Andrea Weiss Paris war eine Frau

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Inhaltsangabe zu „Paris war eine Frau“ von Andrea Weiss

Frauenleben in Paris Ein reich illustriertes und höchst lebendiges Gruppenporträt der Künstlerinnen in Paris, die als Frauen von der Left Bank in die Geschichte eingegangen sind. Dazu gehören neben anderen Künstlerinnen u.a die Schriftstellerinnen Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, die Verlegerin Alice B. Toklas und die Fotografin Gisèle Freund. Im Paris jener Jahre sprengten sie die Fesseln eines angepassten Lebens und bildeten eine verschworene Gemeinschaft, deren Mythos noch heute fortwirkt. Bewegt, inspiriert, unangepasst

War sehr interessant, über die (Literarische)Frauenbewegung der damaligen Zeit zu erfahren. Habe mir aber mehr von dem Buch versprochen.

— hannab
hannab

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  • Rezension zu "Paris war eine Frau" von Andrea Weiss

    Paris war eine Frau
    Sokrates

    Sokrates

    02. March 2011 um 22:44

    Die 20er Jahre in Paris waren insbesondere aus der Sicht literarisch interessierter und engagierter Frauen eine Blütezeit, eine Zeit der freien Entfaltung. So entstand auf der Left Bank eine umfangreiche literarische Szene, die sich zunächst um die von Sylvia Beach begründete Buchhandlung "Shakespeare and Company" versammelte. Man veranstaltete Lesung, knüpfte Kontakte, versuchte in Eigenregie junge, aktuelle Literatur zu publizieren. Die geknüpften Kontakte blieben zum Teil lebenslange Freundschaften, die trotz Krieg, Besatzung von Paris und Flucht in die USA erhalten blieben. So waren mehr oder weniger freundschaftlich verbunden die französische Schriftstellerin Colette, Djuna Barnes, Gertrude Stein, die Malerinnen Romaine Brooks, Marie Laurencin oder die Verlegerin Alice B. Toklas sowie die bekannte Fotographin Gisèle Freund. Gleichzeitig pflegte man enge Kontakte zu namhaften Künstlern (Picasso, Matisse) oder Schriftstellern der aufbrechenden Moderne, denen man auch oftmals durch Erstveröffentlichung trotz zweifelhafter Akzeptanz der Werke in der Gesellschaft massiv unter die Arme griff, so bspw. James Joyce mit seinem "Ulysses", der mit fingiertem Titel erscheinen musste, um nicht verboten zu werden. Das Buch ist ein gelungener Rundumschlag. Kurz, knapp, aber dennoch nicht oberflächlich und gleichzeitig versehen mit vielen, auch großformatigen Fotographien führt das Buch ein in die Geschichte der "Frauen von der Left Bank". Es räumt sicher mit manchen Mythen auf, die sich so mit den Jahren gebildet haben um emanzipierte Frauen die gerne homosexuelle oder bisexuelle Beziehungen pflegen, sich gerne scheiden ließen. Die eine oder andere lebte auch einen bohèmehaften Lebensstil. Alles in allem waren sie rege Teilnehmerinnen an einer sich entwickelnden Gesellschaft, insbesondere im Bereich der Kunst und Literatur; sie förderten aktiv junge Schriftsteller und Künstler. Andrea Weiss, deren vorliegendes Buch Ergebnis einer intensiven Recherche für den gleichnamigen Film war, schreibt in angenehmer, gut verständlicher Art. Die Texte sind versehen mit vielen Zitaten aus Briefen oder veröffentlichten Artikeln. Der Text ist nicht mit Fakten überfrachtet, er bietet jedoch eine gelungene Einführung. Wer sich darüber hinaus für spezielle Literatur interessiert kann in einem ausführlichen Literaturverzeichnis Leseanregungen finden.

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  • Rezension zu "Paris war eine Frau" von Andrea Weiss

    Paris war eine Frau
    petronella

    petronella

    14. June 2007 um 21:05

    Als ich mir das Buch kaufte, war ich sehr neugierig auf das Leben dieser Frauen. Aber das Buch hat mich dann doch etwas enttäuscht. Der Mythos, den diese Frauen umgab, kommt in diesem Buch nicht mal ansatzweise durch. Vielleicht waren auch meine Erwartungen zu hoch. Es sind einige sehr interessante Fotografien in dem Buch.