Wie schaffen die Autoren ein wirklich guten Roman zu vollbringen ?...

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lola-sephy

vor 7 Jahren

Wie schaffen die Autoren ein wirklich guten Roman zu vollbringen ?
Ich mein dauert das nicht Jahre ?
Außerdem wer entscheidet was auf dem Cover zu sehen ist ?

Autoren: Andreas Steinhöfel,... und 1 weiterer Autor
Bücher: Ausgelöscht,... und 1 weiteres Buch

laurana

vor 7 Jahren

also wie schnell ein autor ein buch schreibt... manche produzieren ja so schnell, dass einem ganz schwindelig wird. die verlage sind in der regel allerdings auch hinterher, dass die bücher schnell fertig werden- denn das ist ja schliesslich alles geld, das verdient werden kann.
und die cover- das entscheiden die verlage fast im alleingang, die autoren haben da wenig bis gar keinen einfluss drauf. das erklärt so einiges, finde ich :-)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Kommt drauf an ... freie Autoren haben es da auch leichter, weil sie einfach alles entscheiden können anstatt an einen Verlag gebunden zu sein.

~ ja, Cody McFadyen macht echt super spannende Bücer :)

lola-sephy

vor 7 Jahren

@laurana

Danke für diese super Antwort :D

lola-sephy

vor 7 Jahren

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

1.) Für einen guten Roman braucht man eine Idee, die zündet, und eine Geschichte, die sich über 200, 300 Seiten trägt (Sonst wird's schnell langweilig).
2.) Es kann Jahre dauern. (Vor allem, wenn man an jeder Formulierung herumpoliert, als hinge das Überleben der Blauwale davon ab).
3.) Verlage arbeiten mit Grafikern zusammen. Diese werden beauftragt, Coverentwürfe zu erstellen. Natürlich bekommt der Autor die Entwürfe zu Gesicht und gibt seine Meinung ab. Die Entscheidung liegt aber beim Verlag.

Autor: Frank Jöricke
Buch: Mein liebestoller Onkel, mein kleinkrimineller Vetter und der Rest der Baggage

lola-sephy

vor 7 Jahren

@Ein LovelyBooks-Nutzer

Danke für diese Informationen.

dramelia

vor 7 Jahren

@laurana

Ja, das erklärt teilweise sogar echt viel. Vor allem, wenn Cover und Inhalt des Buches sich komplett widersprechen... :)

anni_b

vor 7 Jahren

Aus Autorinnensicht kann ich dazu sagen: Ja, ein gutes Buch braucht seine Zeit. Ich plane sehr viel im voraus, so dass der reine Schreibprozess 3-6 Monate dauert - Rohfassung. Danach folgen noch die Bearbeitungen, Testleser und Lektorat.
Und: Verlage haben eine gewisse Vorlaufzeit - vom Vertragsabschluss mit dem Autor bis zur Veröffentlichung können gut 1-2 Jahre vergehen.
Und: In meinem Fall habe ich die Coverfotos für meine Tee-Krimis gemacht. Diese wurden dann ganz normal von der Grafik des Verlages zu Covers gestaltet.

LG!
Anni

Autor: Anni Bürkl
Bücher: Ausgetanzt,... und 1 weiteres Buch

Dirk-Radtke

vor 7 Jahren

via Dirk Radtke

Hallo Lola-Sephy!
Ich plane pro Roman ein Jahr Arbeitszeit ein. Damit meine ich dann auch durchschnittlich 3 Arbeitsstunden pro Tag, den gesamten Zeitraum über.
Wie Anni, durfte ich an der Covergestaltung teilhaben, indem auch ich die Fotos lieferte, welche der Verlag dann zu einem Cover verarbeitet hat. Dazu wurden mir immer wieder Entwürfe zugesandt, zu denen ich Veränderungsvorschläge machen durfte. Alles in allem eine gute und kreative Zusammenarbeit!
LG
Dirk

Autor: Dirk Radtke
Buch: Vergeltungsschlag, m. Audio-CD

simonfun

vor 7 Jahren

Hallo, ich hatte das Glück, vor ein paar Jahren Jason Dark (Autor von John Sinclair) kennen lernen zu dürfen und habe ihm die gleiche Frage gestellt. Er meinte, dass er für ein Romanheft über 63 Seiten etwa eine Woche braucht und immer (!) etwa zehn Bände im voraus sein muss (Verlagsvorgabe). Ungefähr in der gleichen Zeit habe ich einen Western-Autor kennengelernt, der inzwischen 6 Taschenbücher geschrieben hat. Er braucht für ein Taschenbuch mit etwa 170 Seiten 3 Monate. Nun, beide sind sogenannte Trivialliteratur-Autoren. Der eine Profi, der andere Hobby. Was ich damit sagen will ist, dass das Talent des Autors entscheidend ist. Er denkt die Geschichte Rückwärts und schreibt sie vorwärts. Dazu ist eine Menge Talent erforderlich und ich bewundere jede Person, die sich an ein Buch/Roman heranwagt. Ein Jahr, wie Dirk Radke schreibt, ist für einen guten Roman plausibel und bestimmt das passende Zeitfenster. Und genau daran scheitern viele Nachwuchsautoren: dem Zeitfenster. Gruß

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