja, so ist das manchmal.....mir fiel so etwas schon öfters auf, übrigens auch hier bei Lovely books. Ich will ja niemanden was unterstellen, aber jemand, der nur grad DIESES eine Buch im Regal hat (und sonst dann auch später über Wochen nichts anderes, sich auch sonst nirgendwo beteiligt) und bissig und giftig auf eine -negative-Rezension reagiert, das ist in meinen Augen entweder der /die Autorin selber (unter einem Nickname eben) oder aber gute Bekannte....lustig finde ich das immer, wenn es dann heisst, dass man halt geistig "nicht fitgenug " ist um das Buch zu verstehen...:-)
Bei amazon gab es da auch eine bestimmte, die auf jede negative Kritik zu zwei Büchern - und das waren viele Kritiken - in dieser Art postete.
Irgndwo ein Armutszeugnis, finde ich.......

Daniliesing

vor 7 Jahren

Plauderecke
@abuelita

Jetzt würde mich ja schon interessieren, wer das ist. Ich bekomme sowas immer nicht mit. Ein Armutszeugnis ist es allerdings, denn klar möchte man als Autor, dass das Buch von möglichst vielen Leuten gemocht wird. Aber alle Menschen sind ja eben verschieden und so kann man doch einfach nicht erwarten, dass es jedem gefällt.

Nin

vor 7 Jahren

Plauderecke

Ich habs auch durchgelesen und ich fand es ein bisschen zu kindisch. Es ist doch klar dass man nicht von allen Lesern gemocht wird, und dass dem einem etwas besser gefällt und dem anderen halt was anderes. Selbst Autoren, die Millionen mit ihren Büchern verdient haben, haben in ihrem Leben sicherlich schon die ein oder andere negative Kritik bekommen. Man darf sich doch nicht persönlich angegriffen fühlen wegen so etwas.

Kai Meyer

vor 7 Jahren

Plauderecke

Es gibt nicht den "einen wahren" Umgang mit Kritik. Negative Rezensionen beschäftigen mich persönlich meist mehr als positive. Positiv sieht man das eigene Buch ja meist selbst, man erhält also vor allem eine Bestätigung (wobei die Gründe sich durchaus unterscheiden können und die Rezension dadurch wieder spannend werden kann).
Negative Kritik ärgert mich dann, wenn ich merke, dass der Rezensent das Buch schlecht finden WOLLTE. Das gibt es durchaus, fällt aber meist schnell auf (typisch dafür ist dreizeiliges "Autorenprügeln" bei Amazon) - oft wird dabei gegen einen positiven Trend angeschrieben, um sich so in eine Sonderrolle unter den Rezensenten zu manövrieren, nach dem Motto: "Ihr Deppen lasst euch vom Hype einfangen, nur ICH erkenne, wie blöd das Buch wirklich ist."
Dann gibt es negative Kritiken, die verraten, dass mit falschem Bewertungsmaßstab an das Buch herangegangen wurde. (Beispiel: Ein Liebesroman, der für Frauen geschrieben wurde, wird von einem Mann verrissen, weil es um eine Liebesgeschichte aus Sicht einer Frau geht.) Über solche Kritiken kann ich hinweglesen, sie berühren mich kein bisschen.
Und es gibt solche, die vielleicht einfach in dem einen oder anderen Punkt recht haben und einen Autor zum Nachdenken bringen können. Habe ich die eine Figur vernachlässigt? Verhält sich eine andere vorne im Buch anders als hinten? Und so weiter, dafür gibt es unzählige Beispiele.
Fazit: Wenn ich das Gefühl habe, aus einer negativen Kritik etwas mitnehmen, bestenfalls lernen zu können, kann ich mich - vielleicht ein wenig missmutig - damit anfreunden.

abuelita

vor 7 Jahren

Plauderecke

Daniliesing schreibt:
Jetzt würde mich ja schon interessieren, wer das ist. Ich bekomme sowas immer nicht mit. Ein Armutszeugnis ist es allerdings, denn klar möchte man als Autor, dass das Buch von möglichst vielen Leuten gemocht wird. Aber alle Menschen sind ja eben verschieden und so kann man doch einfach nicht erwarten, dass es jedem gefällt.

sorry, nach dem urlaub ist bei mir meist Stress hoch drei. ich schreib Dir das am W-ende in einer Pn, okay?

Nyansha

vor 1 Jahr

Plauderecke

Erlebt man leider immer wieder als Leser, es gibt Autoren, die einfach nicht in der Lage sind, konstruktive Kritik anzunehmen. Sie nehmen diese als Angriff auf und suchen verzweifelt nach Gründen, warum der Leser zu begriffsstutzig ist, um zu erkennen, wie toll ihr Buch doch eigentlich ist.
Ich finde, als guter Autor sollte man gerade die konstruktive Kritik zu schätzen wissen. Denn durch diese kann man an seinem eigenen Stil feilen und die Schwächen erkennen, die sich vielleicht sonst auch auf das nächste Werk übertragen würden. Wenn möglich sollte man auch eventuell Nachfragen stellen, um besser zu verstehen, was gemeint war. Vor allem sollte man aber in der Lage sein, zwischen der eigenen Person und dem Werk zu unterscheiden. Negative Kritik bedeutet keinen böswilligen Angriff, sondern im Grunde eine Chance, sich zu verbessern und blinde Flecken in der eigenen Wahrnehmung auszugleichen.
Beliebt ist bei Autoren ja inzwischen auch, Bücher einer Reihe zu verlosen (Band 2,3,4 usw.), darauf hinzuweisen, dass man die ersten Teile nicht gelesen haben muss und dann bei Kritik zu argumentieren, indem man deutlich macht, dass der Leser ja gar nichts versteht, weil er die ersten Teile nicht kennt. Ehrlichkeit auf beiden Seiten sollte genauso vorhanden sein wie Kritikfähigkeit und Einsicht. Ich als Leserin freue mich immer sehr, wenn der Autor Kritik annimmt und sogar froh über diese ist. Sich über ehrliche Worte und eine begründete, negative Bewertung zu ärgern, finde ich recht unreif.

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