immer öfter lese ich, dass das äußere Erscheinungsbild eines Buche...

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silbereule

vor 7 Jahren

immer öfter lese ich, dass das äußere Erscheinungsbild eines Buches zur Kaufentscheidung beiträgt - wie ist das bei Euch? Lasst Ihr Euch auch vom Schein beeinflussen? nun kann ich gut verstehen, wenn man Freude an schönen Covern hat, manche Bücher sind äußerlich ja reine Kunstwerke, aber was nützt das alles, wenn der Inhalt dürftig und dünn ist?
Mir geht es gerade mit dem ach so hochgelobten *Rubinrot* so, welches ich mir deshalb angeschafft habe, weil ich Zeitreisefan bin - ein tolles Cover, aber bisher eine dünne Story. Aber vielleicht kommt die Begeisterung ja noch, ich bin ja erst auf Seite 150.

Phey

vor 7 Jahren

Ja, ich gestehe, ich bin anfällig für Cover! ICh mag einfach schöne Bilder und die Stimmungen, die sie erzeugen. Was aber nciht heißt, dass ich mir ein Buch nur aufgrund des Covers kaufe. Wenn mir der Klappentext bzw. kurzes Querlesen nicht zusagt kann das Cover noch so toll sein, dann bleibt´s im Laden!
Es gibt ja auch den schönen Spruch "man soll ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen"-gerne auch mal auf Menschen übertragen...stimmt eindeutig! Nur, bei Menschen wie bei Büchern ist´s halt so, dass man zunächst einmal den Einband/das Äußere sieht, den Charakter kann man halt erst kennenlernen wenn man sich länger mit dem Buch/Menschen beschäftigt hat...

Nin

vor 7 Jahren

Ich glaube ein schönes Cover verleit einem zum Lesen des Klapptextes, und beides zusammen zum Kauf.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ein gutes Cover macht ein Buch in der Buchhandlung interessant, an Büchern, die uninteressant aussehen, lauf ich vorbei. Aber ob ichs dann kaufe, entscheide ich, wenn ich reingeschaut habe oder Kritiken dazu gelesen habe, also kann das Cover höchstens die Aufmerksamkeit wecken, aber nicht kaufentscheidend sein.

Sternenwanderer-01

vor 7 Jahren

Da stimme ich Phey zu. Bei mir zählt der erste Eindruck, also Cover, dann Inhalt. Darum kaufe ich auch meist nach Cover. Obwohl ich natürlich schon auch den Klappentext lese. Aber ich lasse mich zum Beispiel nicht von anderen anstecken. Ich kaufe mir nur Bücher die ich auch wirklich lesen möchte, egal ob hochgelobt oder niederschmetternd bewertet.

dramelia

vor 7 Jahren

Nein, das Cover spielt für eigentlich keine Rolle. Meistens zieht mich der Titel an, dann les ich den Klappentext und dann entscheide ich, ob ich es kaufe oder nicht. Es ist sehr höchst selten, wenn ich ein Buch wegen des Covers kaufen werde, oder wenn das Cover ein Faktor ist (die Chance läuft aber gegen 0%). Wenn das Cover sehr auffällig ist, dann guck ich schon eher hin, aber es ist für mich kein Kauffaktor. Mir kommt es auf den Inhalt an. Ich habe einige Bücher im Regal stehen/liegen, deren Cover ist überhaupt nicht mag, aber das Buch trotzdem zu meinen Lieblingen gehört. Das Cover ist mir soweit vollkommen egal... ich bin sogar so gemein, dass ich bei Hardcovern den Umschlag abmache und in eine Schublade packe, egal, wie schön das Cover ist. Dann kommen die Bücher so ins Regal :)

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Bei mir kommt es auf das Genre an. Bei Frauenromanen ist es mir mittlerweile egal, wie das Cover aussieht, weil beinahe auf jedem 2.-3. Cover eine Frau mit Einkaufstaschen oder einem Frosch abgebildet ist. Das stumpft mit der Zeit gewaltig ab, von daher achte ich da vielmehr auf Rezensionen und dem Klappentext.

Bei Fantasy und Jugendbüchern sieht die Sache schon anders aus. Da achte ich schon drauf, was da alles abgebildet ist, weil sich das meiste in den Geschichten widerspiegelt.
Vor allem die vielen kleinen Details sind da ausschlaggebend. Bestes Beispiel ist hier die "Chroniken der Weltensucher" von Thomas Thiemeyer.

Bzgl. Rubinrot: So sehr ich Frau Giers Bücher auch mag, aber die Edelstein-Trilogie ist tatsächlich ein wenig überbewertet.

Autor: Thomas Thiemeyer
Bücher: Chroniken der Weltensucher - Der Palast des Poseidon,... und 1 weiteres Buch

Rheinzwitter

vor 7 Jahren

Nein. Als Blickfang wird vielleicht das Interesse geweckt, aber letztlich entscheiden der Klappentext und die ersten angelesenen Seiten.

