Tikwa heißt Hoffnung

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Inhaltsangabe zu „Tikwa heißt Hoffnung“ von

Die bitter-süße Beschreibung einer Liebe im Kibbuz zu Zeiten des Krieges.

— Katharina_Rambeaud
Katharina_Rambeaud

Fesselnd und ergreifend!

— DagmarTollwerth
DagmarTollwerth

eine sehr interessante Geschichte über ein deutsch-israelisches Paar

— Petra54
Petra54
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  • Eine Liebesgeschichte in Israel zur Zeit des Libanonkrieges

    Tikwa heißt Hoffnung
    Katharina_Rambeaud

    Katharina_Rambeaud

    10. June 2017 um 09:46

    Ilse Campbells Roman entführt den Leser in eine exotische, fremde Welt, die sich vor dessen innerem Auge entfaltet und innerhalb kürzester Zeit zu einem vertrauten Ort wird, so, als wäre man selbst in Israel, wandere durch die Plantagen des Kibbuz oder durch die hektischen Straßen von Tel Aviv. Ihre Sprache ist eindringlich und sanft, ihre Erzählweise von einer liebevollen Ironie, die einem die Protagonisten ans Herz wachsen lässt, ohne sie zu verkitschen. Es ist die Geschichte einer großen Liebe, eines verheerenden Krieges und vom Erwachsenwerden mit all seinen Konsequenzen. Ein bittersüßer Roman über ein faszinierendes Land. Lesenswert!

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  • Tikwa heißt Hoffnung

    Tikwa heißt Hoffnung
    DagmarTollwerth

    DagmarTollwerth

    16. December 2016 um 09:49

    „Tikwa heißt Hoffnung“  ist eine romantische Geschichte während des Libanonkrieges der achtziger Jahre. Die Autorin erzählt in einem ruhigen Ton und auf einem schönen sprachlichen Niveau von Susanne, die nach ihrem Abitur Ende der siebziger Jahre ein Praktikum in einem israelitischen Kibbuz macht und sich dort in Schalom verliebt. Der Leser darf die Protagonistin Susanne beim Lesen dieser Seiten auf einen ungewöhnlichen Werdegang begleiten.  Hierbei stellt sich der Leser unweigerlich die Frage, ob eine Aussicht auf eine gemeinsame Zukunft besteht. Doch das Aufeinandertreffen beider Protagonisten mündet in eine leidenschaftliche, bedingungslose Liebe in tiefer Verbundenheit. Die Handlung enthält zeitliche Sprünge und wird im Zeitraffer erzählt, dabei aber auch detailliert und informativ betrachtet.Nach ihrer Heirat in Deutschland starten sie ihre gemeinsame Zeit in Tiberias. Während Schalom 1982 seinen Einsatz im Libanonkrieg absolviert, wartet Susanne mit ihrem gemeinsamen Kind auf seine Rückkehr. Als einziger Überlebender seiner Einheit zum Einsatz „Frieden für Galiläa“ kehrt Schalom traumatisiert und verloren zu seiner Familie zurück. Das Leben, wie sie es zuvor kannten, scheint vergangen. Es folgt eine vom Krieg geprägte Zeit, die viele Schwierigkeiten mit sich bringt und das Familienleben auf den Kopf stellt. Erinnerungen an die gemeinsame Zeit des Kennenlernens im Kibbuz und die einst aufkeimende Liebe zwischen Susanne und Schalom werden von der Autorin zwischendurch stilsicher zurückgeholt. Hierbei kommt Ilse Campbell ohne jeden Hauch von Kitsch aus. Der Leser kann die Erlebnisse der Protagonisten sehr nah miterleben und emotional verfolgen. Trotz der Trennung und Schwierigkeiten ist die Liebe zwischen den beiden in diesem Buch präsent. Auf den letzten Seiten des Buches erkennt man, warum das Cover von der Autorin passend ausgewählt wurde.Insgesamt ist es eine schöne Liebesgeschichte, die unter ungewöhnlichen Bedingungen im Nahen Osten erzählt wird und den Leser anschließend in Gedanken weiter begleitet und folglich lange nachwirkt.

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  • eine hervorragend erzählte Geschichte in ungewöhnlicher Umgebung

    Tikwa heißt Hoffnung
    Petra54

    Petra54

    26. September 2016 um 13:45

    Israel – ein äußerst schwieriges Thema, das nicht nur bei mir starke Emotionen hervorruft. Mich hat interessiert, ob und wie Liebe mitten im Krieg möglich ist. Von der ersten Seite an war ich dank der bildhaften Schreibart der Autorin von der Geschichte regelrecht gefesselt. Die blonde Susanne aus Deutschland will Abenteuer erleben und reist sofort nach ihrem Abitur nach Israel, um in einem Kibbuz mitzuhelfen. Die einfache Unterkunft, die harte Feldarbeit und das extrem straff organisierte Dasein machen ihr keine Probleme. Sie freut sich über die lockere Umgangsart mit jungen Leuten aus aller Welt.  Bereits während der Anreise verfällt sie der körperlichen Ausstrahlung eines charismatischen Isralis. Als die Beiden ein Kind bekommen, ziehen sie in eine Wohnung auf den Golanhöhen und der Mann in den Krieg in den Libanon, woraus er seelisch verletzt zurückkehrt. Die Gefühle dieser beiden jungen Menschen sind so gut beschrieben, dass es mir jeden Abend schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen. 

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