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DichterFreude

vor 2 Jahren

Wunden des Daseins

Zwischen Geburt und Tod liegen die Wunden des Daseins.

Die Wunden des Daseins sind Wunden des Lebens, das man auszuhalten hat.

Es geschieht immer, aber man wartet auf das Ende … sinnlos.

Wir warten auf Godot,[1] lange, zwanghaft, sinnlos auf das Ende.

Das wir keine Chance haben ein für uns bestimmtes Leben zu ändern.

Wir sind nicht determiniert, wir haben einen freien Willen und können uns entscheiden, aber nicht letztendlich. Viele Lottogewinner oder Stars stehen zum Schluss mit nichts, vor verschlossener Tür. (Kafka, Prozess: Diese Tür war nur für Dich bestimmt).

 

Bei der Geburt sind die Wunden und das Ende schicksalhaft. Das Leben des Menschen ist von den Wunden zum Ende festgelegt. Je mehr wir es beeinflussen, desto sicherer ist das Ende. Wer Millionen gewinnt, stirbt doch am Ende als Bettler, wenn es seine Bestimmung ist.

Dazwischen haben wir freien Willen. Der Mathematiker Thomas Hobbes leugnete den freien Willen, weil er den Lauf der Welt für festgelegt hielt. Je mehr das naturwissenschaftliche Denken dominierte, desto enger wurde es für den freien Willen.

 

Manche bezweifeln das, stimmen doch zu, wenn die Wissenschaft behauptet, schon der richtige Vorname führt zum späteren Erfolg.

Die Umstände des Lebens nehmen sie mit. Selbst entscheiden sie nichts. Wir sind nur das Resultat der Vergangenheit.

Autoren: Manfred H. Freude,... und 1 weiterer Autor
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