silbereule

vor 7 Jahren

danke für Eure Antworten und es freut mich, dass die meisten sich (noch) nicht vom Äusseren beinflussen lassen.
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Mich beschäftigt dabei, dass es inzwischen ja wohl eine eigene Branche für die Gestaltung von Büchern geben muss, in der Marktforschung usw. betrieben wird, die sich damit befasst, was Leute anregt, zu Büchern zu greifen und wohl dem Autor, der es sich leisten kann, die Gestaltung seines Buches einer professionellen Werbeagentur zu überlassen. Denn heute reicht es nicht mehr, einfach ein Buch zu drucken wie früher - in Leinen mit goldfarbener Schrift - das würde keiner mehr anschauen (oder doch?) - da ist es wie bei allen anderen Produkten, die beworben werden: die Verkaufsstrategie zielt im wahrsten Sinne des Wortes aufs Auge des potentiellen Kunden, der zu dem greift, was ihm optisch gefällt. Ganze Konzerne leben mittlerweile davon, ansprechende Verpackungen für Kosmetika, Nahrungsmittel und sonstwas zu entwerfen, auch wenn die oft überflüssig sind und meistens nach Ka

silbereule

vor 7 Jahren

@silbereule

Ganze Konzerne leben mittlerweile davon, ansprechende Verpackungen für Kosmetika, Nahrungsmittel und sonstwas zu entwerfen, auch wenn die oft überflüssig sind und meistens nach Kauf gleich im Müll landen.
Auch wenn bei Büchern die Verpackung nicht im Müll landet - das Prinzip ist das Gleiche: ein bisschen Glitzer hier, eine integrierte Wölbung da, interessante Motive aus Kunst und Fotografie kombiniert mit edlen Materialien, die den Fingerkuppen schmeicheln und schon fahren die Leute drauf ab.
Wie gesagt, ich habe nichts dagegen, wenn ein gutes Buch auch eine würdige Verpackung erhält, aber der Trend geht doch eindeutig dahin, dem Äusseren mehr Gewicht zu verleihen als dem Inhalt. Irgendwie mag ich das nicht.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Ich muss gestehen, ich bin ein Coverkäufer. Bücher, die kein schönes Cover haben, haben so gut wie keine Chance, einen Weg in mein Regal zu finden. Außer es sind nicht-private Bücher/ keine Unterhaltungsliteratur, aber die kommen dann auch nicht zu den "Schönen".
Eigentlich eine ziemliche blöde Angewohnheit, weil mir dann manch gute Geschichte entgeht. Andererseits habe ich so nur die Bücher in meinem Regal, die ich unbedingt haben möchte. Tolles Cover und toller Inhalt. Spart Geld, wenn man wählerisch ist.

silbereule

vor 7 Jahren

naja, das Kaufen nach Aussehen bei Büchern ist nicht so ganz neu - nach dem Krieg haben die sogenannten *Neureichen* sich meterweise Goethe und ähnliches mit attraktiven Buchrücken in die Regale gestellt, um zu protzen - gelesen hat die Bücher keiner, höchstens die aus der Art geschlagene Tochter.....

MerlinundPaula

vor 7 Jahren

Wenn man im Buchladen stöbert, fällt einem ja zuerst das Cover auf, man kann ja nicht bei allen Büchern den Klappentext zu lesen. Aber es ist für mich nicht kaufentscheidend. Es kann nur das erste Interesse wecken und dann entscheide ich mich aufgrund der Inhaltsangabe, ob ich es kaufe oder nicht, aber ich habe noch kein Buch nur wegen des Covers gekauft.

silbereule

vor 7 Jahren

Ich stöbere eher selten in Buchläden, sondern betrete sie nur, wenn ich ein bestimmtes Buch suche, welches ich nicht bei Ebay, Booklooker & Co finde, bzw, wenn ich es unbedingt haben wil und auf den genannten Plattformen entweder keine Angebote oder nur teure finde - dann ist es für mich effektiver, das Buch neu zu kaufen, bevor ich mich dem Stress des Bietens und des ständig überboten werdens aussetze.
Dabei habe ich nicht selten erlebt, dass die Bücher nur wenig unter dem NP ersteigert werden und wenn mann dann noch die VSK dazu rechnet, kommt oft eine Summe heraus, die das Bieten nicht rechtfertigt und ein Gang in den Buchladen wesentlich entspannter ist - da kann ich das Buch sofort mitnehmen und noch am selben Tag lesen

JuliaO

vor 7 Jahren

Naja - wenn mich ein Buch vom Thema her anspricht, ist es mir völlig egal wie es aussieht - nur mal ehrlich - wie groß ist die Chance dass du dir im Buchladen ein Buch ansieht, dass dich optisch gar nicht anspricht, im Vergleich zu einem Buch dass genau passt ;)

bogi

vor 7 Jahren

Das Cover ist bei mir allenfalls das Tüpfelchen auf dem i. Ich entscheide mich für ein Buch, weil mich der Autor interessiert oder das Thema. Ab und an weil es gut besprochen wurde, weil es hier auf LB überwiegend positiv bewertet wurde. Allenfalls wenn ich völlig neutral im Buchladen stöbere kann es passieren, dass mich ein Cover anspricht und ich dann aufgrund des Klappentextes die Entscheidung für ein Buch treffe. Also, schön wenn das Cover schön ist aber die Entscheidung für oder gegen beeinflusst es überhaupt nicht.

Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 7 Jahren

Bei mir ist es möglicherweise eher so, dass mich einige Cover abschrecken und dazu führen, dass ich das Buch gar nicht in die Hand nehme. Insbesondere dann, wenn die Cover schon auf ein bestimmtes Genre verweisen und damit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen, welches mich nicht interessiert bzw. zu welcher ich mich nicht zähle.

Rock-n-Roll

vor 7 Jahren

Mir ist der Inhalt das wichtigeste. Ich kaufe nur noch ebooks, so gesehen, spielt das Cover gar keine Rolle.
Was ich nicht so gerne mag sind diese total eindeutigen Cover, bei denen weiss man direkt man hat es mit einem Thriller überlster Sorte zu tun. Das lasse ich ganz die Finger von.

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